Bogen Ausgewandert mit Erlaubnis der Mama

Alessandro Ciccone in seiner Pizzeria, deren 30-jähriges Bestehen er in diesem Jahr feiert. Foto: mai

Viele Bilder erinnern Alessandro Ciccone an seine Heimat. Als Collage bilden sie die Oberfläche einer Tür in seinem Restaurant, verbinden so Vergangenheit und Gegenwart. Eines der Bilder zeigt eine idyllische Landschaft. Feldwege winden sich um sanfte Hügel. Saftiges Grün dominiert. Es strahlt Ruhe und Frieden aus. Es könnte die Toskana sein, ist es aber nicht. Ciccones Opa war Schäfer, sein Vater war Schäfer, Ciccone selbst hätte Schäfer werden sollen. Ein Beruf, wie geschaffen für diese Landschaft. Ciccone wurde nicht Schäfer, ihn zog es fort.

Ciccone stammt aus Macchiagodena in der Region Molise. "Die meisten aus meinem Heimatdorf sind mittlerweile in Straubing", sagt der 56-Jährige und lacht. Die Migration hat in den Siebzigern begonnen. Sein Weg nach Deutschland wurde geebnet von Nachbarn, die in Straubing bereits ein Restaurant hatten: "Sie waren im Urlaub in unserem Dorf und haben mich gefragt, ob ich mitkommen möchte." Nach der achten Klasse hat sich für ihn die Frage gestellt, zu arbeiten oder eine Lehre zu beginnen. Er hat sich für die Arbeit entschieden: "Im Juni war ich mit der Schule fertig, im August war ich auf dem Weg nach Deutschland."

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