Corona setzt der Ilmtalklinik zu 5,83 Millionen Defizit 2019 – Zahlen heuer noch schlechter

Hatte keine guten Nachrichten aus der Ilmtalklinik zu vermelden: Ingo Goldammer. Foto: Harald Rast

Die Ilmtalklinik GmbH, zu der auch das Krankenhaus in Mainburg, gehört, schließt das Geschäftsjahr 2019 mit einem Defizit von 5,83 Millionen Euro ab.

Diesen Betrag nannte der Geschäftsführer Ingo Goldammer am Montag während der Sitzung des Kelheimer Kreistags in Riedenburg. Der Landkreis Kelheim ist nur mit 15 Prozent an dieser Gesellschaft beteiligt, die restlichen Anteile gehören dem Landkreis Pfaffenhofen. Somit muss der Kreis Kelheim für rund 875.000 Euro des Fehlbetrages aufkommen.

Im laufenden Geschäftsjahr wird sich die finanzielle Lage der Ilmtalklinik GmbH wegen der Corona-Pandemie erneut verschlechtern. Wie Goldammer prognostizierte, dürfte sich der laut Wirtschaftsplan für 2020 angestrebte Fehlbetrag von rund 4,1 Millionen Euro um zwei bis 2,5 Millionen Euro erhöhen. Der Geschäftsführer nannte dafür eine Reihe von Gründen. Generell habe sich wegen der Pandemie die Belegung der Krankenhäuser verringert. Zudem hätten die mehrere tausend vorgenommenen Corona-Tests deutlich gestiegene Laborkosten zur Folge.

 

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