Cham Die Chamer Zeitung wagt sich an das Plastikexperiment

Obst und Gemüse landen direkt im Einkaufskorb. Nur der Knollensellerie trägt ein Häutchen aus Plastik. Foto: Gassner

Der Feind steckt in Ihrem Mund. Der Strohhalm, den Sie sich eben mal im Burgerladen in den Becher stecken. Er ist weltweit zum Symbol für unnötigen Plastikkonsum mit drastischen ökologischen Folgen geworden. Folgen, die jetzt die EU-Kommission auf den Plan rufen.

"Wenn Ihr Kind einen Strohhalm zum Trinken benutzt, wird er gerade mal fünf Minuten gebraucht. Aber es dauert 500 Jahre, bis das Material sich zersetzt hat", warnt EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmerans. Die Redaktion hat den Praxistest gemacht.

Eine Strategie gegen Plastikmüll soll laut EU das Problem bis 2030 in den Griff bekommen. Muss es in den Griff bekommen, denn immerhin ist die Verschmutzung der Meere, in denen früher oder später alles Plastik landet, schon soweit fortgeschritten, dass es bald schon mehr Verpackungsmüll als Fische in den Ozeanen gibt.


Wie schlimm es mit dem Müll in den Weltmeeren ist, hat dieser Tage der Taucher Richard Horner in einem Video festgehalten.

In einem Experiment wiegt die Chamer Zeitung ab, wieviel Plastik mitgekauft wird. Kollegin Jasmin Gassner und Redaktionsleiter Wolfgang Fischer sind für uns zum Einkaufen gegangen, um herauszufinden, wieviel Plastikmüll sie mitkaufen. Gassner geht in den Bio-Hofladen, Fischer kauft im Supermarkt ein.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. März 2018.

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