BMW-Werk in Straßkirchen Offiziell: Regierung von Niederbayern startet Raumordnungsverfahren

So soll das BMW-Werk für Hochvolt-Batterien bei Straßkirchen und Irlbach im Landkreis Straubing-Bogen aussehen. Foto: BMW

Das geplante BMW-Werk in Straßkirchen und Irlbach wird in einem Raumordnungsverfahren auch landesplanerisch beurteilt. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Mittwoch mit. 

"Die Auswirkungen der geplanten Ansiedelung gehen voraussichtlich über die Grenzen der beiden Standortgemeinden hinaus und werden die räumliche Entwicklung in den Landkreisen Straubing-Bogen, Deggendorf und Dingolfing-Landau beeinflussen", so die Regierung. Die Behörde wird daher ein Raumordnungsverfahren durchführen, um bei der Planung des Projekts auch überörtliche Aspekte zu berücksichtigen. Insbesondere soll geprüft werden, wie sich das geplante Werk für Hochvoltbatterien auf die niederbayerische Wirtschaft sowie den Verkehr und die Landschaft auswirken wird. 

Für das Verfahren wird die Regierung auch die Stellungnahmen aus dem Bauleitverfahren heranziehen, das bereits vonseiten der Gemeinden Straßkirchen und Irlbach eingeleitet wurde. Allerdings lägen hier noch nicht alle Unterlagen und Fachgutachten vor. Die landesplanerische Beurteilung könne allerdings erst erfolgen, sobald das der Fall sei. Einen näheren Termin nannte die Regierung in ihrer Mitteilung nicht. 

Erst am Dienstag waren die Unterlagen des Bebauungsplans für das BMW-Werk öffentlich gemacht worden. Er sieht unter anderem vor, dass das Werk im zweiten Bauabschnitt noch einmal mehr Mitarbeiter erhalten soll - insgesamt bis zu 3.200 Beschäftigte. Auch zum Produktionsaufkommen und der Verkehrslage gibt der Plan Aufschluss. Bürger können noch bis 4. Juli Bedenken und Anregungen zu den Planungen vorbringen. 

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