Bayern Siemens Healthineers will auf Wachstumspfad zurück

Nach einer Delle im vergangenen Geschäftsjahr will der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers 2020/21 zu Wachstum zurückkehren. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um fünf bis acht Prozent zulegen, teilte der Konzern am Montag in Erlangen mit.

2019/20 war der Umsatz vergleichbar nahezu stabil geblieben bei 14,5 Milliarden Euro. Dabei geht das Management um Konzernchef Bernd Montag davon aus, dass sich das Umfeld für Tests bei Routine-Untersuchungen weiter verbessert und das Investitionsverhalten in den USA ab Januar wieder anzieht.

Das vierte Quartal (per Ende September) zeigte Verbesserungen im Vergleich zum Vorquartal, als vor allem das Diagnostikgeschäft deutlich unter niedrigeren Testaufkommen für Routine-Untersuchungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie litt. Umsatz und Gewinn lagen aber wegen der Einbußen durch Covid-19 unter dem Vorjahr.

So sank der Umsatz um 6,4 Prozent auf 3,88 Milliarden Euro. Vergleichbar lag das Minus bei 2 Prozent. Dabei sind Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet. Das Diagnostikgeschäft erholte sich dabei im Vergleich zum Vorquartal deutlich. Auch das Geschäft mit der Bildgebung verbesserte sich zum Vorquartal. Unterm Strich verdiente Siemens Healthineers mit 428 Millionen Euro weniger als im Vorjahr, als 502 Millionen Euro zu Buche standen.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse: