CO2-Ausstoß Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif

Im Kampf gegen den Klimawandel wollen sich zahlreiche Finanzminister weltweit für eine wirksame Verteuerung von Kohlendioxid einsetzen. Foto: dpa

Nein, die Beschlüsse von Washington werden die "Fridays for Future"-Bewegung und ihre schwedische Ikone Greta Thunberg nicht zufriedenstellen. Der Begriff "Klimakoalition" ist zumindest ein ziemlich großes Wort für das, was 22 Finanzminister auf der Tagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank vereinbart haben.

Es hapert schon daran, dass die USA als zweitgrößter Klimasünder der Welt nicht mit von der Partie sind. Außerdem bleibt das Dokument ziemlich vage, wenn es um konkrete Maßnahmen und Ziele geht. So soll zwar der Ausstoß von CO2 teurer werden, doch konkrete Vorgaben gibt es nicht. Dasselbe gilt für die Subventionen zur Nutzung fossiler Brennstoffe.

Schwierig wird Klimaschutz, wenn er niemandem wehtun soll. So pocht IWF-Direktorin Christine Lagarde darauf, die Kürzungen staatlicher Förderung dürften nicht zulasten der Arbeitnehmer gehen. Doch niemand sollte so tun, als sei Klimaschutz zum Billig- oder gar zum Nulltarif zu haben. Es war schon verheerend, dass der Grüne Jürgen Trittin einst behauptet hat...

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