Bayernliga Süd "Nichts zu verlieren": Hankofen reist zum Tabellenführer

Tobias Richter und die SpVgg Hankofen-Hailing treffen am Sonntag auf den Tabellenführer SV Türkgücü-Ataspor München. Foto: Charly Becherer

Eine Herkules-Aufgabe steht am Sonntag für die Mannschaft der SpVgg Hankofen-Hailing an. Die Kicker von Trainer Gerry Huber treffen auf den Spitzenreiter SV Türkgücü-Ataspor München.

"Wir haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen", sagt Trainer Gerry Huber vor dem Duell seiner SpVgg Hankofen-Hailing gegen Aufsteiger und Spitzenreiter SV Türkgücü-Ataspor München. Die Heimmannschaft ist gespickt mit ehemaligen Regional- und Drittligaspielern, verfügt über eine überdurchschnittliche individuelle Klasse und konnte bis auf drei Spiele (Zwei Niederlagen, ein Unentschieden) alle Partien gewinnen. "Das wird schon eine richtig schwierige Aufgabe für uns. Jede Woche nimmt sich wieder eine Mannschaft vor, München zu schlagen. Sie werden sehr selbstbewusst auftreten", vermutet Huber.

Seine Mannschaft geht komplett ohne Druck in die Begegnung. "Wir gehen ganz locker in die Partie, wollen aber trotzdem mutig, ohne Angst und mit Selbstvertrauen spielen", kündigt der Chefanweiser an. Seine Mannschaft werde sich nicht hinten reinstellen und zwanghaft versuchen, so wenig Gegentore wie möglich zu kassieren: "Klar wollen wir hinten kompakt stehen und aggressiv spielen. Wir wollen aber trotzdem nach vorne Akzente setzen, denn sonst spielen sie dich müde", sagt Huber. Immer wieder konnten Mannschaften 70 bis 80 Minuten mithalten, wären dann jedoch eingebrochen.

Die "Dorfbuam" wollen mutig nach vorne verteidigen, um die Räume zum eigenen Tor so groß wie möglich zu halten. Mit einem Punkt wären sie "hochzufrieden": "Wenn wir etwas Zählbares bei Türkgücü mitnehmen wollen, muss alles passen. Da musst du Spielglück haben, gut in die Zweikämpfe kommen und vorne die wenigen Chancen eiskalt ausnutzen", sagt Trainer Huber. Mittelfeldspieler Mateusz Krawiec steht ihm dabei nicht zur Verfügung, einen weiteren Spieler muss Huber noch aus seinem Kader streichen. Ausfallen werden weiterhin die Langzeitverletzten.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos