Buch-Tipp Eine dystopische Zukunft im Roman "Taras Augen"

"Taras Augen" von Katharina Bendixen, erscheint am 9. Februar bei Mixtvision und hat 384 Seiten. Foto: Mixtvision

Darum geht's: Im Mittelpunkt von "Taras Augen" stehen die beiden Jugendlichen Tara und Alún: sie Vorzeigeschwimmerin des Schulteams, er begabter Künstler. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, bis Alún durch einen Fehler alles kaputtmacht.

Bevor er sich bei Tara entschuldigen kann, zerstört ein Chemieunfall das bisherige Leben der beiden. Sie müssen aus ihrer Wohnsiedlung fliehen. Doch während Alún in der Großstadt bleiben kann, müssen Tara und ihre Familie schon nach ein paar Wochen in die ehemalige Todeszone zurückziehen, weil sie sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten können.

Alún zeichnet sich mit einem gewagten Street-Art-Projekt, mit dem er sich bei Tara entschuldigen will, um Kopf und Kragen. Tara weiß davon nichts. Sie fängt wieder an, zu schwimmen und versucht, das Beste aus ihrer misslichen Lage zu machen. Doch dann stellt sich heraus, dass die Zone, in der sie und ihre Familie jetzt leben, längst nicht so ungefährlich ist, wie man ihnen weisgemacht hat.

Das Besondere: Dass die Stadt, in der Alún und Tara wohnen, keinen bekannten Namen hat, ist Absicht. Denn "Taras Augen" spielt in einer nicht allzuweit entfernten Zukunft. Die ist aber nahe genug an unserer Welt dran, dass auch Leser, die eigentlich keine Science-Fiction mögen, keine Probleme mit dem Buch haben sollten.

Fazit: Zwei Teenager, denen eine Katastrophe die Zukunft verbaut - das klingt eindringlich und sehr aktuell. Und auch, wenn sich die Helden von "Taras Augen" "nur" mit einem Chemieunfall arrangieren müssen, ist klar, dass der Roman sehr viel über unsere aktuelle Zeit zu sagen hat. Das alles ist verpackt in eine spannende und gefühlvolle Liebesgeschichte mit zwei starken Hauptcharakteren.

Mehr Infos gibt es hier.

Der Buchtrailer:

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