Belgien Zu Besuch bei Flanderns populärster Heiliger

Wichtiger Platz in der Kirche:der Schrein der Godelieve von Gistel Foto: Günter Schenk

Im kleinen Korb vor dem Altar der Klosterkapelle am Rande Gistels häufen sich die Beistandsbitten. Auf kleinen Zetteln haben die Gläubigen ihre Wünsche an Godeleva notiert. Es sind Bitten, gesund zu bleiben. Kinder, Mann und Verwandte vor Corona zu verschonen. Oder schnell zu helfen, weil schon einer im Krankenhaus mit dem Tod ringt. Es ist der Glaube, der die Menschen dieser Tage in die Abtei Ten Putte vor den Toren Ostendes treibt.

Weit offen steht die Tür zum Kloster. Dahinter säumen eine Hand voll weiß gekalkter Gebäude einen kleinen Park: Kapellen, Kirche, Museum, Besucherzentrum und andere Bauten. Errichtet um den Ort, an dem die heilige Godeleva 1070 den Märtyrertod fand. Mit einem Strick hatte sie ihr Ehemann von zwei Dienern erdrosseln und anschließend ins Wasser werfen lassen. Schon vierzehn Jahre später erhob ein Bischof Godelevas Gebeine, was damals ihrer Heiligsprechung gleichkam.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading