Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will als Nachfolger von "Mr. Schwarze Null" Wolfgang Schäuble (CDU) unbedingt beweisen, dass auch Sozialdemokraten mit Geld umgehen können. Auf keinen Fall will er in die Groko-Geschichte als der Kassenwart eingehen, der neue Schulden macht.

Doch seine Lage ist nicht so komfortabel wie die seines Vorgängers. Scholz kann sich nicht zurücklehnen und zuschauen, wie ihm immer größere Mehreinnahmen in den Schoß fallen, und die Milliarden mit vollen Händen ausgeben, um den Koalitionsfrieden zu erkaufen. "Die fetten Jahre sind vorbei", hat Scholz schon vor Wochen orakelt. Das bekommen die Minister nun zu spüren.

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