Bayern Aufbau der Corona-Testzentren in Bayern kommt gut voran

Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, nimmt nach der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatskanzlei an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der Aufbau der Corona-Impfzentren in den bayerischen Kommunen kommt nach Angaben der Staatsregierung gut voran. Sie habe von den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden "sehr positive Signale" erhalten, dass der angepeilte Termin am 15. Dezember "soweit klappt", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Sie betonte, dass sich zudem bereits rund 2500 Ärzte gemeldet hätten, in Impfzentren oder mobilen Impfteams die Impfungen durchzuführen.

Wann genau die Impfungen möglich sein werden, hängt von den derzeit laufenden Genehmigungsverfahren für die vorhandenen Impfstoffe ab. Sobald die Genehmigungen erteilt seien, werde ausgehend von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Verteilung des Impfstoffes erfolgen. Dabei würden zunächst besonders gefährdete Personengruppen sowie Menschen bevorzugt, die aufgrund ihres Berufs zur kritischen Infrastruktur gezählt werden - also Ärzte, Polizisten und Feuerwehr. Eine Impfpflicht soll es nicht geben.

Um etwa die Bewohner in Pflegeheimen besser vor Ansteckungen zu schützen, sollen die Besucher zudem mit kostenlosen FFP2-Masken ausgestattet werden.

 

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