Bayern Corona-Ausnahme: Blumenverkauf am Valentinstag erlaubt

In einem Blumengeschäft in Manschnow steckt ein Schild zum "Valentinstag 14.2." in einem Blumenstrauß. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Die Staatsregierung lässt am Valentinstag eine kleine Ausnahme vom strikten Corona-Lockdown zu: Blumenläden dürfen am kommenden Sonntagmorgen Blumen verkaufen, wenn auch nur zur Abholung im sogenannten "Click&Collect" und ohne vorherige Besichtigung im Geschäft.

Das hat das Arbeitsministerium in einer neuen Vorschrift bekannt gemacht, die nur für den Valentinstag gilt. Ansonsten wären Menschen, die Frau, Freundin, Freund, Ehemann, Lebenspartner oder sonstigen Angebeteten einen Strauß verehren wollen, auf die Blume von der Tankstelle angewiesen gewesen.

Allerdings sollten Blumenkäufer nicht zu spät aufstehen, in der Mittagszeit müssen die Floristen wieder zusperren. "Alle Verkaufsstellen in Bayern, in denen in erheblichem Umfang Blumen feilgehalten werden, dürfen am Sonntag, 14. Februar 2021 (Valentinstag), in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum Zwecke der Abgabe von Blumen geöffnet sein", heißt es in der Ausnahmebewilligung vom LadSchlG (Ladenschlussgesetz).

Der Valentinstag ist für Blumenläden einer der wichtigsten Tage des Jahres. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hätte noch lieber eine eintägige Komplettöffnung der Blumengeschäfte gesehen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl wertete die Öffnung dennoch als positives Zeichen für die schwer getroffene Floristenbranche.

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