Nach dem Tod in den Weltraum oder als Diamant enden: Karow stellte verschiedene Bestattungsformen bei Landfrauenversammlung vor.

Die Bestattungskultur hat sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich verändert, das erklärte Martin Karow vom gleichnamigen Bestattungsunternehmen bei der Gebietsversammlung der BBV-Landfrauen am vergangenen Mittwoch im Gasthof Tremml in Ayrhof. So entschieden sich 1980 rund zehn Prozent für eine Feuerbestattung, was sich zwischenzeitlich auf 70 Prozent erhöht hat. Aber auch außergewöhnlichere Formen waren Teil des Vortrages: Karow erklärte den Ablauf einer Seebestattung in der Nord- und Ostsee oder im Mittelmeer sowie einer Luftbestattung, die über einer bestimmten Waldfläche in Frankreich möglich ist. Schließlich können auch drei Gramm aus der verbliebenen Asche mit der NASA Richtung Mond befördert werden und in der Schweiz gibt es eine Diamantbestattung. Hierfür wird aus der Asche des Verstorbenen bei einem sehr langen und kostenaufwendigen Vorgang ein kleiner und verständlich teurer Diamant hergestellt.

Mehr zum Vortrag lesen Sie am Samstag, 6. Februar, im Viechtacher Anzeiger.