Einen "großen Bahnhof" erlebten die Bad Kötztinger Störche, die seit Jahren auf dem Rathaus nisten, am späten Freitagnachmittag. Erstmals seit Jungstörche beringt werden, gab es heuer sogar eine "Tauffeier". Matthias Wutz und Manuela Wühr vom "Gscheidhaferl" hatten die Namensvorschläge Franz, Rudi und Susi gemacht und dabei an die erfolgreichen Eberhofer-Krimis angeknüpft.

Klaus Wallner und seine Ehefrau Dr. Gisela Merkel-Wallner hatten als Mitarbeiter im Landesbund für Vogelschutz die Beringungsaktion vorbereitet, die technische Ausführung oblag dann vor Ort LBV-Geschäftsführer Markus Schmidberger. Wie er erklärte, werden schätzungsweise nur rund 30 Prozent der Jungstörche, die jährlich in Bayern geboren werden, beringt.