Bayernliga Süd 3:0 in Sonthofen: So ist Vilzing schwer zu stoppen

Hat den Positivlauf mit seiner Mannschaft fortgesetzt: Vilzings Trainer Christian Stadler. Foto: Fabian Roßmann

Die DJK Vilzing hat ihren Positivlauf unter Christian Stadler fortgesetzt. In Sonthofen gelang der vierte Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Trainer.

Die Mannschaft der DJK Vilzing zeigt derzeit eindrucksvoll, was in ihr steckt. Am Samstag gelang beim 1. FC Sonthofen ein glatter 3:0-Erfolg. Es war der vierte Sieg im fünften Ligaspiel unter dem neuen Trainer Christian Stadler, unter dessen Regie die Huthgartenkicker nach wie vor ohne Gegentor sind.

"Es war ein absolut verdienter Sieg für uns", sagte Stadler auf der Heimreise aus Sonthofen. Er sprach von einer zweistelligen Anzahl an Torchancen seiner Mannschaft, während man dem Gegner - bis zu diesem Spieltag nicht weniger als die beste Offensive der Liga - nur eine einzige Möglichkeit ließ. Entsprechend verwundert es nicht, dass Stadler mit der Leistung seiner Elf "rundum zufrieden" war.

Vilzing agierte von Beginn an dominant, ging durch ein Eigentor von Pirmin Vogler nach einem Standard früh in Führung (6.). Auch danach hatte man einige Chancen. "Es war fast enttäuschend, dass wir zur Pause nur 1:0 geführt haben", berichtete Stadler. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Oberpfälzer drückend überlegen. Fabian Trettenbach auf Zuspiel von Andre Luge (54.) und Michael Hamberger nach Querpass von Josef Högerl (88.) stellten den klaren Endstand her. "Es war eine gute und sehr disziplinierte Mannschaftsleistung", so Stadler.

Für den Trainer war der Auftritt in Sonthofen wieder ein "großer Schritt in die richtige Richtung". Es sei toll, wenn man gegen eine so gute Offensive zu null spiele - "und das alles andere als glücklich". Seine Mannschaft habe dominiert und sei sehr willig gewesen. Man sieht derzeit, welche Qualität die Vilzinger Mannschaft besitzt. Stadler traut ihr sogar noch deutlich mehr zu. "Da steckt noch eine Menge Potenzial drin", klingen seine Worte fast schon wie eine Drohung an die Konkurrenz. Aktuell, da man sich im Abstiegskampf befinde, würden aber vor allem die Ergebnisse zählen.

Dass man eine Positivserie hinter sich hat, das macht sich laut Stadler auch im Selbstvertrauen und im Auftreten seiner Mannschaft bemerkbar. Man könne sicherlich auch noch mutiger und variabler agieren. Aber derzeit gehe es in erster Linie darum, dass jeder Spieler auf dem Platz seine Aufgabe zu einhundert Prozent erfüllt. "Dann", sagt Stadler, "wird es unheimlich schwer sein, uns zu schlagen."

 

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