B299 bei Landshut Brücke am Moniberg wird freigegeben

Noch fehlt unter anderem die Schutzeinrichtung, doch Ende kommender Woche sind die Arbeiten an der Brücke über die B299 am Landshuter Moniberg abgeschlossen. Rechts im Bild: der neue Geh- und Radweg. Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut

Noch stehen einige Arbeiten an, doch Samstag kommender Woche (13. November) wird die Brücke am Landshuter Moniberg über die B299 wieder für den Verkehr freigegeben. Das Bauwerk ist dann nicht nur runderneuert, sondern verfügt auf der Nordseite erstmals auch über einen Geh- und Radweg. Insgesamt investierte der Bund rund eine Million Euro in die Modernisierung der Brücke.

Das 1975 errichtete Bauwerk war ein wenig in die Jahre gekommen. Daher erneuerte das Staatliche Bauamt Landshut die sogenannte Fahrbahnübergangskonstruktion, die Brückenkappen (Bereiche rechts und links neben der Fahrbahn), die Brückenabdichtung, die Entwässerung und den Fahrbahnbelag. Zudem wurde der Bereich unterhalb der Brücke neu gepflastert.

Mit dem Geh- und Radweg ist auch ein erster Schritt einer Ergänzung im örtlichen Radwegenetz getan. Denn der bestehende Geh- und Radweg soll östlich der B299 ab dem Moniberg bis nach Mühlhof weitergeführt werden. Die Planungen hierzu laufen.

Coronabedingte Verzögerungen

Ursprünglich war ein früherer Termin zur Fertigstellung vorgesehen. Unter anderem coronabedingte Engpässe hatten aber zu deutlich längeren Lieferzeiten beim Material und dadurch auch zu Verzögerungen bei den Arbeiten geführt. Um die Maßnahme nun schnell abzuwickeln, wird jetzt auch teilweise am kommenden Wochenende gearbeitet: Freitag und Samstag soll das Brückengeländer montiert werden.

Nächste Woche wird schließlich das Kappengerüst zurückgebaut. Auf der B299 kommt es hierbei zu Geschwindigkeitsbeschränkungen, eine Ampel regelt den Verkehr. Ab Samstag, 13. November, sind Brücke und Bundestraße ohne Einschränkungen wieder nutzbar.

Geländer wird montiert

Da die Stützwand für den Radweg im Bereich vor und nach der Brücke fürs Erste eine provisorische Absturzsicherung erhält, wird hier noch Ende November das Geländer montiert. Von diesen Restarbeiten ist allerdings nicht mehr die B299, sondern nur noch die Brücke betroffen. Hier kommt es tageweise zu kleineren Einengungen der Fahrbahn, eine Sperrung ist aber nicht mehr nötig.

„Wir bedauern die Verzögerungen und bitten um Verständnis für die erforderliche Sperrung und die damit zusammenhängenden Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner“, erklärt Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Landshut: „Im Ergebnis sind wir froh, eine modernisierte Brücke mit einer sinnvollen ersten Verbesserung für Radfahrer zu erhalten.“

Stets aktuelle Verkehrsmeldungen zu allen Maßnahmen des Staatlichen Bauamts finden sich unter www.bayerninfo.de. Auf www.stbala.bayern.de informiert das Staatliche Bauamt zu all seinen Projekten.

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