Covid-19 Corona-Entwicklungen 18. bis 24. Mai

Sonntag, 24. Mai, 20 Uhr: Dritter Tag in Folge ohne neue Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Sowohl am Samstag wie auch am Sonntag wurde im Landkreis Straubing-Bogen keine Neuinfizierung mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 gemeldet. Damit gibt es erneut drei Tage in Folge keine Neuinfizierungen im Landkreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner ist auf 9,9 gesunken und liegt damit seit Freitag durchgehend weit unter jeglichen Schwellenwerten. Im Landkreis wurden bisher 298 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Sonntag, 24. Mai, 14.41 Uhr: Landesamt meldet 46.505 Corona-Fälle und 2.391 Tote

In Bayern sind jetzt 46.505 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bislang 2.391 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Sonntag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 41.740 Menschen.

Sonntag, 24. Mai, 13.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing

Nach Angaben des Straubinger Gesundheitsamtes ist am Sonntag eine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet worden. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 410 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 484). Erneut weist die Stadt darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die aktuell infizierten Personen handelt. Im Klinikum Straubing sind aktuell (Stand 24.05., 9.30 Uhr) sieben Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon liegen zwei auf der Intensivstation.

Sonntag, 24. Mai, 13.05 Uhr: Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz in München: Personengruppen

Weil sich in der Münchner Innenstadt trotz des Infektionsschutzgesetzes größere Personengruppen gebildet haben, hat die Polizei mehrere Platzverweise verteilt. Mehrere hundert Personen hielten sich am Freitagabend auf zentralen Plätzen auf und beachteten den Mindestabstand nicht mehr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Bereich des Englischen Gartens entstanden teils Gruppen von bis zu 40 Personen. Etwa 300 Personen erhielten einen Platzverweis. Die Karl-Theodor-Wiese musste geräumt werden. Auch am Königsplatz und nahe der Münchner Freiheit wurden die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ignoriert. Die Polizei erteilte dort etwa 200 Platzverweise. Durch Hinweise auf das Infektionsschutzgesetz lösten sich die Gruppen nach Angaben der Polizei teilweise auch von selbst auf.

Sonntag, 24. Mai, 12.33 Uhr: Schüler schreiben Abschlussprüfungen in Fußballstadion

Beim Fußball dürfen in der Corona-Krise keine Fans in die Stadien - die SpVgg Greuther Fürth kann ihren Sportpark am Ronhof nun immerhin für einen guten Zweck teilweise öffnen. Der fränkische Fußball-Zweitligist lädt Partnerschulen ein, in den Räumen der Haupttribüne Abschlussprüfungen abzuhalten. In den kommenden Wochen nutzen verschiedene Schulen das Angebot, um unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln Prüfungen und Abschlussfeiern abzuhalten. Die Fürther boten dies den Schulen nach eigenen Angaben kostenfrei an, ein entsprechendes Hygienekonzept wurde genehmigt. "Es ist schön zu sehen, dass wir einigen so helfen können", sagte Geschäftsführer Holger Schwiewagner am Sonntag.

Die Leopold-Ullstein-Realschule Fürth etwa will im Stadion ihre Prüfungen abhalten. "Die Schülerinnen und Schüler, die in den Vereinsräumen ihren Abschluss schreiben, werden dies sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten", sagte Konrektorin Birgit Seidl. Für die Grund- und Mittelschule Pestalozzistraße sind Räume des VIP-Bereichs für "die Zeugnisübergabe und eine kleine Entlassfeier" vorgesehen, worüber sich Schulrektor Thomas Bauer sehr freute.

Sonntag, 24. Mai, 11.32 Uhr: Bayerns Künstlerhilfsprogramm: 3.000 Anträge in 48 Stunden

Bayerns Hilfsprogramm zur finanziellen Unterstützung von Künstlern während der Corona-Krise stößt auf rege Nachfrage. Allein in den ersten 48 Stunden seien bereits rund 3.000 Anträge auf Hilfe eingegangen, teilte das Kunstministerium mit. Der Antrag auf Soforthilfe kann seit Dienstag unter kuenstlerhilfe-corona.bayern im Netz gestellt werden. Nachfragen zur Antragsstellung seien bisher vor allem von Künstlerinnen und Künstlern gestellt worden, deren Antrag auf Grundsicherung oder eine Corona-Soforthilfe des Freistaats oder des Bundes abgelehnt wurde. "Der Antrag auf Künstlerhilfe kann trotzdem gestellt werden", betonte das Ministerium.

Das Programm sieht vor, dass freischaffende Künstlerinnen und Künstler über drei Monate hinweg monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten können, wenn ihre Einnahmen zur Sicherstellung des Lebensunterhalts aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausreichen. Antragsberechtigt sind Freischaffende mit Hauptwohnsitz in Bayern, die eine künstlerische oder publizistische Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben.

Sonntag, 24. Mai, 10.42 Uhr: Gaststättenverband: "Nächste vier Wochen eine Nagelprobe"

Vor der Öffnung der Innenräume der bayerischen Gastwirtschaften ab Montag zeigt sich Verbandspräsidentin Angela Inselkammer zuversichtlich, dass die Wirte die Hygienevorschriften einhalten können. "Die nächsten vier Wochen stellen eine Nagelprobe dar", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Aber die ersten Tage in der Außengastronomie hätten gezeigt, dass die Wirte das stemmen könnten. Der Gemütlichkeit müsse das keinen Abbruch tun. "Wir werden auf alle Fälle nicht wie Sheriffs durch die Biergärten und Lokale streifen und unsere Gäste kontrollieren", sagte sie.

Die Präsidentin des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes rechnet damit, "dass etwa ein Drittel unserer Betriebe in Bayern zubleibt". Für ein kleines Café etwa lohne es sich nicht zu öffnen, wenn die Tische 1,50 Meter auseinanderstehen müssen: "Da passen ja kaum noch Gäste rein. Die Inhaber können sich dieses Minusgeschäft nicht leisten."

Sonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr: Keine Corona-Infektionen im Landshuter Schlachthof

Nach der Reihentestung von mehreren hundert Mitarbeitern des Landshuter Schlachtbetriebs und des Fleischhygieneamts am Mittwoch sind die Laborergebnisse am Gesundheitsamt in Landshut angekommen. Keiner der Getesteten ist bislang nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert, teilte das Landratsamt Landshut am Samstag mit. Lesen Sie dazu Ergebnisse der Reihentestung: Keine Corona-Infektionen im Landshuter Schlachthof

Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr: Sturm und Regen bremsen Corona-Demos aus

Erneut sind am Wochenende in Bayern Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Einschränkungen von Grundrechten im Zuge der Corona-Krise zu demonstrieren. Dabei spielte allerdings der Wettergott nicht immer und überall mit. Lesen Sie dazu Sturm und Regen bremsen Corona-Demos aus

Sonntag, 24. Mai, 8 Uhr: Keine neuen Infektionen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden am Wochenende keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 409.

Im Klinikum Straubing befinden sich zehn Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon drei auf der Intensivstation.

Freitag, 22. Mai, 19.40 Uhr: Erste Covid-19-Fälle unter Saisonarbeitern im Kreis Straubing-Bogen 

Der massive Corona-Ausbruch im Donautal-Schlachthof in Bogen zeigt, dass es das Virus gerade dort leicht hat, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen arbeiten und wohnen. Genau diese Bedingungen herrschen in Ostbayern auch für Hunderte Erntehelfer - wie im Schlachthof ebenfalls meist Osteuropäer. Und auch unter ihnen gibt es jetzt im Kreis Straubing-Bogen die ersten bestätigten Corona-Fälle. Lesen Sie dazu Zwei Saisonarbeiter im Kreis Straubing-Bogen positiv getestet

Freitag, 22. Mai, 18.58 Uhr: Weiteres Todesopfer aus dem Kreis Straubing-Bogen

Als 29. Todesopfer im Landkreis Straubing-Bogen wurde am Freitag eine 79-jährige Landkreisbürgerin gemeldet, die im Klinikum Deggendorf verstorben ist. Das teilte das Landratsamt mit. Im Landkreis wurden am Freitag zudem erneut den zweiten Tag in Folge keine Neuinfizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 484 (Stand 22. Mai, 16 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen bezogen auf 100.000 Einwohner ist mit Stand Freitag, 22. Mai, 10 Uhr, auf 12,9 gesunken und liegt damit wieder deutlich unter sämtlichen Schwellenwerten. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 26 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, eine davon intensiv-medizinisch (Stand 22.5., 9 Uhr).

Freitag, 22. Mai, 18.54 Uhr: Freibäder dürfen in zweiter Pfingstferienwoche öffnen

Nach langer Corona-Zwangspause sollen Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien in Bayern in der zweiten Woche der Pfingstferien wieder öffnen dürfen, also ab 8. Juni. Das kündigte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf einem CSU-Internet-Parteitag an.

Freitag, 22. Mai, 18.52 Uhr: Kinder dürfen zurück in Kitas

Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollen in Bayern bis zum 1. Juli wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag der CSU-Geschichte. Ziel sei der 1. Juli, und zwar in kleineren, festen Betreuungsgruppen.

Freitag, 22. Mai, 16.39 Uhr: Keine Neuinfektionen in Straubing gemeldet

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 409, im Landkreis Straubing-Bogen auf 484. 215 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 20.5.2020 offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 22.5.2020, 8.45 Uhr) neun Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon fünf auf der Intensivstation

Freitag, 22. Mai, 16.19 Uhr: Wörther Musiker erlebt New York im Koma

Der Lockdown kam wie ein Schlag: Von einem Moment auf den anderen erstarrte die Stadt, die sonst niemals schläft. New York, Handelsmetropole, Schmelztiegel, quirliges Laboratorium der Moderne und schlagendes Herz der westlichen Popkultur begab sich am 13. März in einen tiefen Schlummer, aus dem es bis heute nicht erwacht ist: Bürgermeister Bill de Blasio versetzte den Big Apple ins künstliche Koma.

Freitag, 22. Mai, 14.27 Uhr: 46.318 Corona-Fälle in Bayern

In Bayern sind inzwischen 46.318 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.372 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Freitag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 41.340 Menschen.

Freitag, 22. Mai, 14.14 Uhr: Klinik Bogen kehrt langsam zum Normalbetrieb zurück

Nach über acht Wochen als reines COVID-19-Zentrum für die Region nimmt die Klinik Bogen in einem Stufenkonzept schrittweise die Grund- und Regelversorgung auch für Nicht-Coronapatienten wieder auf. In einem ersten Schritt eröffnet am kommenden Montagmorgen die Chirurgische Notfallambulanz. Hier werden beispielsweise akute, kleinere und mittelschwere Verletzungen, wie beispielsweise Schnittverletzungen, wieder ambulant versorgt. Die Vorbereitungen für Nicht-COVID-Patienten sind bereits in der vergangenen Woche auf Hochtouren angelaufen. Eine räumliche Trennung von Coronakranken, Verdachtspatienten und nicht COVID-Patienten zieht sich durch das gesamte Stufenkonzept für die Rückkehr in den Normalbetrieb. Sobald es die Entwicklung des Infektionsgeschehens, gesetzlichen Vorgaben und regionalen Versorgungskonzepte zulassen, folgen auch an der Klinik Bogen weitere Schritte in Richtung Normalbetrieb mit kompletter Notfallversorgung und planbaren Eingriffen – ambulant und stationär, teilte die Klinik mit.

Freitag, 22. Mai, 14 Uhr: Tests in Landshuter Schlachthöfen

Am Mittwoch haben Mitarbeiter des Staatlichen Gesundheitsamtes 385 Mitarbeiter des Landshuter Schlachthofes auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Die Tests von Mitarbeitern, die an diesem Tag nicht anwesend waren, werden umgehend nachgeholt. Von den Getesteten zeigte bisher keiner Krankheitssymptome, das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Mehr zu der aktuellen Situation in Landshut und im Landkreis lesen Sie hier: Ergebnisse des Gesundheitsamtes stehen noch aus

Freitag, 22. Mai, 12.14 Uhr: Ein weiterer Todesfall im Kreis Deggendorf

Im Laufe der Woche ist leider eine 86-jährige Bürgerin aus dem Landkreis Deggendorf in einem Krankenhaus im Landkreis Passau an den Folgen der Infektion verstorben. Zum heutigen Tag sieht die Bilanz im Landkreis Deggendorf wie folgt aus. Insgesamt haben sich 312 Personen an dem Virus infiziert. Leider sind 13 Personen verstorben. 247 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit sind aktuell noch 52 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen für den Zeitraum von 7 Tagen je 100.000 Einwohner beläuft sich laut Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf 12,57 (Stand 21.05.2020; 10 Uhr).

Freitag, 22. Mai, 9.57 Uhr: Bürgertelefon im Landkreis Straubing-Bogen wird verkürzt

Das gemeinsame Bürgertelefon Corona von Stadt und Landkreis Straubing-Bogen ist seit März ein wichtiger Anlaufpunkt für die Bevölkerung. Mehrere tausend Anrufe gingen bislang unter der Nummer 09421/973-401 ein. Deshalb wird das Bürgertelefon trotz abflauender Anrufzahlen auch weitergeführt, allerdings zu leicht veränderten Zeiten: Ab Montag ist das Bürgertelefon von Montag bis Freitag (werktags, keine Feiertage) von 8 bis 16 Uhr besetzt – und damit zwei Stunden kürzer als bisher. Eine Analyse der Anrufzahlen ergab, dass es zwischen 16 und 18 Uhr zuletzt nur noch ganz vereinzelte Anrufe gab. Das Bürgertelefon bleibt aber zu den neuen Zeiten zunächst einmal weiter freigeschaltet, so lange der Bedarf noch da ist.

Freitag, 22. Mai, 9.55 Uhr: Bald präventive Corona-Tests in Pflegeheimen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will bald die Grundlage für mehr Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und Pflegeheimen schaffen. "Mein Ziel ist es, noch im Mai eine Verordnung vorzulegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht", sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt" (Freitag). "Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt werden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein." Dem Bericht zufolge soll im Fall einer Infektion in einer Einrichtung zudem beim gesamten Personal sowie bei allen Bewohnern und Patienten vorsorglich ein Test gemacht werden. Auch symptomfreie Kontaktpersonen von Infizierten sollten erstmals Anspruch auf Testung haben. Mehr dazu lesen Sie hier: Spahn will präventive Corona-Tests in Pflegeheimen

Freitag, 22. Mai, 8.22 Uhr: Söder will Schuldenobergrenze in Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich angesichts der Milliarden-Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen. Zwar brauche man Entlastungen und Impulse für die Wirtschaft, doch müsse genau festgelegt werden, in welchem Ausmaß sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften, sagte der CSU-Chef am Freitag im "Morgenmagazin" des ZDF. "Wir müssen genau überlegen, welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche können wir uns leisten. Deswegen braucht es tatsächlich eine Obergrenze." Söder wandte sich unmittelbar vor dem ersten digitalen CSU-Parteitag an diesem Freitag erneut gegen die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für einen Milliarden-Schutzschirm für Kommunen. Die Idee, jetzt alte Schulden der Kommunen zu tilgen, sei sicher der falsche Weg, betonte der bayerische Ministerpräsident. Entscheidend sei jetzt, die Substanz der Wirtschaft zu erhalten und dabei Technologiesprünge zu machen durch massive Investitionen in die Digitalisierung. Es bedürfe aber einer klugen und klaren Abstimmung über die Hilfsprogramme, man könne "nicht einfach Geld verteilen".

Freitag, 22. Mai, 8.06 Uhr: Was die Corona-Krise für Zirkusse bedeutet

Großveranstaltungen bleiben bis auf Weiteres noch tabu. Was bedeutet das für Zirkusse, die nicht nur Miete und Personal bezahlen, sondern auch ihre Tiere versorgen müssen? Der Circus Krone gewährt Einblicke in die momentane Ausnahmesituation. Lesen Sie dazu: Alle Gastspiele abgesagt: Was die Corona-Krise für Zirkusse bedeutet

Donnerstag, 21. Mai, 19.02 Uhr: Söder will deutlich mehr Tests in Bayern

In Bayern sollen nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder künftig deutlich mehr Menschen auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet werden. "Wir werden nächste Woche ein Konzept beschließen, Tests insgesamt massiv auszuweiten", sagte der CSU-Chef dem "Münchner Merkur" (Freitag). "Ich möchte, dass wir alle Kapazitäten klug nutzen. Priorität hat das Personal in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen." Söder betonte, er wolle aber auch über deutlich mehr freiwillige Tests bei Erziehern und Lehrern reden: "Generell soll sich auch die Dauer verkürzen. Wir brauchen da raschere Ergebnisse." Die vermehrten Tests im ganzen Land seien auch wichtig, um über weitere Lockerungen von Beschränkungen zu sprechen.

Donnerstag, 21. Mai, 18.35 Uhr: Keine gestiegenen Fallzahlen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing weiterhin auf 409 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 484).

Donnerstag, 21. Mai, 16.52 Uhr: Der König von Thailand und seine Corona-Trutzburg in den Alpen

Maha Vajiralongkorn, der König von Thailand, ist ein Fan von Bayern und besitzt unter anderem am Starnberger See eine prunkvolle Villa. Zuletzt hatte sich der Monarch zusammen mit seiner Entourage in einem Hotel bei Garmisch-Partenkirchen einquartiert. Die Grünen sehen darin einen Verstoß gegen die Corona-Auflagen - und verlangen nun Aufklärung. Lesen Sie dazu: Der König von Thailand und seine Corona-Trutzburg

Donnerstag, 21. Mai, 14.18 Uhr: Aktuelle Zahlen für Bayern

Das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für den Freistaat Bayern veröffentlicht. Demnach sind in Bayern bislang 46.268 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Davon gelten 41.060 als genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.370.

Donnerstag, 21. Mai, 12.28 Uhr: Ein Foto erhitzt die Gemüter

Vergangene Woche haben wir über die Grundschule Sankt Peter in Straubing berichtet. Seitdem geht ein Foto der Schule mit markierten Plätzen auf dem Pausenhof durchs Netz - oft missbräuchlich und in falschem Zusammenhang. Schulleiterin Ursula Urban und Konrektorin Johanna Weiser bekommen mittlerweile täglich Mails, Anrufe und Drohungen. Nun wollen sie sich gegen die Anfeindungen wehren. Lesen Sie dazu: Massive Anfeindungen: Ein Foto erhitzt die Gemüter

Donnerstag, 21. Mai, 8.30 Uhr: Gaststätten appellieren an Vernunft

Mit Blick auf traditionelle Bollerwagentouren am Vatertag rufen Gastronomen und Polizei zu Vernunft und Achtsamkeit auf. Denn: Auch an Christi Himmelfahrt gelten die wegen der Corona-Pandemie verfügten Kontaktbeschränkungen. Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse mit Konsequenzen rechnen, so die Polizei. Mehr dazu lesen Sie hier: Gaststätten appellieren: "Macht es dem Wirt nicht zu schwer"

Mittwoch, 20. Mai, 18.44 Uhr: Keine Neuinfektionen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Stadt Straubing weiterhin auf 409. 208 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 19.5.2020 offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 20.5.2020, 10 Uhr) zehn Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon vier auf der Intensivstation.

Mittwoch, 20. Mai, 18.15 Uhr: Neun Neuinfizierte im Kreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen wurdenlaut Landratsamt am Mittwoch neun Neuinfizierungen (Vortag: eine) mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. Wie heute bereits vermeldet stehen fünf davon in Zusammenhang mit der Firma Donautal. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 484 (Stand 20. Mai, 17 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 18. Mai) 295 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 157, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 28 Personen aus dem Landkreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 47,7. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 34 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 20.05., 9 Uhr).

Mittwoch, 20. Mai, 14.13 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Freistaat

In Bayern wurden insgesamt 46.084 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 40.750 davon sind bereits wieder genesen. Gestorben sind insgesamt 2.353 Menschen, die den Coronavirus in sich trugen. In Niederbayern gab es im Vergleich zum Vortag acht neue Fälle und drei weitere Todesfälle. In der Oberpfalz kamen zu der Zahl der Infizierten 22 neue Fälle hinzu. Drei Menschen starben an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus.

Mittwoch, 20. Mai, 14.09 Uhr: Keine Neuinfizierten im Raum Dingolfing-Landau

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich von Dienstag auf Mittwoch nicht erhöht. 206 Landkreisbürger wurden seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet (Stand 20. Mai, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Mittwoch mitgeteilt. 188 der 206 registrierten Corona-Infizierten sind inzwischen genesen. Von den 874 ermittelten Kontaktpersonen wurden mittlerweile 824 aus der Quarantäne entlassen. Sechs Landkreisbürger, die das Virus nachweislich in sich trugen, sind bislang verstorben. Das Bürgertelefon am Landratsamt ist am Donnerstag, 21. Mai, nicht besetzt. Am Freitag, 22. Mai, sind die Mitarbeiter von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 08731 87-200 erreichbar. In der kommenden Woche gelten die gewohnten Zeiten: Montag bis Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Freitag 10 bis 12 Uhr.

Mittwoch, 20. Mai, 12.20 Uhr: Drei weitere positive Tests auf Sars-CoV-2 bei Donautal

Die Laborergebnisse des Nachtests bei der Firma Donautal in Bogen sind am Gesundheitsamt Straubing-Bogen eingetroffen. Von 82 getesteten Mitarbeitern des Wiesenhof-Standorts waren laut einer Mitteilung des Landratsamts drei positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Lesen Sie dazu Drei weitere positive Tests auf Sars-CoV-2 bei Donautal

Mittwoch, 20. Mai, 11.54 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Bisher sind im Landkreis Kelheim 447 positive Coronavirus-Fälle registriert worden. Das teilt das Landratsamt mit. 33 Menschen sind nach Angaben des Gesundheitsamtes bereits an dem Virus gestorben (Stand: 19.05.). 410 Menschen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. das heißt, etwa 92 Prozent der bisher Infizierten sind also wieder gesund.

Vorsorglich werden alle Patienten mit verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt weiter mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibe der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließe damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gebe, also die Anzahl der Infizierten in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders sei.

Mittwoch, 20. Mai, 11.37 Uhr: Wie Taxifahrer unter Corona leiden

"Sehr einschneidend", so beschreibt Taxifahrerin Yvonne Weiß aus Straubing die vergangenen Wochen. 70 Prozent des Geschäfts gingen verloren. Zwar stieg die Nachfrage zuletzt etwas an, doch vor allem das Nachtgeschäft liegt nach wie vor brach. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 20. Mai, 10.14 Uhr: Regierung beschließt Maßnahmen in Fleischbranche

Mit scharfen Worten hatte Bundesarbeitsminister Heil angekündigt, er wolle "aufräumen" in der Fleischbranche. Hintergrund ist eine Häufung von Corona-Infektionen in Schlachtbetrieben. Die Bundesregierung bringt seine Vorschläge nun auf den Weg. Mehr dazu lesen Sie hier: Regierung beschließt Maßnahmen in Fleischbranche

Mittwoch, 20. Mai, 9.32 Uhr: So gehen Kunstschaffende mit der Corona-Situation um

Theateraufführungen gibt es derzeit nur im Fernsehen, ein genussvoller Abend in der Oper ist nicht möglich, Volksfeste fallen in diesem Sommer aus und damit auch das "Prosit der Gemütlichkeit", das die Live-Band durch das Bierzelt ruft. Hinter kulturellen Veranstaltungen wie diesen stehen auch immer Einzelschicksale - nämlich die der Darsteller, Schauspieler, Musiker und vielen mehr. Unsere Kollegen von Gäuboden aktuell haben sich mit Kunstschaffenden darüber unterhalten.

Mittwoch, 20. Mai, 8.47 Uhr: Bis zu 20 Wochen Lohnersatz bei geschlossener Kita

Eltern sollen bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen können, wenn sie ihre Kinder wegen Corona-Einschränkungen bei Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die "nachrangige Lohnfortzahlung" werde je Elternteil auf bis zu zehn Wochen verlängert, für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen. "Das gibt die nötige Sicherheit in ungewisser Lage." Bislang ist die Entschädigung auf sechs Wochen begrenzt. Ein entsprechender Änderungsantrag aus dem Gesundheitsministerium solle an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Ministeriumsangaben. Mehr dazu lesen Sie hier: Bis zu 20 Wochen Lohnersatz bei geschlossener Kita

Dienstag, 19. Mai, 19.55 Uhr: Peta will, dass Schlachtbetrieb endet

Obwohl es im Bogener Donautal-Schlachtbetrieb bereits 83 bestätigte Corona-Fälle unter den Mitarbeitern gibt und weitere Tests ausstehen, läuft der Betrieb weiter. Die Tierrechtsorganisation Peta ist damit nicht einverstanden: Sie wandte sich am Dienstag in einem Schreiben an Landrat Josef Laumer - und appelliert, den Schlachtbetrieb umgehend einzustellen.

Dienstag, 19. Mai, 19.24 Uhr: Über 400 Corona-Tests in Schlachthöfen

400 Angestellte des Vion-Schlachthofs werden heute auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt folgt damit einer Weisung des Bundesministeriums: Weil Mitarbeiter großer Betriebe oft in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, kann sich das Virus schnell verbreiten.

Dienstag, 19. Mai, 18.58 Uhr: Medizin-Studentin in Schwerpunktpraxis

Sie sind die Helden der derzeitigen Krise: Pfleger, Ärzte, Sanitäter, aber auch Lehrer, Supermarktangestellte oder Busfahrer. Wir geben diesen Berufsgruppen bei ihrer Arbeit eine Video-Kamera in die Hand, damit sie für uns ihren Alltag während Corona festhalten. Vergangenes Wochenende machte das die Medizin-Studentin Alina Ettengruber aus Vilsbiburg für uns. Seit Ostern arbeitete die 22-Jährige unter der Woche jeden Tag ehrenamtlich in der Corona-Schwerpunktpraxis im ehemaligen Rosenhof in Ergolding mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Helfer in Corona-Zeiten

Dienstag, 19. Mai, 18.25 Uhr: Aktuelle Lage im Raum Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurde heute eine neue Infektion mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 409. Im Landkreis Straubing-Bogen stieg die Zahl der Neuinfizierten ebenfalls um eine auf 475. 206 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 18.05.2020 offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Landkreis gelten 293 Personen offiziell wieder als gesund. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 19.05.2020, 9.30 Uhr) zehn Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 35 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 19.5., 9 Uhr). Ein weiterer Todesfall wurde außerdem gemeldet. Es handelte sich um einen 75-jährigen Mann mit Vorerkrankungen.

Dienstag, 19. Mai, 17.29 Uhr: Tschechien stellt Grenzöffnung in Aussicht

Der tschechische Innenminister Jan Hamacek hat sich am Dienstag mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Grenzübergang Rozvadov-Waidhaus getroffen. Es sei das politische Ziel der Regierung in Prag, die Personenkontrollen an der Grenze zu Deutschland zum 15. Juni zu beenden, stellte der Sozialdemokrat daraufhin in Aussicht. Zumindest zwischen den Nachbarstaaten werde man dann wie vor der Corona-Krise reisen können.

Dienstag, 19. Mai, 17.07 Uhr: Ein "Gäubodenfest-Drive-In" für Straubing?

Zwei Landshuter Festwirte haben Anfang Mai mit einer kreativen Aktion von sich reden gemacht, mit der sie den Ausfall der Dult wegen des Coronavirus kompensieren wollten: Sie boten einen "Dult Drive-In" an, bei dem sich die Menschen Volksfest-Feeling "To Go" abholen konnten. Wäre das auch eine Idee für das Straubinger Gäubodenvolksfest? Wir haben da mal nachgefragt.

Dienstag, 19. Mai, 14.26 Uhr: Fälle nach Regierungsbezirken in Bayern

Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit sind zum Stand 19. Mai, 10 Uhr, diese Fallzahlen nach Regierungsbezirken gegeben (Veränderung zum Vortag in Klammern):

Oberbayern 20.907 (+ 26), Niederbayern 4.628 (+ 7), Oberpfalz 5.011 (+ 23), Oberfranken 3.586 (+ 19), Mittelfranken 4.675 (+ 17), Unterfranken 3.392 (+ 4), Schwaben 3.767 (+7)

Dienstag, 19. Mai, 14.06 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Cham

Bis 19. Mai, 14.45 Uhr, ist dem Gesundheitsamt am Landratsamt Cham ein weiterer positiver Coronavirus-Fall gemeldet worden. Damit gibt es im Landkreis Cham nun insgesamt 420 positive Fälle, wie das Landratsamt mitteilt. Die Zahl der Genesenen blieb demnach gleich und liegt nun bei 383. Drei Patienten werden derzeit stationär behandelt, einer davon in einer Klinik außerhalb des Landkreises. Die vom Bayerischem Landesamt für Gesundheit berechnete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 1,56.

Dienstag, 19. Mai, 14.05 Uhr: Noch 3.125 nachgewiesene Corona-Infektionen in Bayern

In Bayern gibt es aktuell nur noch 3.125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45.966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2.331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Zudem gebe es in Bayern derzeit zwei Hotspots bei den Infektionen. Zum einen gebe es im oberfränkischen Landkreis Coburg 82,2 Fälle pro 100.000 Einwohner, Ursache seien Reihentestungen von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Zudem gebe es in Straubing 54,4 Fälle pro 100.000 Einwohner, hier sei das Ausbruchsgeschehen im Geflügelschlachtbetrieb in Bogen ursächlich.

Dienstag, 19. Mai, 13.47 Uhr: Bayern verschärft Grenzwert

Der Freistaat Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Kabinett hat am Dienstag in München den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herabgesetzt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern senkt Grenzwert auf 35 Neuinfektionen

Dienstag, 19. Mai, 13.43 Uhr: Bodensee-Schiffe starten nach Verzögerung in die Saison

Ab Mittwoch sind auf dem Bodensee wieder Schiffe der Weißen Flotte unterwegs. Angefahren würden zunächst aber nur baden-württembergische Häfen, sagte ein Sprecher der Bodensee-Schiffsbetriebe am Dienstag. Sobald auch in Bayern und den anderen Anrainerstaaten die Schifffahrt wieder möglich sei, würden die Routen entsprechend erweitert. Zudem gelte für die nächsten Tage noch der Fahrplan der Vorsaison. "Wir sind sehr froh, dass wir nach der langen Wartezeit nun endlich unsere Fahrgäste begrüßen können", sagte der Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe, Frank Weber, laut Mitteilung.

Auf den Schiffen gelte eine Maskenpflicht, sagte der Sprecher weiter. Eine zusätzliche Abstandspflicht ist nach Angaben von Verkehrs- und Tourismusministerium aufgrund des vorhandenen relativ großen Raumes, der Durchlüftung und der Beförderung im Freien nicht nötig. "Aber wir haben es so eingerichtet, dass die Abstände trotzdem gewährleistet sind", sagte der Sprecher. So seien beispielsweise Stühle weiter auseinander gestellt worden.

Dienstag, 19. Mai, 13.41 Uhr: Freizeitparks, Seilbahnen, Schifffahrt und Schlösser öffnen

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen pünktlich zum Beginn der Pfingstferien am 30. Mai touristische Angebote und Einrichtungen in Bayern wieder öffnen. Darunter sind etwa Freizeitparks, Seilbahnen, Stadtführungen und die Fluss- und Seenschifffahrt. Die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg sollen ab 2. Juni wieder öffnen. Diesen Zeitplan beschloss das Kabinett am Dienstag in München.

Ebenfalls am 30. Mai dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze wieder öffnen - unter strengen Hygienevorschriften, die das Kabinett am Dienstag festzurrte. Unter anderem gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und eine Mundschutzpflicht für Gäste und Personal in gemeinschaftlich genutzten Innenbereichen. Gruppenübernachtungen sind bis auf Weiteres aber noch nicht möglich.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) begrüßte die geplanten Öffnungen ausdrücklich. "Dann wird die Corona-Krise noch mehr hinter uns bleiben, hoffentlich ohne Rückschläge", sagte er.

Dienstag, 19. Mai, 13.36 Uhr: Kabinett beschließt weiteren Fahrplan für Kita-Öffnungen

Nach wochenlanger Zwangspause sollen in Bayern schrittweise immer mehr Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Das Kabinett beschloss am Dienstag einen ersten Fahrplan auch für die Zeit nach Pfingsten. Nach den Pfingstferien am 15. Juni sollen die Kinder zurück in die Kindergärten dürfen, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen - sie dürfen dann wieder in die Krippe gehen. Dabei gilt überall: Es sollen weiterhin möglichst kleine und feste Gruppen mit festen Betreuern gebildet werden.

Dienstag, 19. Mai, 12.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Raum Landshut

Seit Beginn des Corona-Infektionsgeschehens Anfang März 2020 wurde bei 923 Personen das Virus SARS-CoV2 festgestellt, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut gemeldet haben. Das Staatliche Gesundheitsamt Landshut hat 2.669 Kontaktpersonen ersten Grades ermittelt, 827 Betroffene haben die Infektion bereits überstanden. Bislang sind 37 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist (Stand: 19.5.2020, 11 Uhr). Aktuell werden 44 Patienten isoliert auf einer Corona-Station in den regionalen Krankenhäusern behandelt. Darunter sind auch einige Verdachtsfälle, bei denen der Befund noch aussteht. Zusätzlich werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut (Stand: 19.5.2020, 10 Uhr).

Dienstag, 19. Mai, 9.45 Uhr: Biergärten mit Abstand und Desinfektionsmittel

Seit gestern dürfen Bars, Restaurants und Wirtshäuser in Ostbayern auf ihren Außenplätzen wieder servieren und ausschenken. Wir haben einige Bilder vom verspäteten Start in die Freiluftsaison zusammengestellt.

Dienstag, 19. Mai, 8.25 Uhr: Maschinenbauer Krones muss Kurzarbeit ausweiten

Zwar war Krones-Chef Christoph Klenk bei der Hauptversammlung um Zuversicht bemüht. Trotzdem wurde klar: Die Krise wird beim Maschinenbauer deutliche Spuren hinterlassen. Bereits jetzt befinden sich 3.600 Mitarbeiter aus dem administrativen Bereich in Kurzarbeit. Ab Juli wird auch die Produktion betroffen sein. "Im Sommer wird der Großteil der deutschen Mitarbeiter in Kurzarbeit sein", kündigte Klenk an. Mehr dazu lesen Sie hier: Maschinenbauer Krones muss Kurzarbeit ausweiten

Dienstag, 19. Mai, 7.44 Uhr: Tausende Prozesse verschoben

Seit Beginn der Corona-Krise sind in Bayern Tausende Gerichtsverfahren verschoben worden. Das geht aus der Antwort des bayerischen Justizministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Mehr dazu lesen Sie hier: Tausende Prozesse in Bayern wegen Corona verschoben

Montag, 18. Mai, 18.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing

Nach Information des Gesundheitsamts wurden heute zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 408 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 474). 205 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 15.05.2020 offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 18.5.2020, 9 Uhr) 14 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon einer auf der Intensivstation. Bedauerlicherweise gibt es im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um eine 69-jährige Person.

Montag, 18. Mai, 18.45 Uhr: 82 Nachtests bei Donautal in Bogen

Nachdem über 80 Mitarbeiter des Geflügelschlachtbetriebes Wiesenhof in Bogen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat am Montag ein Nachtest bei der Firma Donautal stattgefunden. Dabei wurden 82 Abstriche genommen, teilte das Landratsamt am Montag mit. Mit den Ergebnissen der Tests rechnet das Landratsamt im Laufe der Woche. Mehr dazu lesen Sie hier: 82 Nachtests bei Donautal in Bogen

Montag, 18. Mai, 18.38 Uhr: Keine Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es am Montag am dritten Tag in Folge keine Neuinfizierungen mit neuartigen Corona-Virus. Im Landkreis wurden bisher (Stand 15. Mai) 292 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen gibt es hier erst wieder nach dem Wochenende. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 151, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 27 Personen aus dem Landkreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 53,6.

Montag, 18. Mai, 17.25 Uhr: 100.000 Masken für das Bahnland-Bayern

Das Bayerische Verkehrsministerium und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) haben heute mit der kostenfreien Verteilung von 100.000 Alltagsmasken an Fahrgäste sowie Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen in Bayern begonnen. Nach dem Auftakt am Münchner Hauptbahnhof folgen bis einschließlich 27. Mai Verteilaktionen an sechs weiteren bayerischen Knotenbahnhöfen: Augsburg, Hof, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats.

Montag, 18. Mai, 15.34 Uhr: 45.863 Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind inzwischen 45.863 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2.306 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag der dpa zufolge bei 40.260 Menschen.

Montag, 18. Mai, 14.45 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: 17.5.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 409 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Montag, 18. Mai, 13.26 Uhr: Demos gegen Corona-Maßnahmen in mehreren Städten

Am Wochenende haben in mehreren Städten in Niederbayern Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen stattgefunden. Die meisten Menschen verhielten sich der Polizei zufolge an die Auflagen der Staatsregierung. Mehr dazu lesen Sie hier: Demos gegen Corona-Maßnahmen in mehreren Städten

Montag, 18. Mai, 12.51 Uhr: Söder für verlängerte Lohnfortzahlung für Eltern in Krise

Auch die CSU unterstützt den Plan, Familien in der Corona-Krise länger und stärker zu unterstützen. Nach der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer befürwortete am Montag auch CSU-Chef Markus Söder das von der SPD vorangetriebene Vorhaben, den Anspruch auf Lohnfortzahlung zu verlängern. Er sei dafür, sagte Söder am Montag nach Teilnehmerangaben in einer CSU-Vorstandsschalte.

Wer in der Corona-Krise wegen der Betreuung kleiner Kinder nicht arbeiten kann, erhält bisher für sechs Wochen 67 Prozent des Nettoeinkommens. Für eine Anschlussregelung hatten sich zuvor Sozialminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey eingesetzt (beide SPD), ebenso wie SPD-Chefin Saskia Esken.

Montag, 18. Mai, 12.28 Uhr: Weitere Kinder und Jugendliche kehren an Schulen zurück

Endlich wieder Schule! Mit Schutzmasken und nach strengen Hygieneregeln zum Schutz vor Coronaviren hat am Montag für Erstklässler in Bayern wieder der Unterricht begonnen. Auch Schüler der fünften Klassen sowie Sechstklässler von Realschulen und Gymnasien kehrten nach mehreren Wochen Pause in die Schule zurück. Gerade für die Jüngsten sei der Unterrichtsbeginn wichtig, "die verlernen sonst Schule", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einem Besuch an einer Münchner Schule, wo er mit Löwen bedruckte Mundschutze verteilte. Es werde zwar kein normales Schuljahr mehr werden, "aber es darf kein verlorenes Jahr werden".

Die Schulen haben großen Aufwand betrieben, um die Hygieneregeln umzusetzen. Klassen wurden geteilt und werden in mehreren Schichten unterrichtet. Wenn nach den Pfingstferien die restlichen Schüler nach und nach zurückkehren, wird es jedoch vielerorts schwierig, nicht nur, weil Räume für die geteilten Klassen knapp werden, sondern auch weil Lehrer fehlen, die zur Risikogruppe zählen.

Hier sei die Lage von Schule zu Schule unterschiedlich, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Auffangen könnten die Schulleiter einen Mangel etwa durch eine Reduzierung der Stunden oder durch abwechselnden Schulbesuch. "Man muss ein bisschen auf Sicht fahren." Pläne, die Zahl der Lehrer aufzustocken, habe man zwar immer. Aber: "In der Kurzfristigkeit kriegen sie die Lehrer nicht." Mittelfristig sei diese Herausforderung aber da. An Gymnasien und Realschulen gebe es Wartelisten, an Grund-, Mittel- und Förderschulen herrsche dagegen ein Mangel an Lehrern.

Montag, 18. Mai, 12.06 Uhr: „Nach dem Lockdown ist eine Couch schon mal durchgesessen“

Seit einer Woche sind auch die Großen wieder im Geschäft. Nachdem die 800-Quadratmeter-Obergrenze für Geschäfte gerichtlich kassiert wurde, ist in Franz Wanningers Einrichtungshaus am Erletacker in Straubing wieder Betrieb. Was die Leute nach der Zeit des behördlich erzwungenen Stillstands so kaufen und welche Belastungen der Betrieb mit Abstand, Maske und Desinfektion bringt, erfahren Sie hier im Interview mit Franz Wanninger.

Montag, 18. Mai, 10.41 Uhr: Auch im Landshuter Schlachthof wird auf Corona getestet

Nach dem Reihentest in einem Geflügelschlachthof bei Bogen sollen in dieser Woche auch die Arbeiter im Landshuter Schlachthof auf das Coronavirus getestet werden. Das bestätigte Elmar Stöttner, Pressesprecher des Landratsamtes, am Montagmorgen auf idowa-Anfrage. Die Weisung sei vom Gesundheitsministerium erfolgt, das in der vergangenen Woche verstärkte Kontrollen in bayerischen Schlachthöfen angekündigt hatte. Laut Stöttner sollen die Tests am Mittwoch durchgeführt werden. Etwa 400 Mitarbeiter sollen dann einem Reihentest unterzogen werden. Die Ergebnisse werden voraussichtlich noch im Laufe der Woche bekannt gegeben.

Montag, 18. Mai, 10.04 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Dingolfing-Ladanu

Die Zahl der im Landkreis registrierten Corona-Infizierten hat sich auf 206 erhöht (Stand: 18. Mai, 10 Uhr). Am Wochenende ist ein 86-Jähriger, der das Virus in sich trug, im Krankenhaus Vilshofen verstorben. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach Ihrer heutigen Lagebesprechung mitgeteilt.

184 der Positiv-Getesteten wurden mittlerweile aus der Quarantäne entlassen. Von den 858 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 809 aus der Quarantäne entlassen. Durch die 7-Tages-Inzidenz soll rechtzeitig die Zunahme der Fallzahlen analysiert und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ab einem Wert von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage, sind im betroffenen Gebiet entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung zu treffen. Der Landkreis Dingolfing-Landau hat laut dem bayerischen Landesamt für Gesundheit derzeit eine 7-Tage-Inzidenz von 4,16 (Stand 17. Mai, 10 Uhr) und ist damit weit vom kritischen Signalwert entfernt.

Aufgrund des derzeit geltenden Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbots sind Veranstaltungen oder Versammlungen von Vereinen, Organisationen usw. vorerst noch bis 29. Mai grundsätzlich untersagt.

Dagegen sind öffentliche Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz (Demonstrationen, Kundgebungen) derzeit unter bestimmten Voraussetzungen möglich (z.B. Teilnehmerzahl unter 50 Personen, Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter, Höchstdauer 60 Minuten, Anmeldung bei der Kreisverwaltungsbehörde 48 Stunden vor der Versammlung).

Montag, 18. Mai, 8.38 Uhr: Auch Racheldiensthütte ist wieder offen

Ab heute dürfen Biergärten in Bayern unter Auflagen wieder öffnen. Das betrifft auch die Racheldiensthütte im bayerischen Wald. Sie soll in dieser Woche zunächst probehalber öffnen, wie die Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald am Montagmorgen mitteilte. Betrieb herrscht von 10 bis 18 Uhr - allerdings nur bei schönem Wetter. Nach der Probewoche soll dann entschieden werden, ob ein weiterer Betrieb unter den aktuellen Umständen überhaupt sinnvoll ist. Die zweite Hütte im Nationalpark, das Waldschmidthaus am Großen Rachel, bleibt zunächst noch geschlossen.

 

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