Babypause Keine US Open: Tennisstar Angelique Kerber ist schwanger

Wird eine Babypause einlegen: Angelique Kerber ist schwanger. Foto: Frank Molter/dpa

Zuletzt häuften sich die Fragen, was denn eigentlich mit Angelique Kerber sei. Nun gibt Deutschlands beste Tennisspielerin den Grund für ihre Abwesenheit bekannt.

Nach ihrem frühen Aus in Wimbledon war es ruhig geworden um Angelique Kerber. Nun hat die frühere Nummer eins der Tennis-Welt den Grund für ihre Pause genannt - und der ist ein schöner: Sie ist schwanger.

Die 34-Jährige erwartet im Frühjahr des kommenden Jahres mit ihrem Lebenspartner ihr erstes Kind. "In den nächsten Monaten werde ich eine Pause davon machen, als Tennisspielerin um den Globus zu reisen, aber ich glaube, der Grund dafür ist der Beste, den man haben kann", schrieb Kerber in den sozialen Medien.

New York war oft Wendepunkt in Kerbers Karriere

Kerber wird daher auch nicht an den am 29. August beginnenden US Open in New York teilnehmen. "Ich wollte wirklich die US Open spielen, aber dann habe ich entschieden, dass 2:1 kein fairer Wettbewerb ist", schrieb Kerber mit einem Augenzwinkern.

Dabei war New York für die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin immer ein ganz besonderer Ort. 2011 schaffte sie als Ungesetzte völlig überraschend den Einzug ins Halbfinale der US Open. Es war der Durchbruch der Kielerin, die damals kurz davor stand, ihre Karriere zu beenden. Fünf Jahre später feierte Kerber in Flushing Meadows ihren zweiten Grand-Slam-Titel und wurde als erste Deutsche seit Steffi Graf zur Nummer eine der Tennis-Welt.

"New York war oft ein Wendepunkt in meiner Karriere, und es fühlt sich so an, dass es jetzt auf eine gewisse Art und Weise genauso ist", schrieb Kerber. Die US Open hätten immer "einen speziellen Platz in meinem Herzen", schrieb Deutschlands immer noch beste Tennisspielerin.

Kein Karriereende - nur eine Babypause

Das Karriereende soll die anstehende Geburt ihres ersten Kindes aber nicht sein. Vielmehr soll es sich bei der Auszeit erst einmal nur um eine Babypause handeln. Nach der Geburt könne sie sich eine Rückkehr auf den Tennisplatz auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris sehr gut vorstellen.

Doch zunächst wird sich Kerber erst einmal aus der Öffentlichkeit zurückziehen. "Eine Profisportlerin zu sein bedeutet mir alles. Aber ich bin dankbar für den nun vor mir liegenden Weg", schrieb Kerber. "Um ehrlich zu sein, bin ich nervös und aufgeregt zu gleich."

Nach der Absage von Kerber wird die Weltranglisten-92. Tatjana Maria bei den Damen als deutsche Nummer eins in die US Open gehen. Die zweifache Mutter kann ein gutes Vorbild für Kerber sein, hat sie doch nicht erst mit ihrem jüngsten Halbfinal-Einzug in Wimbledon gezeigt, dass man auch als Mutter noch sehr erfolgreich im Profisport sein kann.

Bei den Herren hatte zuvor in Alexander Zverev als ebenfalls der beste deutsche Spieler seine Teilnahme am letzten Grand-Slam-Turnier der Saison abgesagt. Der Olympiasieger ist nach seiner schweren Fußverletzung bei den French Open nicht rechtzeitig für New York fit geworden. Der 25-Jährige plant sein Comeback nun beim Davis Cup in Hamburg Mitte September.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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