Bayern Gärtnereien hoffen auf gutes Geschäft mit Frühblühern

Die Zierpflanzengärtnerin Carina Langhans geht durch ein mit tausenden von Primeln bedecktes Gewächshaus. Foto: Nicolas Armer/dpa/dpa

Nach den dunklen Wintermonaten sehnen sich viele nach dem Frühling - und kaufen Primeln und andere blühende Frühlingsboten. Für die Gärtnereien ist das ein wichtiges Geschäft.

München (dpa/lby) - Viele Geschäfte in Bayern verkaufen jetzt die ersten Frühlingsblumen. Die Gärtnereien hoffen nach dem Winter auf eine gute Nachfrage. Das Geschäft mit Frühlingsblumen wie Primeln, Osterglocken und Hyazinthen mache etwa 20 Prozent des Jahresumsatzes aus, sagte der stellvertretende Landesfachgruppenvorsitzende der bayerischen Einzelhandelsgärtner, Reiner Steinhilber. Dieses ziehe vor allem ab Ende März an und erreiche in den zwei Wochen vor Ostern seinen Höhepunkt.

Der Gartenbaubetrieb von Jürgen Stahl in Nürnberg verkauft seinen Angaben nach im Frühjahr mehr als eine Million Primeln. Rund 200.000 blühen gerade in den Gewächshäusern. "Das sind jetzt die ersten Frühlingsartikel", sagt Stahl. Im Januar und Februar seien diese vor allem in Gelb und anderen hellen Farben gefragt. Später seien dann eher kräftige Farben wie Blau und Lila beliebt.

Nach der Weihnachtsdekoration komme jetzt die Frühlingsdekoration, sagte Steinhilber. "Erstmal macht man es sich in und ums Haus schön." Mit den steigenden Temperaturen folgten dann die Beet- und Balkonpflanzen, die das Hauptgeschäft der Gärtnereien ausmachten. "April, Mai und Juni sind die wichtigsten Monate", erläuterte Steinhilber. Und darauf bereiteten sich die Gärtnereien bereits vor: "Jetzt werden die ersten Geranien getopft."

© dpa-infocom, dpa:220205-99-985198/2

 

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