Mindestens einmal pro Jahr, und das jedes Jahr - welche Besonderheit macht diese Stadt so zum Sehnsuchtsort? Es sind die Wagner-Festspiele, die Bayreuth namentlich in alle Welt tragen.

Allerdings ist dies nur eine Facette der Stadt. Die weit ältere dagegen ist an vielen Ecken im Stadtgebiet auszumachen, nämlich die prunkvolle Schlösser-Baukunst der Markgräfin Wilhelmine. Wilhelmine von Preußen, eine Schwester Friedrichs des Großen, hat Bayreuth damals vom kleinen Provinznest zu einer der prunkvollsten deutschen Städte des 18. Jahrhunderts gemacht. Von der preußischen Prinzessin durch die Hochzeit mit Markgraf Friedrich war sie nach drei Jahren zur Markgräfin avanciert. Um nach dem Umzug vom bis dahin gewohnten französischen Stil am Berliner Hof in die damalige kleine Residenzstadt den als empfundenen gesellschaftlichen Abstieg zu widerlegen, begann sie die kleine Markgrafschaft durch prachtvolle Bauten zu formen. Sie gestaltet die Eremitage neu, plant das Markgräfliche Opernhaus und lässt das Neue Schloss bauen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 26. Februar 2019.