Bayern Borkenkäfer: Ministerin fordert regelmäßige Kontrollen

Michaela Kaniber (CSU), Staatsministerin, spricht. Foto: Peter Kneffel/dpa/dpa
Michaela Kaniber (CSU), Staatsministerin, spricht. Foto: Peter Kneffel/dpa/dpa

München (dpa/lby) - Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) warnt vor einem massiven Ausschwärmen der Borkenkäfer aufgrund hoher Temperaturen. "Nur wenn die Waldbesitzer rasch und konsequent handeln, haben wir eine Chance, ein weiteres Katastrophenjahr in unseren Wäldern zu verhindern", sagte Kaniber am Donnerstag. Sie forderte die Waldbesitzer daher auf, ihre Wälder regelmäßig auf frischen Borkenkäferbefall zu kontrollieren.

Frischer Borkenkäferbefall sei vor allem am kaffeepulver-ähnlichen Bohrmehl auf den Rindenschuppen oder den Pflanzen am Boden zu erkennen, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das eingeschlagene Holz müsse zügig vor dem Ausfliegen der Käfer aus dem Wald abgefahren oder mit einem Mindestabstand von 500 Metern zum nächsten Fichtenbestand gelagert werden.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-32122/2

 

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