Ausgerastet Zwieseler Polizei bändigt bedröhnten Mittelfranken

Die Zwieseler Polizei hatte es mit einem rabiaten Mittelfranke tun. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Außer Rand und Band geraten, ist ein 34-jähriger Mittelfranke, der Mittwochnachmittag mit einem Begleiter von Tschechien nach Bayern zurückkam. Auf der B11 bei Zwiesel kontrollierten ihn Beamte der Grenzpolizeigruppe und unterbanden die Weiterfahrt. Damit war's aber nicht getan.

Wie sich bereits bei der Kontrolle zeigte, hatten die beiden Männer im Nachbarland Drogen konsumiert. Die Beamten fanden außerdem noch Marihuana.  Nach Anzeigenerstattung wurden die beiden entlassen, wobei eine Weiterfahrt am selben Tag aus Gründen der Verkehrssicherheit untersagt wurde.

Die beiden quartierten sich daraufhin in Zwiesel ein, wobei der 34-jährige im Laufe des Abends größere Mengen Alkohol konsumierte und gegen 3 Uhr zu randalieren begann.

In seiner Unterkunft beschädigte er einen Feuerlöscher und mehrere Wandlampen, auf dem Stadtplatz schmiss er zwei Kinderfahrautomaten um. Der alarmierten Streifenbesatzung gegenüber verhielt er sich sehr aggressiv und musste schließlich zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte sich der Mann massiv. Trotz Fesselung beschädigte auf der Wache der PI Zwiesel eine Holztür und die Toilettenanlage der Ausnüchterungszelle.

Erst am Vormittag war der 34-jährige wieder ruhig und konnte in die Obhut seines Begleiters übergeben werden. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Polizeibeamte. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro.

 
 
 

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