Covid-19 Corona-Entwicklungen 22. bis 28. März

Samstag, 28. März, 18.01 Uhr: Erste Todesfälle in Straubing

In Straubing gibt es die ersten beiden Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Es handelt sich um eine 92-jährige Straubingerin und einen 80-jährigen Straubinger, beide mit Vorerkrankungen. Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 28.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 77 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis sind es 81.

Samstag, 28. März, 15.20 Uhr: 11.862 Coronavirus-Fälle und 85 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 11.862 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge sind bislang 85 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Samstag, 28. März, 14 Uhr: Fast 80 Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt, wie im bayernweiten Durchschnitt auch, täglich um zehn bis 15 Prozent. Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Samstag mitgeteilt hat, sind aktuell 79 Bürger positiv auf das Virus getestet worden (Stand: 28. März, 10 Uhr). Das teilte das Landratsamt mit.

Samstag, 28. März, 12.13 Uhr: Besuch in Krankenhäusern bei Geburten möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat darauf hingewiesen, dass bei der Geburt von Kindern deren Väter und engste Angehörige trotz der Coronavirus-Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern die Mutter besuchen können. Huml betonte am Samstag: „Die Geburt eines Kindes ist ein außergewöhnliches Ereignis. Deshalb haben wir hierfür eine Ausnahme vorgesehen.“ Die Hygiene-Abteilung des Krankenhauses hat festzulegen, welche Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu treffen sind. Dazu zählen insbesondere das Tragen von Schutzkleidung und zeitliche Vorgaben für den Besuch. Außerdem muss der Gesundheitszustand des Besuchers überprüft werden. Es darf kein Hinweis auf einen respiratorischen Infekt vorliegen.

Samstag, 28. März, 11.25 Uhr: Helden des Alltags im Landkreis Kelheim gesucht

Jeden Tag leisten viele Menschen bei uns im Landkreis Kelheim Dinge, die nicht selbstverständlich sind und über das Normalmaß weit hinausgehen. Der Landkreis Kelheim startet daher unter dem Motto „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ die Kampagne „Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht“.

Samstag, 28. März, 10.57 Uhr: Länderbahn schränkt ab Montag Betrieb ein

Die Länderbahn will ab Montag den Betrieb stärker einschränken. Sie reagiert damit zum einen darauf, dass weniger Fahrgäste mit ihren Zugen fahren, und bereitet sich um anderen auf einen möglicherweise steigenden Krankenstand beim Personal vor. Mehr dazu lesen Sie hier: Länderbahn schränkt ab Montag Betrieb ein

Samstag, 28. März, 9.15 Uhr: So erlebt Fernfahrer Markus (44) die Corona-Krise

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen. Viele Unternehmen in Europa mussten ihre Schotten bis auf weiteres dicht machen. Die Folge: Ungewissheit und Zukunftsängste. Doch auch in Zeiten wie diesen gibt es Berufe, die unverzichtbar sind, um das tägliche Leben aufrechtzuerhalten – wenn auch in eingeschränkter Form. Dazu zählen insbesondere auch Fernfahrer. Markus Seidel (44) aus Ergoldsbach ist einer von ihnen. Gegenüber idowa berichtet er, was er in diesen Tagen auf den Straßen Europas erlebt.

Samstag, 28. März, 9 Uhr: Wie ausgelastet sind Bayerns Labore?

Immer wieder erreichen die idowa-Redaktion Anfragen von Lesern, die sich Sorgen machen, dass die Coronavirus-Tests zur Neige gehen oder den Laboren in Bayern das Equipment zur Auswertung ausgehen könnte. Wir haben beim Landesamt für Gesundheit und Pflege (LGL) und beim Deutschen Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) nachgefragt. Das Ergebnis lesen Sie hier: Haben Bayerns Labore noch genügend Corona-Tests?

Freitag, 27. März, 18.45 Uhr: Erst die Autobauer, dann die Zulieferer

BMW, VW und Co haben angesichts der Corona-Krise bereits in der vergangenen Woche die Notbremse gezogen und zu Maßnahmen wie Produktionsstopps gegriffen. Das Herunterfahren der Autoindustrie trifft auch die Zulieferer. Unsere Zeitung hat bei Firmen in Ostbayern nachgefragt, wie sie auf die Situation reagieren. 

Freitag, 27. März, 17.19 Uhr: Aktuelle Zahlen aus der Region Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 27.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 66 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 und im Landkreis Straubing-Bogen 67. Das teilte die Stadt Straubing mit. Die Zahlen beinhalten laut Landratsamt noch keine Ergebnisse der neuen Teststation am Hagen in Straubing. Hier hat das Labor zugesichert, dass es nun in Kürze Ergebnisse liefert. Die getesteten Personen werden dann vom Gesundheitsamt nach dem Eingang der Ergebnisse informiert.

Freitag, 27. März, 16.30 Uhr: Corona-Zwischenbilanz der Polizeiinspektion Vilsbiburg

Im Laufe der Woche kam es durch die Polizeiinspektion Vilsbiburg zu verstärkten Überwachungen der geltenden Anordnungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dabei wurde festgestellt, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung sich regelkonform und einsichtig verhält. Einige Bürger müssen jedoch mit einem Bußgeldbescheid rechnen, da sie sich nicht an die Ausgehbeschränkungen gehalten hatten. Auch das Einkaufsverhalten gäbe regelmäßig Anlass zur Kritik.

Freitag, 27. März, 15.50 Uhr: Landrat im direkten Gespräch mit Bürgern

Das Bürgertelefon des Landkreises Dingolfing-Landau hat sich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einer wichtigen Anlaufstelle etabliert. Dieses Wochenende sitzt Landrat Heinrich Trapp zeitweise selbst am Bürgertelefon und steht damit für ein direktes Gespräch zur Verfügung – am Samstag von 12 bis 14 Uhr und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Grundsätzlich ist das Bürgertelefon des Landkreises am Wochenende in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter 08731 87-200 zu erreichen.

Freitag, 27. März, 14.50 Uhr: Energieversorgung im Freistaat ist gesichert

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die Energie-Versorgungssicherheit im Freistaat überpüfen lassen. Das Ergebnis: In dieser Woche lief die Stromproduktion unverändert, der Stromverbrauch ging zurück und die Gasspeicher waren gut gefüllt.

Freitag, 27. März, 14.47 Uhr: Zwei Todesfälle im Landkreis Deggendorf

Auch im Landkreis Deggendorf sind nun leider erste Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Wie das Landratsamt mitteilte, sind am Freitagvormittag zwei Patienten des Donau-Isar-Klinikums verstorben. Es handelt sich um einen 80-jährigen Mann und eine 82-jährige Frau, beide aus dem Landkreis Deggendorf. Beide Patienten litten laut dem Klinikum an Vorerkrankungen und wurden auf der Intensivstation behandelt. „Jeder Tote ist einer zu viel“, bedauert Landrat Christian Bernreiter die aktuelle Entwicklung.

Freitag, 27. März, 14.45 Uhr: Coronavirus trifft Pfeffenhausener Pflegeheim schwer

Das Coronavirus hat das Seniorenwohn- und Pflegeheim in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut schwer getroffen: Etwa ein Drittel der 40 Bewohner ist infiziert, sie befinden sich aber derzeit alle in stabilem Zustand und müssen nicht stationär behandelt werden, eine Bewohnerin hat sich sogar wieder sehr gut von der Erkrankung erholt. Lesen Sie hierzu Coronavirus trifft Pfeffenhausener Pflegeheim schwer

Freitag, 27. März, 14.15 Uhr: Corona-Teststation für den Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt weiter. Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Freitag mitteilte, sind aktuell 75 Menschen positiv auf das Virus getestet worden (Stand: 27. März, 10 Uhr). Jetzt betreibt der Landkreis eine Corona-Teststation auf dem Gelände des BMW Werks in Dingolfing. Seit Freitag ist die "Drive Through"-Teststation am Lkw-Parkplatz, Tor 5, des BMW Werks in Dingolfing in Betrieb. Ab Montag, 30. März, werden dort von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag die Abstriche genommen, am Nachmittag steht die Teststation den Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) zur Verfügung. Abhängig von den Laborkapazitäten könne die Anzahl der Testungen dann auch erhöht werden.

Freitag, 27. März, 12.04 Uhr: Seniorenheim wird trotz elf Todesfällen nicht evakuiert

Das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus, in dem bisher elf Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das teilten Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, Johann Löw, am Freitag mit. Lesen Sie hierzu Seniorenheim wird trotz elf Todesfällen nicht evakuiert

Freitag, 27. März, 11.54 Uhr: Corona: Neues Melde-Portal für Ärzte und Medizinstudenten

Für freiwillige Ärzte und Medizinstudenten gibt es im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein eigenes Melde-Portal. Weil sich in den vergangenen Wochen so viele Unterstützer zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie gemeldet haben, hat die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium eine Website zur freiwilligen Registrierung der ärztlichen Helfer eingerichtet. Lesen Sie mehr hierzu unter Corona: Neues Melde-Portal für Ärzte und Medizinstudenten

Freitag, 27. März, 11.27 Uhr: Jugendherbergen stehen ohne Schutzschirm vor dem Aus

Die Jugendherbergen in Bayern warnen mangels finanzieller Hilfen vor einer Schließung aller 58 Häuser im Freistaat. Die Jugendherbergen seien in der Corona-Krise bisher durch keinen Schutzschirm oder andere Unterstützungsleistungen erfasst, erläuterte der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks am Freitag.

Freitag, 27. März, 11.21 Uhr: DB reduziert ab Montag Regionalverkehr in Bayern

Die Deutsche Bahn wird wegen der Corona-Krise den regionalen Zugverkehr in Bayern weiter reduzieren. Die Fahrgastzahlen sind stark zurückgegangen. Gestrichen werden ab Montag vor allem Ausflugsverkehr, von Schülern genutzte Züge sowie die Taktverstärker im Pendlerverkehr. Viele DB-Regionalzüge fahren dann noch im Stundentakt. "Wir gewährleisten überall die Grundversorgung", sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Freitag in München. Lesen Sie mehr hierzu unter DB reduziert ab Montag Regionalverkehr in Bayern

Freitag, 27. März, 11.21 Uhr: Ausgangsbeschränkungen bleiben in Kraft

Die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise bleiben weiter in Kraft: Der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs lehnte es ab, diese durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Lesen Sie hierzu auch Ausgangsbeschränkungen bleiben in Kraft

Freitag, 27. März, 11.15 Uhr: Infineon liefert Millionen Chips für Beatmungsgeräte

Der Chiphersteller Infineon hat einen Großauftrag zur Lieferung von Teilen für Beatmungsgeräte erhalten. Dabei geht es um 38 Millionen Leistungshalbleiter zur Steuerung von Elektromotoren, die in den nächsten drei bis sechs Monaten geliefert werden sollen, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Finanziell gehe es für das Unternehmen aus Neubiberg bei München um ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Freitag, 27. März, 11.14 Uhr: IHK Niederbayern verschiebt Abschlussprüfungen

Die Termine waren nicht zu halten – im April und Mai sollten nach ursprünglicher Planung rund 3.000 Auszubildende aus niederbayerischen Unternehmen ihre Abschlussprüfungen ablegen. Aus Verantwortung für die Gesundheit der Azubis sowie ihrer Prüfer und auch den Vorgaben einzelner Bundesländer folgend, hat sich die IHK-Organisation darauf verständigt, diese Prüfungstermine zu verschieben. Es sei faktisch unmöglich geworden, die bundesweit einheitlichen Prüfungen ordnungsgemäß abzuhalten. Ebenso verschoben werden Prüfungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung mit noch einmal fast 1.200 niederbayerischen Teilnehmern. Sach- und Fachkundeprüfungen bleiben ebenfalls weiterhin ausgesetzt.

Freitag, 27. März, 10.54 Uhr: Onlineberatung "Kopfhoch" erweitert Angebot

In der aktuellen Krisensituation sind viele Freizeit- und Bildungsangebote gestrichen, falsche Informationen kursieren in sozialen Netzwerken, persönliche Kontakte sollen gemieden werden, manche finanzielle Situation ist unsicher und Familien verbringen plötzlich viel Zeit auf engem Raum. In dieser herausfordernden Situation gibt es in Familien viele Fragen. Es herrschen Angst, Stress und Ungewissheit. Da gerade jetzt zudem viele Beratungsstellen nicht öffnen können, sind telefonische und online-Angebote noch wichtiger als sonst.

Nicht nur junge Menschen, auch Eltern fühlen sich jetzt womöglich allein, haben eine brennende Frage oder brauchen einfach mal jemanden zum Reden. Eltern sind es, die Ruhe und Besonnenheit bewahren müssen und das ist manchmal gar nicht so einfach. Jemand, der zuhört, der die richtigen Fragen stellt und vielleicht sogar einen Rat hat – das kann eine angespannte Situation in einer Familie entzerren und die Wogen wieder glätten.

Deshalb hat der Kinderschutzbund vorübergehend seine Telefon- und Online-Beratung kopfhoch.de auch für Eltern geöffnet. Kopfhoch.de ist eine kostenlose und anonyme Telefon- und Online-Beratung. Ehrenamtliche Sozialpädagogen, Psychologen und Erziehungswissenschaftler beraten am Telefon (6-22 Uhr) unter 0800-5458668 und online (rund um die Uhr) unter www.kopfhoch.de.

Freitag, 27. März, 10.30 Uhr: DB reduziert Fahrplan auf Grundversorgung

Die Deutsche Bahn wird wegen der Corona-Krise den regionalen Zugverkehr in Bayern weiter reduzieren. Die Fahrgastzahlen sind stark zurückgegangen. Gestrichen werden von Montag an vor allem der Ausflugsverkehr, von Schülern genutzte Züge sowie die Taktverstärker im Pendlerverkehr. In der Regel fahren die DB-Regionalzüge dann noch im Stundentakt. "Wir gewährleisten überall die Grundversorgung", sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Freitag in München. Derzeit verzeichnet die Bahn nach Angaben ihres bayerischen Regionalchefs Klaus-Dieter Josel keinen erhöhten Krankenstand. Die DB will aber gerüstet sein, um einen stabilen Fahrplan aufrecht erhalten zu können.

Freitag, 27. März, 10.28 Uhr: "Systemrelevant" - auch beim Gehalt?

Als "systemrelevant" gelten Berufe, die auch in der aktuellen Coronakrise unverzichtbar sind. Dazu gehören etwa Beschäftigte in Krankenhäusern, Altenheimen oder im Lebensmitteleinzelhandel. Doch schlägt sich die Bedeutung dieser Berufe auch im Gehalt wieder? Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat am Freitag eine Statistik veröffentlicht, wie viel "Systemrelevante" im Durchschnitt verdienen. Mehr hierzu lesen Sie unter Wie viel "Systemrelevante" durchschnittlich verdienen

Freitag, 27. März, 9.16 Uhr: Weitere Unterstützung für bayerische Busunternehmen

Bereits vor zwei Wochen hat die bayerische Staatsregierung angekündigt, Busunternehmen zu unterstützen, indem eigentlich erst für Juli vorgesehene Abschlagszahlungen vorgezogen werden. Nun werden diese Maßnahmen noch ausgeweitet. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer verkündete heute: „Wir werden nun auch die im November fällige zweite Abschlagzahlung vorziehen. Damit sorgen wir für schnelle, unbürokratische und effektive Hilfe für unsere Busunternehmen.“ Damit werden Mittel in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro vorzeitig zur Verfügung gestellt. „Mit dieser Maßnahme können die Busunternehmen in Bayern bereits jetzt über regelmäßig 80 Prozent der jährlichen Ausgleichsleistungen des Freistaats verfügen. Wir helfen somit kurzfristig, die Liquidität dieser Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu sichern und tragen so zur Aufrechterhaltung des unverzichtbaren ÖPNV-Angebots in ganz Bayern bei“, so die Ministerin. Auch die Auszahlung dieser Abschlagzahlung kann ab sofort formlos von den Unternehmen bei den jeweiligen Bezirksregierungen beantragt werden.

Freitag, 27. März, 8.13 Uhr: Landarztpraxen kämpfen mit der Corona-Krise

Sie sitzen an der Front und setzen sich Tag für Tag dem Risiko aus, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Neben vielen anderen Berufen sind es auch die Mitarbeiter der Landarztpraxen, die aktuell stark gefordert sind. So wie Dr. Andreas Mauch und sein Team in Schierling. Mehr hierzu lesen Sie unter Landarztpraxen kämpfen mit der Corona-Krise

Freitag, 27. März, 7.42 Uhr: Die Liebe in Zeiten von Corona

"Sie dürfen die Braut jetzt küssen": Dieses Ritual darf auf keiner Hochzeit fehlen. Nicht mal in Zeiten von Corona. Hat das Virus auch weite Teile des gesellschaftlichen Lebens lahmgelegt, gegen die Liebe ist Corona bisher chancenlos. Zumindest im Landshuter Rathaus. Mehr hierzu lesen Sie unter Paare können trotz Coronakrise im Rathaus heiraten

Donnerstag, 26. März, 18.17 Uhr: 58 Menschen in Straubing positiv getestet

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 16.30 Uhr, 26.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 58 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 und im Landkreis Straubing-Bogen ebenfalls 58. Das teilte die Stadt Straubing mit.

Donnerstag, 26. März, 18.15 Uhr: Weitere Todesfälle im Kreis Landshut

In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid19 verstorben. Das teilte das Landratsamt am Donnerstagabend mit. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Beginn des Infektionsgeschehens sind auf 271 angestiegen. 1.111 Kontaktpersonen wurden registriert (Stand: 26.03.2020, 17 Uhr).

Donnerstag, 26. März, 17.15 Uhr: Über 1.000 Lehrkräfte melden sich für Einsatz in Gesundheitsämtern

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo bedankt sich für die große Resonanz unter Lehrerinnen und Lehrern auf den Aufruf zum freiwilligen Einsatz an den Gesundheitsämtern. Über 1.000 Lehrkräfte meldeten sich innerhalb einer Woche, um die Gesundheitsämter bei Verwaltungsaufgaben zu entlasten, teilte das Kultusministerium mit.

Der Ministerrat hat beschlossen, dass die Gesundheitsämter kurzfristig um zusätzliche Mitarbeiter verstärkt werden, und alle Ministerien gebeten, Beamte zur Verfügung zu stellen. Die vom Kultusministerium abgeordneten Lehrkräfte werden an den Gesundheitsämtern verschiedene Verwaltungsaufgaben übernehmen. Sie werden dort beispielsweise bei der Ermittlung von Kontaktpersonen helfen, Bürgeranfragen beantworten oder bei Organisationsaufgaben unterstützen.

Donnerstag, 26. März, 17 Uhr: Eine Neuinfizierung im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen knapp 24 Stunden gab es im Landkreis eine (Vortag: elf) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 58 Infizierte (Stand 26.03., 16.30 Uhr). 

Donnerstag, 26. März, 16.35 Uhr: Verteilstelle für Schutzmaterial

Für die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen gibt es eine zentrale Verteilstelle für Schutzartikel, die Seniorenheime, Pflegedienste und Ärzte benötigen. Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Das gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Donnerstag, 26. März, 15.15 Uhr: Telemedizin "made in Oberschneiding" boomt

Vor etwa zwei Jahren hat idowa über Stefan und Melanie Knobl berichtet. Sie haben mit viomedi ein eigenes Videosprechstunden-Programm für Ärzte entwickelt. Damals war Telemedizin eher noch ein Nischenthema – durch die Ausbreitung des Coronavirus erhält sie nun aber viel Zulauf. Mehr dazu lesen Sie hier: Hohe Nachfrage in Coronazeiten

Donnerstag, 26. März, 14.55 Uhr: 60 Menschen im Kreis Dingolfing-Landau positiv getestet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt weiter: Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Donnerstag mitgeteilt hat, sind aktuell 60 Bürger positiv auf das Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt arbeite daran, die Kontaktpersonen der Infizierten zu ermitteln und sie zu testen. 379 Kontaktpersonen und damit begründete Verdachtsfälle wurden bislang im Landkreis registriert. Für sie wurde vorsorglich Quarantäne angeordnet. 110 dieser Bürger konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden.

Donnerstag, 26. März, 14.45 Uhr: Food-Truck zu Gast an der Klinik Mallersdorf

Als Zeichen der Unterstützung für das Klinikpersonal in der Coronakrise ist am Donnerstag zur Mittagszeit der Dachses Grill Food Truck aus Ergoldsbach an die Klinik Mallersdorf gekommen.

Donnerstag, 26. März, 14.45 Uhr: "Wir sind die Gesichter der Intensivstation"

Sie kämpfen nicht nur während der Corona-Krise jeden Tag um Leben und Tod, sondern auch das restliche Jahr: die Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte in den Kliniken in ganz Bayern. Eine Intensiv-Krankenschwester des Straubinger Klinikums hat sich nun an idowa gewandt und appelliert an die Menschen, dass sie sich weiter an die Ausgangsbeschränkungen halten sollen.

Donnerstag, 26. März, 14.16 Uhr: Erster Todesfall in Regensburg

Auch im Stadtgebiet Regensburg gibt es mittlerweile leider den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Mehr dazu lesen Sie hier: Erstes Corona-Todesopfer in Regensburg.

Donnerstag, 26. März, 12.42 Uhr: Erster Corona-Todesfall in der Region Landshut

In der Region Landshut hat Covid19 den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Lesen Sie hierzu Erster Corona-Todesfall in der Region Landshut

Donnerstag, 26. März, 12.04 Uhr: Kaniber: Ausweitung von Soforthilfen für Bauern

Bauernhöfe können nun auch für Urlauberwohnungen und andere nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe finanzielle Soforthilfe beantragen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag in München mit.

Donnerstag, 26. März, 11.36 Uhr: agilis stellt Fahrpläne um

Das Coronavirus zwingt nun auch das Eisenbahnunternehmen agilis zu Umstellungen im Fahrplan. agilis wird sowohl im Netz Nord als auch im Netz Süd auf Sonderfahrpläne umsteigen. Ziel ist es, möglichst lange eine stabile Grundversorgung anbieten zu können. Welche Züge genau von den Änderungen betroffen sind, können Sie unter https://www.agilis.de/strecken/abweichungen/ überprüfen.

Donnerstag, 26. März, 11.32 Uhr: Einkaufshilfen im Landkreis Straubing-Bogen

Hilfe für Personen im Landkreis – gerade für ältere Menschen, die keine Verwandten oder Nachbarn haben, die für sie einkaufen gehen können – bietet der BRK Kreisverband Straubing-Bogen gemeinsam mit dem „Team Bayern“, einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen, an. Menschen, die beispielsweise Hilfe beim Einkauf benötigen, können sich von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr telefonisch unter der 09421 / 9952-9952 melden. Auch ehrenamtliche Helfer, die sich beim Team Bayern engagieren wollen, sollen diese Nummer wählen. Zusätzlich ist mit engagement@kvstraubing.brk.de eine E-Mail-Adresse eingerichtet, bei denen sich Hilfesuchende und Freiwillige melden können. In vielen Landkreisgemeinden gibt es zudem auch Landjugendgruppen, Vereine usw., die eine Einkaufshilfe anbieten. Beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen gibt es außerdem unter der Nummer 09421/9952-3000 werktags am Vormittag die Möglichkeit, sich zu melden, wenn man sich einsam fühlt und einen Gesprächspartner zur psychologischen Unterstützung braucht.

Donnerstag, 26. März, 11.30 Uhr: "Hamstern schadet uns allen"

Der Ansturm auf Klopapier und Nudeln lässt Regale in den Supermärkten leer. Die Corona-Pandemie verändert das Einkaufsverhalten der Menschen massiv, findet Alexander Hübner. Der Betriebswirt, der an der Technischen Universität München lehrt, sieht die Hamsterkäufe kritisch und erklärt, inwieweit die Grundversorgung auch in der aktuellen Krise gesichert wird.

Donnerstag, 26. März, 11.20 Uhr: Corona-Krise: Gottesdienst-Übertragungen boomen

In Zeiten verbotener Gottesdienste wegen der Corona-Krise boomen Kirchenformate in Fernsehen und Radio. "Die Zahlen bei Gottesdiensten und dem "Wort zum Sonntag" haben sich im Durchschnitt um 70 Prozent erhöht", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, der Deutschen Presse-Agentur in München. "Bei einigen kirchlichen Formaten hat sich der Zuspruch sogar nahezu verdoppelt." Auch die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat den Eindruck, "dass es enormen Zulauf gibt".

Donnerstag, 26. März, 10.56 Uhr: Hoeneß appelliert: "Kraft des Fußballs einsetzen"

Uli Hoeneß hat in der Coronavirus-Krise an die Vernunft der Menschen appelliert. Man müsse die "ganze Kraft des Fußballs einsetzen, um die Leute aufzufordern, dass sie sich diszipliniert verhalten, damit die aktive Ansteckung zurückgeht", forderte der 68 Jahre alte Ehrenpräsident des FC Bayern München im "Kicker" (Donnerstag).

Donnerstag, 26. März, 10.33 Uhr: Pflegerin startet Aufruf für Seniorenheime

Sabine Kaluza aus Herzogau (Landkreis Dingolfing-Landau) ist Altenpflegerin mit Herz und Seele. Ihr macht es zu schaffen, dass viele Senioren momentan unter dem Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime zu leiden haben. Um hier etwas Abwechslung zu schaffen, hat sie einen Aufruf gestartet, die betroffenen Senioren mit netten Briefen und Zeichungen zu erfreuen. Mehr hierzu lesen Sie unter An alle Kinder: Malt für Opas und Omas!

Donnerstag, 26. März, 10.19 Uhr: Zufriedenheit der Bayern mit Söder in Corona-Krise gewachsen

In der Corona-Krise ist die Zufriedenheit der Bürger in Bayern mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder deutlich gestiegen. Das gilt nach einer Umfrage im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" für Anhänger aller Parteien. Mehr dazu lesen Sie unter Zufriedenheit der Bayern mit Söder in Corona-Krise gewachsen

Donnerstag, 26. März, 8.59 Uhr: Bauern und Molkereien nervös wegen sinkender Milchpreise

Die Corona-Krise führt zu Verwerfungen auf dem Milchmarkt. Während die Molkereien Mühe haben, die stark gestiegene Nachfrage in den Supermärkten zu bedienen, stottert der Export, das Geschäft mit der Gastronomie und gewerblichen Kunden ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Mehr hierzu lesen Sie unter Milchpreise sinken: Bauern und Molkereien nervös

Donnerstag, 26. März, 7.57 Uhr: Schwierige Spargelernte in Zeiten von Corona

Die Spargelsaison in Bayern hat begonnen. Seit einigen Tagen werden die ersten Stangen des weißen Gemüses gestochen. In diesem Jahr sind die Landwirte aber nicht in erster Linie vom Wetter abhängig, sondern haben vor allem mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Es fehlt an Erntehelfern, zudem sind die Bestellungen aus der Gastronomie weggebrochen. Mehr hierzu lesen Sie unter Schwierige Spargelernte in Zeiten von Corona

Donnerstag, 26. März, 7.48 Uhr: Warum ist die Welt völlig von der Rolle?

Diese Frage hat sich unser Redakteur zuletzt gestellt, als er im Supermarkt auf der Suche nach Klopapier war... Ein Erfahrungsbericht.

Mittwoch, 25. März, 21 Uhr: Fast 7.300 Infizierte in Bayern

In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit fast 9.700 Fällen sowie Bayern mit fast 7.300 und Baden-Württemberg mit mehr als 7.200 Fällen.

Mittwoch, 25. März, 19.50 Uhr: In zwei Wochen auf 216 Fälle

Gut zwei Wochen ist es her, dass im Landkreis Landshut der erste nachgewiesene Corona-Fall offiziell vom Landratsamt gemeldet wurde. Inzwischen ist die Zahl der Infizierten auf 216 gestiegen, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte.

Mittwoch, 25. März, 19.35 Uhr: Tschechien lässt Gesundheitspersonal pendeln

Tschechien lenkt bei der strittigen Frage der grenznahen Berufspendler teilweise ein. Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

Mittwoch, 25. März, 19.24 Uhr: Bayerns Unis planen mit Sommersemesterstart am 20. April

Trotz der nicht ansatzweise kalkulierbaren Entwicklung in der Corona-Krise planen Bayerns Universitäten und Hochschulen mit einem Vorlesungsbeginn am 20. April. "Ein Ausfall des gesamten Sommersemesters ist für uns keine Option", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München.

Mittwoch, 25. März, 19.22 Uhr: Kaum Helfer und kaum Lebensmittel: Tafeln leiden unter Krise

Den Tafeln in Bayern fehlen wegen der Corona-Krise immer mehr Helfer und Lebensmittel. "Es ist wichtig, dass gerade die Ärmsten in unserer Gesellschaft auch jetzt mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt werden", sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München. In der aktuellen Krisenlage fehlten vielerorts Helfer und wegen der hohen Nachfrage in den Supermärkten auch Lebensmittel, die an Bedürftige weitergegeben werden könnten.

Mittwoch, 25. März, 19.06 Uhr: Coronavirus: Zehn Tote in Würzburger Seniorenheim

Der Kampf gegen das Coronavirus in einer Würzburger Seniorenresidenz wird immer dramatischer. In dem Seniorenheim St. Nikolaus starb am Montag der inzwischen zehnte Patient nach einer Infektion mit dem neuartigen Erreger. Die Einrichtung ist seit Wochen ein Schwerpunkt bei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Bayern. Lesen Sie mehr hierzu unter Coronavirus: Zehn Tote in Würzburger Seniorenheim

Mittwoch, 25. März, 19.04 Uhr: Kardinal Marx: Ostern ohne öffentliche Gottesdienste

Wegen der Corona-Pandemie werden auch die Kar- und Ostergottesdienste im Freistaat ausfallen. "Wir wissen und anerkennen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Leben möglichst vieler Menschen zu retten", heißt es in einem Schreiben des Erzbischofs und Kardinals Reinhard Marx an die pastoralen Mitarbeiter des Erzbistums vom Mittwoch.

Mittwoch, 25. März, 19.02 Uhr: Verwaltungsgerichtshof muss Ausgangsbeschränkungen prüfen

Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise müssen vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof überprüft werden. Es seien zwei Normenkontrollanträge eingegangen, über die im Eilverfahren entschieden werden solle, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in München. Lesen Sie mehr hierzu unter Verwaltungsgerichtshof muss Ausgangsbeschränkungen prüfen

Mittwoch, 25. März, 18.45 Uhr: Tschentscher über bayerische Corona-Maßnahmen verärgert

Die bayerischen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben bei Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher für Ärger gesorgt: "Es gibt diejenigen, die darauf achten, dass es koordiniert zugeht. Und es gibt eine bayerische Staatsregierung, in der der Kultusminister in der Kultusministerkonferenz Schulschließungen ablehnt, während sein Ministerpräsident zeitgleich mit Schulschließungen vorangeht." Lesen Sie mehr hierzu unter Tschentscher über bayerische Corona-Maßnahmen verärgert

Mittwoch, 25. März, 18.44 Uhr: THW und Feuerwehr in Freising stellt Desinfektionsmittel her

Knapp 1.000 Liter Flächendesinfektionsmittel haben THW und Feuerwehr für den Landkreis Freising am Dienstagabend, 23. März, angemischt. Sehr kurzfristig, innerhalb eines Tages konnte die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes die Eigenherstellung des Desinfektionsmittels in Moosburg organisieren.  Das teilte das Landratsamt Freising mit.

Damit wurde ein Problem der Coronakrise im Landkreis gelöst: Der Bedarf an Flächendesinfektionsmittel für die kommende Woche ist gedeckt. Unter fachkundiger Anleitung von Apotheker Daniel Schwinning mischten Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Moosburg a.d.Isar und des THW-Freising mit den notwendigen Gerätschaften 96,0 % vol Ethanol und destilliertes Wasser direkt vor der Michaeli Apotheke.

Gepostet von Landratsamt Freising am  Mittwoch, 25. März 2020

Mittwoch, 25. März, 18.34 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Landshut

Auf ihrer Facebookseite hat die Stadt Landshut die aktuellen Zahlen der infizierten Personen und ihrer Kontakte aus der Region Landshut veröffentlicht. 

Aktuelle Zahlen aus der Region #landshut #corona #wirbleibenzuhause #stayathome

Gepostet von Stadt Landshut am  Mittwoch, 25. März 2020

Mittwoch, 25. März, 18.31 Uhr: 49 Menschen in Straubing positiv getestet

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 25.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 49 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19. Im Landkreis Straubing-Bogen sind es 57.

Mittwoch, 25. März, 17.15 Uhr: 53 Infizierte im Kreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 53 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 25. März, 14 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Mittwoch mitgeteilt. Mehr zur Situation im Kreis Dingolfing-Landau lesen Sie hier: 53 Menschen positiv auf Coronavirus getestet

Mittwoch, 25. März, 17.11 Uhr: Deggendorf sucht Betriebe für Abhol- und Bringservice

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in Deggendorf ein. In Zeiten notwendiger Isolation ist es ungemein wichtig, dass die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. Dafür können Menschen den Abhol- oder Bringservice verschiedener Deggendorfer Betriebe in Anspruch nehmen. Das teilte die Stadt Deggendorf am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. März, 17.09 Uhr: Uniklinikum Regensburg informiert via Corona-Virus-Hotline

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bietet eine Telefon-Hotline an, unter der sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Corona-Virus informieren können. Die Corona-Virus-Hotline des UKR, die von Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0941 944-5000 erreichbar ist, bietet Informationen rund um das Thema. Es kann direkt über diese Hotline ein Termin vereinbart werden, falls ein Test notwendig ist. So können lange Wartezeiten an der Teststelle des UKR vermieden werden.

Mittwoch, 25. März, 17.02 Uhr: Fieberklinik soll im Landkreis Regen eingerichtet werden

In einer Fieberklinik sollen mit COVID-19 infizierte Patienten, die einen milden Verlauf oder bereits abklingende Symptome zeigen, behandelt und betreut werden. Standort soll laut Angaben des Landratsamts das Internat der Hotelberufsschule in Viechtach werden. Im Gebäude befinden sich auf zwei Stockwerken jeweils 14 Zimmer für je zwei Personen. Im Bedarfsfall könnten somit 56 Patienten betreut werden. Die Koordination und fachliche Anleitung des Personals soll über die Arberland-kliniken erfolgen. Bürger und Bürgerinnen, die über eine medizinische oder pflegerische Ausbildung oder eine anderweitige pflegerische Qualifikation verfügen und bereit wären im Ernstfall in der Fieberklinik zu arbeiten, können sich schon jetzt über die die Corona-Hotline des Landratsamts Regen melden und registrieren lassen. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 09921/601-675 von Montag bis Samstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr und Sonntag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr erreichbar.

Mittwoch, 25. März, 16.54 Uhr: Soforthilfe steigt weiter auf knapp 15 Millionen Euro

Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Der Gesamtbetrag der Auszahlungen ist zwischenzeitlich von über 12 Millionen Euro auf knapp 15 Millionen Euro angestiegen. Rund 2.000 niederbayerischen Betrieben wurde bereits konkret geholfen. Regierungspräsident Rainer Haselbeck freut sich über das Lob von Wirtschaftsminister Aiwanger für die Arbeit der Regierung von Niederbayern: "Die Mitarbeiter arbeiten mit riesigem Engagement und Herzblut für unsere niederbayerischen Betriebe. Dieser Zusammenhalt wird entscheidend sein für die Bewältigung der Krise." Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Mittwoch, 25. März, 16.34 Uhr: 7.289 Coronavirus-Fälle in Bayern und 41 Tote

In Bayern sind inzwischen 7289 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gebe 41 Todesfälle, sagte Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) am Mittwoch in Würzburg. Eck ist wegen der Coronakrise für drei Monate vorübergehend vom Innen- ins Gesundheitsministerium gewechselt. Lesen Sie mehr hierzu unter 7289 Coronavirus-Fälle in Bayern und 41 Tote

Mittwoch, 25. März, 16.24 Uhr: Teststation im Landkreis Straubing-Bogen läuft gut an

Die Verantwortlichen der Teststation in Straubing ziehen eine positive erste Bilanz. Lesen Sie hierzu Teststation am Hagen läuft gut an

Mittwoch, 25. März, 16.20 Uhr: Trotz Corona-Krise soll das Sommersemester 2020 stattfinden

Der Freistaat und seine Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen setzen alles daran, damit der Vorlesungsbetrieb im Sommersemester 2020 am 20. April 2020 starten kann. Mehr daszu lesen Sie im Artikel "Trotz Corona-Krise soll das Sommersemester 2020 stattfinden"

Mittwoch, 25. März, 15.58 Uhr: Erstmals stationäre Corona-Patienten im Kreis Cham

Zum Stand 25.03.2020, 15. Uhr, waren im Landkreis Cham 95 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Drei Personen wurden wegen einer Corona-Erkrankung stationär im Krankenhaus Roding aufgenommen. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 51 und 55 Jahren sowie um eine 70-jährige Frau. Eine Person wird intensivmedizinisch betreut. Das teilte das Landratsamt mit.

Mittwoch, 25. März, 15.51 Uhr: Kreisklinik Bogen wird vorübergehend Covid-19-Zentrum

Die Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf, das Klinikum der Barmherzigen Brüder in Straubing und die Orthopädische Fachklinik in Schwarzach wollen während der Corona-Krise eng zusammen und die Ressourcen bündeln. Die Kreisklinik Bogen soll dabei vorübergehend zu einem speziellen COVID-19-Zentrum werden.

Mittwoch, 25. März, 15.32 Uhr: Abiprüfungen finden statt

Die Abiturprüfungen sollen in diesem Jahr in ganz Deutschland trotz der aktuellen Schulschließungen stattfinden. Das hat die Kultusministerkonferenz am Mittwoch entschieden. Mehr dazu lesen Sie hier: Abiturprüfungen sollen trotz Corona-Krise stattfinden

Mittwoch, 25. März, 15.10 Uhr: In Oberpfalz ist Anstieg der Verstöße erkennbar

Im Zeitraum von Dienstag auf Mittwoch stellte die Polizei 163 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dies stellt einen weiteren Anstieg dar. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten akribisch insgesamt etwa 1.700 Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Ladengeschäfte und Personen in der gesamten Oberpfalz. Überwiegend handelt es sich bei den Verstößen um solche, bei denen Gruppen angetroffen wurden, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit aufgehalten oder in Privatwohnungen getroffen hatten.

Mittwoch, 25. März, 15.04 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 62 positive Fälle. Als einer der ersten Landkreise in ganz Bayern hat Kelheim seit gestern die Abstrichstationen an der Goldberg-Klinik GmbH in Kelheim und der Ilmtal-Klinik GmbH in Mainburg in Betrieb genommen. Nur wer von seinem Hausarzt einen Termin und einen sogenannten Labor-Überweisungsschein erhalten hat, kann sich auf das Corona-Virus testen lassen. Der Patient führt anschließend die Probeentnahme selbst durch. Laut Polizei, Sicherheitsdienst und Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott lief der Betrieb sehr strukturiert und ohne weitere Vorkommnisse ab. Viele der Mitarbeiter an den Teststationen sind Medizin-Studenten, die freiwillig mitarbeiten.

Mittwoch, 25. März, 14.35 Uhr: Mehr als 150.000 Anträge auf "Soforthilfe Corona"

Das bayerische Förderprogramm "Soforthilfe Corona" hat innerhalb der ersten Woche eine Welle von Anträgen ausgelöst. Das gab das bayerische Wirtschaftsministerium am Mittwoch bekannt. Bis Mittwochmittag (25. März, 12 Uhr) sind bei den sieben Bezirksregierungen in Bayern sowie der Landeshauptstadt München mehr als 150.000 Anträge von Freiberuflern, Selbstständigen, kleinen und mittleren Unternehmen eingegangen.

Mittwoch, 25. März, 14.08 Uhr: 65 Fälle im Landkreis Deggendorf

Bis Diensttagabend wurde vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich auf 65. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt. Abstriche werden beim Vorliegen der entsprechenden Symptome genommen.

Mittwoch, 25. März, 13.13 Uhr: Rettung aus der Luft gesichert

Die Corona-Pandemie stellt in Deutschland auch den Rettungsdienst aus der Luft vor große Herausforderungen. Um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft weiterhin zu gewährleisten, gelten an den 37 Stationen der ADAC Luftrettung aktuell erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. März, 13.10 Uhr: Landtag beschließt neues Infektionsschutzgesetz

Die bayerische Staatsregierung bekommt im Kampf gegen das Coronavirus noch weitreichendere Befugnisse. Sie kann nun einen "Gesundheitsnotstand" ausrufen und damit leichter medizinisches Material beschlagnahmen sowie direkt auf medizinisches und pflegerisches Personal zugreifen.

Mittwoch, 25. März, 11.49 Uhr: Kuriose Suchaktion im Landkreis Landshut

Auch das noch: Bei einem Corona-Test in Bruckberg bei Landshut ist am Mittwoch ein Testgerät verloren gegangen. Einer der Ärzte hatte es vermutlich auf dem Autodach vergessen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier: Arzt bittet Bruckberger um Hilfe.

Mittwoch, 25. März, 11.42 Uhr: Die Corona-Marken der "Glücksritter"

Wegen der Corona-Pandemie bahnt sich bereits weltweit eine Wirtschaftskrise an. Unbeirrt davon, versuchen einige Unternehmer aus der Situation Kapital zu schlagen. Vor allem in Europa werden immer mehr neue Markenanmeldungen in Zusammenhang mit "Corona" verzeichnet. Wir haben dazu ein Interview mit einem Fachanwalt für Patentrecht in Eggenfelden geführt. Das Interview lesen Sie hier: Die Corona-Marken der "Glücksritter".

Mittwoch, 25. März, 9.38 Uhr: Plattlinger Polizei löst "Corona-Party" auf

Manche lernen es wohl leider nicht: In Plattling hat die Polizei gestern Abend eine sogenannte "Corona-Party" aufgelöst. Mehrere Jugendliche erwartet nun eine Anzeige. Lesen Sie hierzu: Plattlinger Polizei löst Corona-Party auf.

Mittwoch, 25. März, 8.12 Uhr: Augsburg setzt Bußgeld fest

Während bayernweit noch nach einem einheitlichen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Allgemeinverfügung gesucht wird, ist die Stadt Augsburg schon einen Schritt weiter. Lesen Sie hierzu: Augsburg kassiert 55 Euro Bußgeld

Mittwoch, 25. März, 7.52 Uhr: Ostbayerische Weltumsegler sitzen vor Malaysia fest

Der Rodinger Weltenbummler Wolfgang "Gangerl" Clemens und seine Crew sitzen wegen des Coronavirus momentan auf einer Insel vor Malaysia fest. Sie sehen es positiv: Es gibt schlimmere Orte, um die Quarantäne auszusitzen... Lesen Sie hierzu: Ostbayerische Weltumsegler sitzen auf einsamer Insel fest

Dienstag, 24. März, 19.41 Uhr: Externer Mitarbeiter des KKI 2 positiv auf Corona getestet

Am Montagabend ist der erste Coronafall im Umfeld des Kraftwerks Isar 2 (KKI 2) in Ohu bestätigt worden. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in dem Artikel: Pandemie-Notfallplan im KKI

Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr: Zweit-Test für Erkrankte nur im Einzelfall

Die Screening-Station am Messegelände in Landshut soll weiter betrieben werden. Ein zweiter Test der Erkrankten nach Ablauf der Quarantäne wird je nach Einzelfallentscheidung durchgeführt. Mehr dazu lesen Sie hier: Zweit-Test für Erkrankte nur im Einzelfall

Dienstag, 24. März, 19.20 Uhr: Unternehmen leisten Schützenhilfe

Desinfektionsmittel statt Schnaps - Mundschutz statt Sitzbezüge. Auch die Firmen im Landkreis sind in der Corona-Krise angekommen und reagieren. Beispielsweise hat ein Hersteller von Autositzbezügen die Produktion umgestellt: auf Mundschutzmasken.

Dienstag, 24. März, 19.04 Uhr: Arberlandkliniken äußern sich zu Grenzsperrungen in Tschechien

Die Festlegung der tschechischen Regierung, dass die Grenzen für Berufspendler ab Mittwochmitternacht geschlossen werden, stellt viele deutsche Unternehmen heute vor Herausforderungen. In den Arberlandkliniken arbeiten insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tschechien in verschiedenen Bereichen – darunter Ärzte, Pflege, Küche, Reinigungsdienst oder Verwaltung.

Im Rahmen der aktuellen Krisensituation wurde auch dieses Szenario bedacht und mögliche Vorgehenswe isen schon in der vergangenen Woche mit Landrätin Rita Röhrl sowie der Örtlichen Einsatzleitung im Landratsamt Regen abgestimmt. Die Personalabteilung der Arberlandkliniken hat heute mit Hochdruck daran gearbeitet, schnell individuelle Regelungen mit den betroffenen Mitarbeitern zu vereinbaren. Viele haben bereits einen Zweitwohnsitz in Deutschland und sind daher erst mal abgesichert. Alle anderen erhalten auf Wunsch oder falls es die persönliche Situation erlaubt, vorübergehend Wohnraum durch den Landkreis Regen zur Verfügung gestellt. Auch die Kosten hierfür werden vom Landkreis Regen übernommen, wofür sich die Arberlandkliniken ausdrücklich bedanken. Die Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien gehören größtenteils zur Stammbelegschaft und sind ebenso wie alle anderen systemrelevant. Diese Regelung ist fachlich und persönlich zu bedauern. Auch stellt es den einzelnen Mitarbeiter vor schwierige Entscheidungen – auf der einen Seite steht die Loyalität zum Arbeitgeber und zu den Patienten im Landkreis Regen und andererseits die eigene Familie.

Die Verantwortlichen der Arberlandkliniken akzeptieren jede persönlich getroffene Entscheidung. Sollte aufgrund der Situation die Arbeitsbeziehung zu den Arberlandkliniken vorerst pausiert werden müssen, wird dies keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen für unsere Mitarbeiter haben – sie sind nach Öffnung der Grenzen wieder absolut willkommen.

Dienstag, 24. März, 19.01 Uhr: Bundestag will Rettungspaket gegen Corona-Krise beschließen

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen kommt der Bundestag am Mittwoch (9.00 Uhr) zu einer stark verkürzten Sitzungswoche zusammen. Die Abgeordneten wollen das historisch einmalige Hilfspaket für Unternehmen und Bürger in der Corona-Krise beschließen. Für das von der schwarz-roten Koalition geplante Aussetzen der im Grundgesetz vorgeschriebenen Schuldenbremse zeichnet sich vor der Plenarsitzung eine Mehrheit ab. Damit wäre auch der Weg für einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro frei.

Der Bund will mit mehreren großen Rettungsschirmen und umfangreichen Rechtsänderungen Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise schützen. Die Gesetze hierfür sollen im Schnellverfahren beraten und verabschiedet werden. Am Freitag sollen sie den Bundesrat passieren. Die Parlamentarier sollen zudem eine Notlage in Deutschland durch die Corona-Pandemie feststellen. Der Bund würde damit verstärkte Befugnisse beim Infektionsschutz erhalten.

Vorgesehen ist auch eine 90 Minuten lange Generaldebatte über den Umgang mit der Corona-Epidemie in Deutschland. Dabei wird Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) an Stelle von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprechen, die noch in häuslicher Quarantäne ist.

Dienstag, 24. März, 19 Uhr: EU-Agrarminister beraten über Corona-Folgen für Bauern

Die Agrarminister der 27 EU-Länder beraten am Mittwoch (14 Uhr) über Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Landwirtschaft und Fischerei. Im Mittelpunkt stehen Probleme beim Einsatz von Saisonarbeitern und beim grenzüberschreitenden Transport verderblicher Lebensmittel sowie Hilfen für Unternehmen in Schwierigkeiten. In Deutschland fehlen Erntehelfer, weil Saisonkräfte aus Ost- und Südeuropa wegen geschlossener Grenzen nicht mehr anreisen können. Lastzüge brauchen wegen der Kontrollen an vielen Grenzen länger für ihre Fahrt durch Europa. Manche Betriebe könnten wegen der Ernte- und Absatzprobleme in wirtschaftliche Not geraten. Die Agrarminister diskutieren ihre Themen in einer Videokonferenz, weil wegen der Corona-Krise derzeit keine Ratssitzungen in Brüssel stattfinden. Beschlüsse werden nicht erwartet.

Dienstag, 24. März, 17.40 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 24. März) im Stadtgebiet Straubing 44 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 (im Landkreis Straubing-Bogen: 46).

Dienstag, 24. März, 17.04 Uhr: Aktuelle Regelungen zur Abfallentsorgung in Landshut

Da die Zahl der Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten stetig zunimmt, gibt die Stadt Landshut folgende Hinweise zur Abfallentsorgung der betroffenen Haushalte. Alle Abfälle, die zu Hause von Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten erzeugt wurden und mit unter anderem Sekreten kontaminiert sein können, wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel etc., sind als Restmüll zu entsorgen. Darunter fallen beispielsweise auch sonst verwertbare Abfälle, wie Joghurtbecher, aus denen gegessen wurde. Grundsätzlich gilt für Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten COVID-19-Patienten daher: Im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen. Die Abfälle dürfen aber nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden, sondern müssen zuvor in stabile Müllsäcke verpackt und durch Verknoten oder Zubinden sicher verschlossen werden. 

Dienstag, 24. März, 17.03 Uhr: Screening-Station am Messegelände in Landshut bleibt

Die Screening-Station am Landshuter Messegelände hat sich als sichere und effiziente Testmöglichkeit bewiesen und wird weiter fortgeführt – das hat die Stadt Landshut am Dienstag bekanntgegebe. Das erfolge nun, auch wenn sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ab Donnerstag als Betreiber zurückziehen wird. Stadt und Landkreis Landshut werden die Teststation weiterführen, wobei auch weiterhin ausschließlich begründete Verdachtsfälle nach vorheriger Zuweisung getestet werden. Dabei werden Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter entsprechenden Schutzvorkehrungen die Abstriche vornehmen, die Stadt stellt Personal zur Abwicklung der Proben, also der Registrierung der Testpersonen, dem Verpacken und Beschriften der genommenen Proben. Wie viele Abstriche pro Tag genommen werden, hängt von der Zahl der Zuweisungen ab.

Es werden ausschließlich Personen an die Teststation verwiesen, die einen begründeten Verdachtsfall auf eine Corona-Infektion darstellen: Sie zeigen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Atemwegsbeschwerden und waren entweder in den vergangenen beiden Wochen in einem Risikogebiet (u. a. Ägypten, Tirol, Italien, Teile Frankreichs, Spaniens und der USA) und/oder in direktem Kontakt (mindestens 15 Minuten) mit einer nachweislich an Covid19-erkrankten Person. Sollte ein Bürger diese Merkmale erfüllen, wendet er sich weiterhin telefonisch an seinen Hausarzt, die Hotline der KVB (Tel. 116 117) oder das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Landshut (besetzt Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, Tel.. 0871/408-1805, -1806, -1807), bei dem Mediziner im Ruhestand für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen. 

Dienstag, 24. März, 16.25 Uhr: Landshut erlässt Allgemeinverfügung

Da die Krankheitsfälle auch in der Stadt Landshut rapide zunehmen und andernorts bereits tödliche Krankheitsverläufe aufgetreten sind, hat die Stadt Landshut mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung erlassen. Alle Corona-Infizierte sowie Personen, die sich angesteckt beziehungsweise erkrankt sein könnten, müssen mindestens 14 Tage in Quarantäne.

Dienstag, 24. März, 16.15 Uhr: Deggendorf sucht Näher

Mund- und Nasenschutzmasken sind zur Zeit Mangelware. Damit die Versorgung in den Deggendorfer Senioren- und Alteneinrichtungen gewährleistet werden kann, will die Stadt Deggendorf mit der eigenen Herstellung der Masken beginnen. Dafür sucht die Stadt noch Näher, wie sie in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Dienstag, 24. März, 15.45 Uhr: Stadtmarketing Freising lädt zu virtuellem Bummel ein

Viele der Mitgliedsbetriebe von aktive City Freising, die Ihre Geschäfte nicht öffnen können, lassen sich einiges einfallen, um den Kundinnen und Kunden Serviceangebote wie zum Beispiel Lieferservice, Einkauf über firmeneigene-Online-Shops oder telefonische Kundenberatung und Bestellannahmen zu bieten. Der Stadtmarketing-Verein hat nun alle Informationen zusammenzutragen und eine komplette Übersichtliste von A-Z auf seiner Webseite www.innenstadt-freising.de veröffentlicht – und lädt zudem auf einen virtuellen Bummel ein.

Dienstag, 24. März, 15.40 Uhr: Hilfsdienste der Gemeinden und Vereine im Raum Landshut

Die Landshuter Zeitung sammelt alle Hilfsaktionen, die die Gemeinden oder Vereine für Menschen, die alters- und krankheitsbedingt, wegen ihres geschwächtem Immunsystems oder aus Gründen der Quarantäne ihr Haus nicht verlassen können eingerichtet haben. Betroffene können sich an die jeweiligen Stellen wenden.

Dienstag, 24. März, 15.40 Uhr: 56 gemeldete Fälle im Kreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 56 positive Fälle (Stand: 24.03.2020, 00:00 Uhr, Quelle: RKI). Das teilte das Landratsamt Kelheim mit. Das seit heute eingesetzte Personal an den Probeentnahmestationen an der Goldberg-Klinik Kelheim und der Ilmtal-Klinik in Mainburg setzt sich aus von der Goldberg-Klinik Kelheim eigens angeworbenen, für die Tätigkeiten geeignet qualifizierten Kräften zusammen. Personal von der Goldberg-Klinik Kelheim und Ilmtal-Klinik ist nur insofern beteiligt, als dieses bei akuten medizinischen Notfällen im Bereich der Probeentnahmestationen hinzugerufen werden kann. Das Bürgertelefon ist weiterhin sieben Tage die Woche besetzt. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Dienstag, 24. März, 15.30 Uhr: Ist der Gang zum Wertstoffhof erlaubt?

„Wir halten die Entsorgungsstruktur so weit als möglich flächendeckend aufrecht. Neben der Müll- und Sperrmüllabfuhr gilt dies auch für die Wertstoffhöfe. Aus betrieblichen Gründen können in der aktuellen Situation allerdings nicht alle Wertstoffhöfe in bisherigem Umfang für den Kundenverkehr geöffnet werden.“ In Straubing ist derzeit das Entsorgungszentrum geöffnet. Dort ist am Samstag aber keine Grüngutabgabe möglich. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Ist der Gang zum Wertstoffhof erlaubt?"

Dienstag, 24. März, 15.28 Uhr: Mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz

Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung aufgrund der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz ist ein leichter Anstieg der Verstöße zu verzeichnen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Dienstag mit. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: Polizei meldet mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Dienstag, 24. März, 13.42 Uhr: Bogener Klinikpersonal bekommt kostenlose Pizza-Lieferung

Eine besondere Überraschung gab am Dienstag für das Bogener Klinikpersonal. Giovanni Verdile vom Restaurant La Molisana überraschte alle mit einer Gratis Pizzalieferung. Lesen Sie hierzu auch: "Klinikpersonal bekommt kostenlose Pizza-Lieferung"

Dienstag, 24. März, 13.28 Uhr: Regensburg-Marathon abgesagt

Der Regensburg-Marathon findet in diesem Jahr nicht statt. Die Organisatoren sagten die für den 23. und 24. Mai geplante Veranstaltung wegen der Coronavirus-Krise ab. Einen Ersatztermin für den 29. Regensburg-Marathon in diesem Jahr wird es aus organisatorischen Gründen nicht geben.

Dienstag, 24. März, 13.10 Uhr: Bayern will schwerkranke Italiener aufnehmen

Bayern will angesichts der Corona-Krise schwerkranke Italiener zur Behandlung in bayerische Krankenhäuser aufnehmen. Bayern wolle im Rahmen der Möglichkeiten mit "medizinischem Gerät" helfen aber auch einige Patienten aus Italien aufnehmen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. "Wir wollen auch da ein Signal der Humanität setzen." Die konkrete Umsetzung müsse noch diskutiert werden. Söder kündigte außerdem an, die Bereitschaft der anderen Bundesländer, ebenfalls Italiener aufzunehmen, im Ministerrat abzufragen. Bayern folgt damit dem Beispiel des Saarlands und Baden-Württembergs, die ebenfalls akute Beatmungspatienten aus ihrem Nachbarland Frankreich aufnehmen. Mit rund 64.000 registrierten Infizierten und mehr als 6.000 Toten ist Italien besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Die Intensivstationen der Krankenhäuser sind außerdem völlig überlastet. Es fehlen Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal.

Dienstag, 24. März, 13.07 Uhr: Gesundheitsministerium wird personell aufgestockt

Das bayerische Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter werden wegen der Corona-Krise personell verstärkt. Das Kabinett beschloss am Dienstag, noch einmal 400 weitere Mitarbeiter zusätzlich an die Gesundheitsämter abzuordnen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag sagte. Insgesamt sind demnach nun 850 Beamte und Angestellte mehr als üblich an Gesundheitsämtern und im Ministerium tätig. "Im Katastrophenfall, in dem wir ja sind, brauchen wir ein maximal großes Ministerium", sagte Söder dazu. Darüber hinaus wechselt Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) aus seinem angestammten Ressort für drei Monate vorübergehend ins Haus von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Der unterfränkische CSU-Politiker Eck ist als lang gedientes Kabinettsmitglied seit 2009 Innenstaatssekretär, Söder nannte ihn einen "erprobten Kämpfer". Die Staatsregierung ist angesichts der rasant steigenden Zahl an Coronavirusinfektionen bemüht, einem Kollaps des bayerischen Gesundheitswesens vorzubeugen. Bis Dienstagvormittag hatten die Behörden 6362 Infektionen und 31 Todesopfer in Bayern gezählt.

Dienstag, 24. März, 13 Uhr: Bayern muss Regelung zu Ausgangsbeschränkung rechtlich nachbessern

Die bayerische Staatsregierung muss die Regelung zu den seit Samstag geltenden Ausgangsbeschränkungen rechtlich nachbessern. Anlass sei ein Hinweis des Verwaltungsgerichts München, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Man werde deshalb die Rechtsgrundlage noch einmal verändern, das werde nun umgehend geschehen. "Alle Regeln bleiben natürlich in Kraft." Das sei alles auf einem vernünftigen Weg. "Die Ausgangsbeschränkungen bleiben natürlich", betonte er.

Dienstag, 24. März, 12.58 Uhr: Bayern stockt Corona-Hilfspaket auf

Bayern stockt sein Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise noch einmal massiv auf. Im Haushalt sollen nun 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München an.

Dienstag, 24. März, 12.45 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Niederbayern Polizei meldet Verstöße auf gleichem Niveau

Die niederbayerische Polizei hält die Kontrollintensität auch weiterhin auf hohem Niveau und konnte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei über 1.800 Kontrollen durchführen. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, aber auch Gastro-Betriebe und sonstige Geschäfte wurden überwacht. Die Quote bei Verstößen blieb annähernd gleich. Lesen Sie hierzu auch: "Polizei meldet Verstöße auf gleichem Niveau"

Dienstag, 24. März, 12.25 Uhr: Herrmann will keine Ausflugsperren 

Trotz zahlreicher Tagesausflügler während der Corona-Ausgangsbeschränkungen plant Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) keine formellen Ausflugsperren. Im Interview mit dem Radiosender Antenne Bayern appellierte Herrmann aber gleichzeitig an die Vernunft der Bürger, derzeit nicht unbedingt Ausflüge zu weit entfernten Zielen zu unternehmen.

Dienstag, 24. März, 12.13 Uhr: Helfer-vor-Ort-Dienste im Landkreis Straubing-Bogen vorübergehend eingestellt

Wegen der derzeitigen Knappheit an Infektionsschutzsets ist es laut BRK-Angaben nicht möglich, alle ehrenamtlichen Helfer-vor-Ort mit dem Material auszustatten. Daher werden die Dienste vorübergehend eingestellt.

Dienstag, 24. März, 11.56 Uhr: Was noch offen hat - Staatsregierung veröffentlicht Liste

Die Staatsregierung hat am Dienstag eine Liste veröffentlicht, welche Bereiche noch offen haben dürfen. Die alphabetische Liste, ohne Gewähr auf Vollständigkeit, finden Sie im Folgenden:

Abgabe von Speisen zum Mitnehmen, Apotheken, Auslieferung von Speisen, Autovermietstationen, Bäckereien, Bahn, Banken, Baugewerbe, Baumärkte für Handwerker mit Handwerksausweis, Baustoffhandel, Baustellen, Bestatter, Brennstoffhandel (Öl, Pellets usw.), Click und Collect bei Einzelhandelsgeschäften (die öffnen dürfen), Dienstleister (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Drogerien, Fahrradreparatur, Fahrradersatzteilhandel, Filialen der Deutschen Post AG, Finanzanlagenvermittler (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Freie Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Veterinärmediziner, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.; nur wenn medizinisch dringend erforderlich: Praxen für Podologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie: Behandlung von Patienten), Getränkemärkte, Großhandel inklusive Lebensmittelgroßhandel, Handwerker (Ausnahme: Handwerker, die direkt in engen Kontakt mit Kunden treten müssen wie Friseure), Heilpraktiker, Hörgeräteakustiker, Immobilienmakler (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Jagdbedarf, Kaminkehrer, KFZ-Werkstätten, Ersatzteilhandel, Landhandel (mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen Ersatzteile usw.) Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile, Landschafts- und Gartenbau, Lebensmittelhandel, Lebensmittelspezialgeschäfte (Spirituosen-, Süßwaren- oder Feinkostgeschäfte, Weinhandel), Lieferung und Montage von Waren, LKW-Verkauf an Geschäftskunden, Online-Lieferdienste, Online-Handel, ÖPNV, Optiker, Osteopathen, Paketstationen, Pferdeställe, Reinigungen, Reinigungsdienstleister, Reisebüros (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Sanitätshäuser, Schlüsseldienst, Stördienste, Taxis, Tankstellen und Tankstellenshops, Tierbedarf, Versicherungsvermittler (soweit sie Online oder telefonisch tätig sind), Verkehrsdienstleistungen, Waschsalons, Wochen- und Bauernmärkte, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Zeitungszustellung

Dienstag, 24. März, 11.24 Uhr: Maredo meldet wegen Corona-Auswirkungen Insolvenz an

Die Steakhauskette Maredo hat laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen der Corona-Krise haben das Unternehmen offenbar in finanzielle Schieflage gebracht. Maredo hat auch in Bayern mehrere Niederlassungen (München und Nürnberg), bis 2017 war die Kette auch in Regensburg vertreten. Mehr hierzu lesen Sie unter Steakhauskette Maredo meldet Insolvenz an

Dienstag, 24. März, 10.01 Uhr: Polizei-Notruf durch Baustellen-Hinweise unnötig belastet

Die zahlreichen Hinweise von Bürgern zu möglichen Verstößen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen stellen auch den Polizeinotruf vor Herausforderungen. So berichtet die Münchner Polizei von vielen Anrufen zu Baustellen auf den Straßen, bei denen sich Bürger beschwerten, dass dort weiter gearbeitet werde. Solche gewerblichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich seien aber ausdrücklich weiterhin erlaubt, betonte Polizeisprecher Werner Kraus am Dienstag. Es sei wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten nicht zusätzlich belastet werde, bat er um Mithilfe der Bürger.

Dienstag, 24. März, 9.57 Uhr: Wieder mehrere Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

In Bayern hat es in der Nacht zu Dienstag mehrere Verstöße gegen die wegen der Corona-Krise verhängten Ausgangsbeschränkungen gegeben. Diese ereigneten sich in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Allershausen (Landkreis Freising) ist ein 28-jähriger Autofahrer kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass dieser weder einen gültigen Führerschein besaß, noch eine Begründung für seine Fahrt hatte und zudem betrunken war. In Bamberg hatten sich bei den frühlingshaften Temperaturen vier Männer am Montagmittag auf einem öffentlichen Platz getroffen. Die Polizei erteilte ihnen einen Platzverweis. Weitere Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gab es in Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau)und dem Landkreis Freyung-Grafenau. Gegen die kontrollierten Personen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Dienstag, 24. März, 8.50 Uhr: Abitur ohne Abschlussprüfung?

Die Vorsitzende des Philologenverbandes hat wegen der möglichen Folgen der Corona-Krise ein Abitur ohne Abschlussprüfungen nicht ausgeschlossen. Grundsätzlich sieht Susanne Lin-Klitzing das Abitur aber nicht in Gefahr. Lesen Sie hierzu Gibt's das Abitur jetzt ohne Abschlussprüfung?

Dienstag, 24. März, 7.44 Uhr: Die Welt nach Corona

Matthias Horx ist Trend- und Zukunftsforscher. Momentan wird er oft gefragt, wann Corona denn "vorbei sein wird" und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Seine Antwort: Niemals. Ein Gastbeitrag

Dienstag, 24. März, 7.14 Uhr: Was tun, wenn der Computer im Homeoffice streikt?

Diese Frage hat sich unsere Kollegin Anna Rieser gestellt. Denn Computergeschäfte sind trotz großer Bedeutung von Homeoffice derzeit nicht auf der Positivliste des Gesundheitsministeriums. Sie dürfen lediglich Reparaturen ausführen oder im Online-Handel tätig werden. Das sorgt für Unsicherheit, wie auch ein Anruf bei Computerservice Markus Dirscherl in Straubing zeigt. Lesen Sie hierzu Was tun, wenn der Computer defekt ist?

Montag, 23. März, 19.10 Uhr: Huml-Appell an ehemalige Pflegekräfte

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Der Aufruf richtet sich an alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte und Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören. Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat das Ministerium eine Online-Plattform entwickelt. Über die Website "www.pflegepool-bayern.de" kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen, der Datenschutz ist gewährleistet. 

Für den Fall eines Einsatzes bleibe der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, werde unter Lohnersatz oder Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung freigestellt. Der Einsatz werde ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.

Montag, 23. März, 18.52 Uhr: Pendler aus Tschechien benötigen Unterkunft

Berufspendler aus der Tschechischen Republik können weiterhin im Ausland arbeiten. Allerdings müssen sie sich dann für einen empfohlenen Zeitraum von drei Wochen eine Unterkunft im Arbeitsland suchen. Nach der Rückkehr in die Tschechische Republik müssen die Pendler mit einer Quarantäne von vierzehn Tagen rechnen. Wie Landrat Franz Löffler erfahren hat, wurden diese neuen Bestimmungen für Berufspendler nach Deutschland und Österreich von der Regierung der Tschechischen Republik am Montag erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus im eigenen Land einzudämmen. Dieser Kompromiss soll ab Donnerstag gelten. Die Personalien der Pendler werden erfasst und kontrolliert, um einen Missbrauch zu vermeiden. Das teilte das Landratsamt Cham mit.

Montag, 23. März, 18.44 Uhr: Sturmgebet gegen Virus

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor. Bischof Rudolf Voderholzer ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, diesem Aufruf nachzukommen. Dazu sollen am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Montag, 23. März, 18.35 Uhr: Händler stoppt Bierverkauf an Jugendliche

Die Feierlaune vieler Jugendlicher scheinen selbst die aktuell geltenden Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus nicht zu dämpfen. Vielerorts steigen „Corona-Partys“. Diese Unvernunft mancher Partywütigen beobachtet auch ein Lebensmittelhändler aus dem Südwesten Deutschlands. In seinen Märkten sollen nun als Konsequenz unter anderem Alkohol nicht mehr an Jugendliche verkauft werden. Wie kommt diese Maßnahme bei anderen Händlern an? Lesen Sie hierzu Händler stoppt Bierverkauf an Jugendliche

Montag, 23. März, 18.23 Uhr: 229 positiv Getestete im Landkreis Freising

Im Landkreis Freising sind seit dem 29. Februar 2020 insegsamt 229 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus (COVID-19) getestet worden. Seit dem 19. März sind 6 Personen an dem Virus verstorben.

Montag, 23. März, 18.19 Uhr: 61 bekannte Fälle im Landkreis Deggendorf

Von späten Samstagabend bis Montagabend wurde vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich auf 61.

Montag, 23. März, 18.12 Uhr: 25 Corona-Infizierte im Landkreis Regen

Circa 100 Testergebnisse stehen momentan noch aus. In der Arberlandklinik Viechtach werden derzeit drei Patienten stationär im Alter zwischen 18 und 60 Jahren behandelt. Ein Patient liegt auf der Normalstation, die anderen beiden auf der Intensivstation. Sogenannten Abstrichstationen, über die sich möglicherweise betroffene Bürger auf das SARS CoV-2-Virus testen lassen können, laufen seit letzter Woche an der Arberlandklinik Viechtach (Zeltbetrieb) und der Arberlandklinik Zwiesel (MVZ Arberland, direkt an der Arberlandklinik Zwiesel). Die Termine werden weiterhin zentral über das Gesundheitsamt Regen in Abstimmung mit den Arberlandkliniken vergeben.

Montag, 23. März, 18.06 Uhr: Tschechien schließt Grenzen für tägliche Berufspendler

Tschechien schließt seine Grenzen nun auch für tägliche Berufspendler, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen, sagte Innenminister Jan Hamacek nach der Kabinettssitzung am Montag in Prag. In letzterem Fall müssten sie sich nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Einhaltung der Quarantänebestimmungen werde "sehr strikt" kontrolliert. Analog gilt das Gleiche für Österreich.

Montag, 23. März, 18.04 Uhr: Stadt und Landkreis Landshut bitten Freiwillige um Unterstützung in Kranken- und Pflegeeinrichtungen

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stellen sich auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bitten Stadt und Landkreis Landshut schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, sich unter dieser E-Mail-Adresse zu melden: coronahelfer@landshut.de

Dabei müssen Informationen über die zeitliche Verfügbarkeit und über eventuell vorhandene gesundheitliche Einschränkungen und/oder die Zugehörigkeit zu einer Corona-Risikogruppe angegeben werden. Besonders gesucht sind dabei Angehörige folgender Berufsgruppen: Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, Altenpfleger, Pflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger, ehemalige Wehrdienstleistende im Sanitätsdienst, ehemalige Zivildienstleistende bzw. Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwesternhelferinnen, Medizinisch-Technische Assistenten, Ärzte aller Fachrichtungen (auch im Ruhestand) und Medizinstudenten.

Montag, 23. März, 17.50 Uhr: Keine neue Infizierung in Straubing gemeldet

Laut der Stadt Straubing wurde bis Montag, 16.50 Uhr, keine Neuinfektion mehr gemeldet. Im Landkreis Straubing-Bogen wurde eine Person positiv getestet.

Montag, 23. März, 17.38 Uhr: Positives Fazit zur Teststation in Straubing

Ein durchweg positives Fazit ziehen die Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. Alles sei sehr geordnet abgelaufen. Es seien fast nur die Leute erschienen, die einen Termin erhalten hätten. Das erklärte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer in einer Pressemitteilung der Stadt.

Montag, 23. März, 17.35 Uhr: Trauerfeiern nur im kleinsten Kreis

Die Stadt Straubing hat auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, dass Bestattungen nur noch im engsten Kreis stattfinden dürfen. Maximal 15 Personen dürfen daran teilnehmen, die Bestattungsmitarbeiter und der Pfarrer zählen nicht dazu. Menschen mit Fieber oder Symptomen von Atemwegsinfektionen sollen nicht an den Trauerfeiern teilnehmen

Montag, 23. März, 17.20 Uhr: Deggendorfer beten jetzt online

Spontan wurde am Wochenende auf Facebook eine Corona-Gebetsgruppe gegründet, bei der jeder, der möchte, Mitglied werden kann. Man kann die Seite auch einfach einschalten. Sonntags wird um 11 Uhr jeweils zu einem dreiminütigen Gebet aufgerufen.

Montag, 23. März, 17.10 Uhr: Mindestens 159 Infizierte im Landkreis Landshut

Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 748. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung (Stand: 17 Uhr). 

Montag, 23. März, 16.15 Uhr: Regensburger Maidult abgesagt

In Regensburg wird es in diesem Jahr keine Maidult geben. Wegen des Coronavirus hat sich die Stadt dazu entschieden, die Dult abzusagen.

Montag, 23. März, 16.10 Uhr: Wer bietet einen Abhol- oder Bringservice in Deggendorf?

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in Deggendorf ein. In Zeiten notwendiger Isolation ist es ungemein wichtig, dass die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. Hierzu können Sie den Abhol- oder Bringservice verschiedener Deggendorfer Betriebe in Anspruch nehmen. Die Liste an Deggendorfer Betrieben finden Sie unter www.deggendorf.de. Hier werden Gastronomiebetriebe, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken etc. aufgeführt. Auch für Personen ohne Zugang zu digitalen Medien wird die gedruckte Liste nächste Woche an alle Haushalte verteilt. Deggendorfer Betriebe, die ebenfalls einen Abhol- oder Bringservice anbieten, sich aber noch nicht in der Auflistung unter www.deggendorf.de finden, können sich bis spätestens Donnerstag, 26. März, bei der Wirtschaftsförderung per Mail unter wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 0991/2960-599 melden.

Montag, 23. März, 15.35 Uhr: Corona-Teststation nur für Helfer gestartet

München hat eine neue Teststation für mögliche Coronavirus-Infizierte. In einer sogenannten Drive- oder Walk-Through-Station, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität eröffnete, sollen speziell medizinisches Personal, Feuerwehrleute und Polizisten getestet werden.

Montag, 23. März, 15.28 Uhr: Corona-Angst: Bürgermeister am Tegernsee: Ausflüge behördlich verbieten

Die Bürgermeister im Tegernseer Tal wollen in der Corona-Krise Ausflüge in ihre Region behördlich untersagen lassen. Es habe zwar keinen Ansturm gegeben, dem wolle man aber vorbeugen, sagte der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn am Montag. "Wir wollen dem vorsorglich Einhalt gebieten." Lesen Sie hierzu auch Bürgermeister am Tegernsee: Striktere Ausgangsbeschränkung

Montag, 23. März, 15.18 Uhr: Corona-Angst: Münchner Gerichte messen Verhandlungssäle aus

Die Münchner Justiz kämpft mit dem Maßband gegen den rasanten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. "Die Verwaltung hat den Zuschauerbereich der Sitzungssäle der Landgerichte München I und München II vergangene Woche ausmessen lassen", sagte Gerichtssprecher Florian Gliwitzky auf Anfrage am Montag. Damit sollte für jeden Verhandlungssaal ermittelt werden, wie viele Menschen im Zuschauerraum Platz nehmen können, wenn sie mindestens anderthalb Meter Abstand zueinander haben sollen. Jeder Richter müsse nun entscheiden, wie viele Zuschauer und Pressevertreter zu seinen Verhandlungen zugelassen werden können. "Nach meiner Kenntnis orientieren sich die Vorsitzenden an der empfohlenen Limitierung der Öffentlichkeit", sagte Gliwitzky.

Montag, 23. März, 15.10 Uhr: Corona: Ausgangsbeschränkungen weitgehend eingehalten

Die angesichts der Coronakrise beschlossenen Ausgangsbeschränkungen im Freistaat sind von den Menschen weitgehend eingehalten worden. Die Polizeipräsidien München, Unterfranken und Oberpfalz zogen bis zum Mittag eine weitgehend positive Bilanz. Bei mehreren Tausend Kontrollen stellten die Beamten in den drei Bezirken 570 Verstöße fest.

Montag, 23. März, 15.10 Uhr: 40 positiv geteste Menschen im Landkreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 40 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 23. März, 10 Uhr). Davon befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus und 38 in häuslicher Quarantäne. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz dem Landeratsamt am Montag mitgeteilt. Das Landratsamt empfiehlt Arbeitnehmern, die nicht im Home Office arbeiten können, eine Bescheinigung des Arbeitgebers dabei zu haben. Diese ist jedoch nicht verpflichtend. 

Für den Besucherverkehr im Landratsamt gilt: Seit heute, Montag, werden nur noch in absolut dringenden und unaufschiebbaren Fällen Termine vergeben. Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle sind grundsätzlich geschlossen. Dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten, insbesondere für systemrelevante Bereiche (beispielsweise Lkws für Versorgungen, Rettungsdienste, Feuerwehr, medizinische Dienste, Landwirtschaft) können nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache erfolgen (Kfz-Zulassungsstelle: Telefon 08731 87-400, Führerscheinstelle: Telefon 08731 87-300). Darüber hinaus werden keine Termine mehr vergeben.

Montag, 23. März, 15 Uhr: BRK Regensburg sucht freiwillige Helfer

Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Regensburg, sucht freiwillige Helferinnen und Helfer mit medizinischer Qualifikation für den Landkreis und die Stadt Regensburg. Diese sollen sich bitte beim BRK Kreisverband Regensburg melden. Die Helferinnen und Helfer werden unter Nachweis ihrer Qualifikation registriert. Der Krisenstab des BRK Kreisverbandes ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar unter lagedienst@kvregensburg.brk.de oder unter 0941/79605-1122.

Montag, 23. März, 14.45 Uhr: Landesamt: 5.719 Coronavirus-Fälle und 27 Tote

In Bayern sind inzwischen 5.719 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 27 infizierte Patienten gestorben.

Montag, 23. März, 14.44 Uhr: Fast 2.900 Anzeigen in Österreich

Stand Sonntag hat es in Österreich 2.893 Anzeigen gegeben, weil Menschen sich nicht an die Beschränkungen gehalten haben. Sehen Sie das Video hierzu unter Fast 2.900 Anzeigen in Österreich

Montag, 23. März, 14.20 Uhr: 800.000 neue Schutzmasken für Bayern

Die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln in Bayern kommt laut Ministerpräsident Markus Söder gut voran. „Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen", so Söder am Montag. Gesundheitsministerin Melanie Huml meinte dazu: „Das ist eine gute Nachricht! Denn es ist wichtig, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte bei ihrem engagierten Einsatz bestmöglich zu unterstützen. Sie stehen beim Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front. Auch rund 235.000 Flaschen Hand-Desinfektionsmittel stehen dafür nun zur Verfügung.“

Montag, 23. März, 14.10 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle (Stand: 23.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Das Landratsamt Kelheim weist nochmal darauf hin, dass ab morgen im Auftrag von Haus- und Fachärzten Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt werden. Dazu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

So geht es:

1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats – in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein. OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME

7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe von Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg), auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

Montag, 23. März, 14.00 Uhr: Mann will Corona verbreiten und leckt Fahrkartenautomaten ab

Ein Mann hat in München einen Fahrkartenautomaten und U-Bahn-Griffe abgeleckt, um nach eigener Aussage das Coronavirus zu verbreiten. Er filmte seine Taten und verbreitete das Video im Internet.

Die Polizei nahm den 33-Jährigen vorübergehend fest. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ob er tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, war zunächst unklar. Der Mann sei getestet worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Insgesamt führte die Polizei in München zwischen Sonntag und Montag nach eigenen Angaben mehr als 400 Kontrollen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen durch. Es seien 200 Verstöße festgestellt worden, davon wurden 61 angezeigt.

Montag, 23. März, 13.35 Uhr: Das ist das Ergebnis nach 1.000 Polizeikontrollen in der Oberpfalz

Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz sind weiterhin eher wenige Verstöße zu verzeichnen. Lesen Sie hierzu einen Auszug der Verstöße.

Montag, 23. März, 13 Uhr: 1.900 Corona-Tests in Flüchtlingsunterkünften: Zehn Infizierte

In bayerischen Flüchtlingsunterkünften und Abschiebehafteinrichtungen sind bislang zehn von knapp 1900 getesteten Bewohnern mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums auf dpa-Anfrage mitteilte, habe es Stand Montagmorgen sieben Corona-Erkrankungen bei Bewohnern von Einrichtungen in Oberbayern gegeben. Außerdem seien zwei Fälle in der Oberpfalz und einer in Niederbayern bekannt. Mehr dazu lesen Sie unter "Corona-Test in bayerischen Flüchtlingsunterkünften"

Montag, 23. März, 12.27 Uhr: Kabinett beschließt riesiges Hilfspaket

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Die Bundesregierung bringt ein riesiges Notpaket auf den Weg. Dabei geht es um Unternehmen, aber auch viele andere. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Kabinett beschließt riesiges Hilfspaket"

Montag, 23. März, 12.26 Uhr: Maßnahmen zeigen erste Effekte - Kurve flacht etwas ab

Seit ein paar Tagen läuft das öffentliche Leben in Deutschland wegen des Coronavirus auf Sparflamme. Experten betonten: Es dauert, bis sich die Vorkehrungen in den Zahlen zu Neuinfektionen niederschlagen. Diese Woche dürfte mehr Klarheit bringen. Mehr dazu lesen Sie unter Maßnahmen wirken wohl - Kurve flacht etwas ab

Montag, 23. März, 12.25 Uhr: Hausärzteverband: Patientenkontakte in Praxen einschränken

Der Bayerische Hausärzteverband will die persönliche Versorgung von Kranken in den Praxen angesichts der Coronavirus-Pandemie auf ein Minimum reduzieren. Wie der Verband am Montag mitteilte, sollen Patienten künftig überhaupt nicht mehr ohne telefonische Anmeldung zu ihren Hausärzten gehen. Lesen Sie mehr hierzu unter Hausärzteverband: Patientenkontakte in Praxen einschränken 

Montag, 23. März, 12.16 Uhr: Mann zeigt Waffe im Streit um Coronavirus-Sicherheitsabstand

Im Streit um den Coronavirus-Sicherheitsabstand hat ein 49-Jähriger in Niederbayern mit einer Schreckschusspistole gedroht. Dem Mann kam offenbar eine dreiköpfige Familie zu nahe, weil sie nach seiner Einschätzung den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern zu ihm und seiner Frau nicht eingehalten hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Lesen Sie mehr hierzu unter Zu wenig Abstand: Mann (49) zieht Schreckschusswaffe

Montag, 23. März, 12.08 Uhr: Coronavirus bringt Regensburger Prozesse durcheinander

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die beiden großen Prozesse im Regensburger Landgericht aus: Sowohl die Verhandlung um den Wahlbetrug in Geiselhöring wie auch der Korruptionsprozess um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verzögern sich, wie das Gericht am Montag mitteilte. Lesen Sie hierzu auch Coronavirus bringt Regensburger Prozesse durcheinander

Montag, 23. März, 11.28 Uhr: Notbetreuung in Kitas und Schulen für Mitarbeiter der Gesundheitsvorsorge ausgeweitet

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat beschlossen, dass Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, 23. März, auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Dabei geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen. Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). 

Montag, 23. März, 09.49 Uhr: Start einer Corona-Teststation am Tropeninstitut

Statt reinfahren, jetzt durchlaufen: München bekommt eine neue Teststation für mögliche Coronavirus-Infizierte. In einer sogenannten Walk-Through-Station, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) heute am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität eröffnen will, sollen speziell medizinisches Personal, Feuerwehrleute und Polizisten getestet werden. "Wir brauchen jeden Pfleger, jede Krankenschwester, jede Ärztin und jeden Arzt", sagte Sibler im Vorfeld. "Wir brauchen diese Menschen gesund."

Montag, 23. März, 09.27 Uhr: Markus Söder verteidigt Bayerns Alleingang

Auch nach dem Bund-Länder-Beschluss zu Kontaktverboten bleibt Bayern bei seinen eigenen, strengeren Ausgangsbeschränkungen, die bereits am Freitag beschlossen wurden. Söder verteidigt derweil den bayerischen Alleingang gegen Kritik: "Ich glaube, dass allein die Tatsache, dass wir es am Freitag in Bayern beschlossen haben, über das Wochenende viele, viele Infektionen, die jetzt gekommen wären, verhindert hat", so Söder. Mehr hierzu lesen Sie unter Coronavirus: Söder verteidigt Bayerns Alleingang

Montag, 23. März, 08.22 Uhr: Ein Erfahrungsbericht zur Coronateststation

Wie läuft eigentlich ein Test am "Corona Drive-In" in Landshut ab? Ben K. hat es vergangene Woche selbst erlebt. Hier schildert er seine Erfahrungen: Ein Landshuter berichtet über seine Erfahrungen zur Coronateststation

Sonntag, 22. März, 19.57 Uhr: Aktuelle Lage in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17.45 Uhr, 22. März) im Stadtgebiet Straubing 42 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 (im Landkreis Straubing-Bogen: 43). Dies bedeutet, dass in der Stadt Straubing heute keine Neuinfektion gemeldet wurde. Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, das dies mit eingeschränkten Laborkapazitäten am Wochenende zu tun haben kann.

Sonntag, 22. März, 19 Uhr: Fünf neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen 

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um fünf (Vortag: neun) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 43 (Stand: 22. März, 17.50 Uhr).​

Sonntag, 22. März, 18.42 Uhr: Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne"

Sonntag, 22. März, 18.30 Uhr: Bayern bleibt im Kampf gegen Corona-Krise bei der eigenen Linie

Durch seine Nähe zu Italien sieht sich Bayern im Kampf gegen das Coronavirus in einer deutschen Sonderrolle. Das zeigt sich auch beim neuen Kompromiss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Krankheit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Bayern bleibt im Kampf gegen Corona-Krise bei der eigenen Linie"

Sonntag, 22. März, 18.02 Uhr: Regierung sagt Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für Heime zu

Im Kampf gegen steigende Zahlen von Coronavirus-Patienten und -Todesfällen in Pflegeheimen hat das bayerische Gesundheitsministerium Hilfe zugesichert. "Sobald Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, wird die Staatsregierung auch Pflegeheime bedenken", teilte eine Sprecherin am Sonntag in München mit. Die Heime selbst seien darüber hinaus zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. "Heiminterne Hygieneschulungen müssen weiterhin aufrecht erhalten werden."

Sonntag, 22. März, 17.50 Uhr: Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht um

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf. Lesen Sie hierzu mehr im Artikel "Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht um"

Sonntag, 22. März, 17.40 Uhr: 500 Beanstandungen wegen Ausgangsbeschränkungen

Die meisten Menschen in Bayern haben sich nach einer ersten Bilanz des Innenministeriums an die neuen Vorgaben gehalten. Bis Sonntagnachmittag habe die Polizei landesweit rund 25.000 Kontrollen durchgeführt wegen der Ausgangsbeschränkungen, sagte ein Ministeriumssprecher. Dabei habe es etwa 500 Beanstandungen gegeben.

Sonntag, 22. März, 17.31 Uhr: Briefwahl trotz Ausgangsbeschränkungen möglich

Die Abgabe von Briefwahlunterlagen für die Stichwahlen am kommenden Sonntag ist auch während der Ausgangsbeschränkungen in Bayern zulässig. Darauf hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag hingewiesen. "Jeder darf seinen Wahlbrief zur Post oder zur Gemeinde bringen, die Allgemeinverfügung vom 20. März stellt das auch ausdrücklich klar", erklärte er. Wer wegen Krankheit oder aus sonstigen Gründen das Haus nicht verlassen könne oder wolle, dürfe sich etwa von Angehörigen helfen lassen. "Auch das ist selbstverständlich erlaubt."

Sonntag, 22. März, 17 Uhr: Weitere Corona-Infektionen in der Region Landshut

Über das Wochenende sind weitere positive Nachweise von Corona-Infektionen in der Region Landshut eingegangen: Nach derzeitigem Stand (Sonntag, 17 Uhr) sind knapp 150 Personen aus Stadt und Landkreis Landshut mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Kontaktpersonen ist auf rund 600 gestiegen.

Sonntag, 22. März, 15.53 Uhr: Laschet und Söder streiten bei Beratungen über Corona-Maßnahmen

Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise hat es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen CSU-Chef Markus Söder und NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) gegeben. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag "ohne Absprache" mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die "Bild"-Zeitung.

Bayern sei über den Verlauf "irritiert", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Laschet habe sich bisher in der Debatte immer sehr zurückgehalten und gezögert, auch als es jüngst um die Schließung von Schulen und Kindergärten gegangen sei. Man vermute daher ein anderes Motiv, es gehe Laschet wohl mehr um seine persönlichen Ambitionen als um die Corona-Krise, hieß es.

Darüber hinaus soll Laschet, so berichten Teilnehmer, in der Telefonkonferenz gemeinsam mit weiteren Bundesländern ein Maßnahmenpapier vorgelegt haben. Dies wurde aber in den Beratungen dem Vernehmen nach nicht weiter verfolgt, da Merkel ihrerseits ein eigenes Papier zur Grundlage machte.

Sonntag, 22. März, 15.45 Uhr: Bund und Länder für Kontaktverbot gegen Corona-Krise

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Sonntag, 22. März. 14.44 Uhr: BR-Lernangebot "Schule daheim" jetzt auch für Grundschüler

Das digitale Lernangebot "Schule daheim" von Bayerischem Rundfunk (BR) und Kultusministerium gibt es jetzt auch für Grundschüler. In Zeiten von Schulschließungen wegen des Coronavirus seien Videos, Audiobeiträge und Leseseiten nun auch für jüngere Schüler online, teilte der BR am Sonntag mit. Es gebe Inhalte für die Fächer Deutsch, Heimat- und Sachkundeunterricht (HSU), Musik, Religion und Ethik. Besonders im Bereich HSU sei das Angebot groß, hieß es weiter.

Abrufbar sind die Inhalte in der BR-Mediathek, bei ARD-alpha und in Kürze auch in dem Infoportal "mebis". Zuvor hatte es das unterrichtsergänzende Lernangebot schon für ältere Schüler gegeben.

Sonntag, 22. März, 14.15 Uhr: Merkel gibt nach den Beratungen um 17.30 Uhr ein Statement ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben am Sonntag ihre Beratungen über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie begonnen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Teilnehmerkreisen. In der Telefonkonferenz soll es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt. Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil.

So sollen neben Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dabei sein.

Einige Bundesländer - allen voran Bayern - haben ihre Bestimmungen bereits verschärft. Wie lange die Beratungen Merkels mit den Regierungschefs der Länder dauern werden, war unklar. Gegen 17.30 Uhr wollte sich Merkel im Kanzleramt zu den Ergebnissen äußern.

Sonntag, 22. März, 14.11 Uhr: Landesamt: 4457 Coronavirus-Fälle und 22 Tote

In Bayern sind inzwischen 4.457 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Sonntag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 22 infizierte Patienten gestorben.

Sonntag, 22. März, 12.53 Uhr: Wenig Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen

An den bayerischen Grenzen zu Tschechien und Österreich blieb der Verkehr auch am Sonntag weiterhin entspannt. "Die Staus haben sich alle abgebaut", teilte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion München auf Anfrage mit. Es seien wenige Fahrzeuge unterwegs, der Verkehr sei stark heruntergefahren.

Auch nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz herrscht bei der Aus- und Einreise so gut wie kein Verkehr. "Die, die unterwegs sind, haben freie Fahrt", sagte ein Sprecher. Hauptsächlich Lastwagen, hier und da auch mal ein Auto, würden derzeit die Grenze passieren.

Die Kontrollen an den deutschen Grenzen zu Österreich haben wegen der Corona-Pandemie am vergangenen Montag begonnen. Tschechien führt seit vorigem Samstag (14. März) Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland durch.

Sonntag, 22. März, 12.47 Uhr: Tschechische Grenzen bleiben wegen Coronavirus monatelang geschlossen

Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr "viele Monate" für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula, am Sonntag im Fernsehsender "Prima". Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen.

Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die etwa in Bayern arbeiten. Werde diese Sonderregelung massiv von Unberechtigten missbraucht, höre die Gutmütigkeit auf, warnte Innenminister Jan Hamacek. Auch Lkw-Fahrer dürfen die Grenzkontrollstellen passieren, um den Warenverkehr zu gewährleisten.

Sonntag, 22. März, 12.10 Uhr: Corona-Kontrollen in Niederbayern – Vorgaben werden überwiegend eingehalten

Die niederbayerischen Polizei zieht nach dem ersten vollen Tag unter Ausgangsbeschränkung ein Fazit. Die Allgemeinverfügung und insbesondere die Ausgangsbeschränkung werden von weiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert und eingehalten. Insgesamt wurden am Samstag knapp 1.500 Kontrollen mit Bezug zur Allgemeinverfügung in Niederbayern durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag weiterhin auf der Einhaltung der Allgemeinverfügung durch Gastronomiebetriebe und Ladengeschäfte. Bei etwa 1.000 kontrollierten Betrieben wurden lediglich zehn Verstöße festgestellt. 5 Personen müssen mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. Darüber hinaus wurden weitere Veranstaltungen und sonstige Einrichtungen überprüft. Hier war nur noch ein Verstoß zu verzeichnen. Die seit Samstag, 0 Uhr, gültige Ausgangsbeschränkung wurde ebenfalls überwacht. 21 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung mussten mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet werden. Die Betroffenen erwarten Bußgelder bis zu 25.000 Euro.

Sonntag, 22. März, 12.05 Uhr: Ausgangsbeschränkungen - Polizeipräsidium Oberpfalz zieht Bilanz

Seit Samstag, 0 Uhr, gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz waren bisher eher wenige Verstöße zu verzeichnen.

Die Polizei Oberpfalz kontrolliert die Einhaltung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung mit Nachdruck. Zwischen Samstag, 6 Uhr, und Sonntag, 6 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 82 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dem gegenüber steht die Gesamtbevölkerung der Oberpfalz mit etwa 1,1 Millionen Einwohner. Somit ist die Zahl der Verstöße als gering zu bewerten, wenngleich ein jeder Verstoß einer zu viel ist. Insgesamt führten die Einsatzkräfte in den 24 Stunden weit über eintausend Kontrollen durch. Es wurden annähernd 500 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. Vereinzelt kam es zu Beanstandungen. Im Bereich der Gastronomie wurden 370 Betriebe kontrolliert und erfreulicherweise musste dabei kein Fehlverhalten festgestellt werden.

Bei der Polizei Nittendorf wurden am Samstag gegen 20.20 Uhr in einem Ortsteil von Hemau mehrere Jugendliche angetroffen, die gerade im Begriff waren eine Party abzuhalten. Nach eingehender Belehrung, bei der die fünf Teilnehmer angaben, die momentan gesetzlichen Bestimmungen nicht genau zu kennen, wurde das Treffen aufgelöst. Platzverweise wurden erteilt und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. In Regensburg wurde am Samstagnachmittag ein geöffnetes Friseurgeschäft festgestellt. Der Betrieb wurde durch die Polizei eingestellt, Bußgeldverfahren eingeleitet und die Kunden nach Hause geschickt. Im Bereich Wernberg-Köblitz und im Bereich Schwandorf wurden am Samstag durch Streifenbesatzungen jeweils geöffnete Sonnenstudios festgestellt. Die Betriebe wurden geschlossen. Für Kopfschütteln bei den Einsatzkräften sorgten am Freitagabend fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Sie verließen gemeinsam, trotz der in Mitterteich geltenden Ausgangssperre, die Stadt. Sie begingen dadurch gleich zwei Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum einen hätten sie die Stadt erst gar nicht verlassen dürfen und zum anderen feierten sie an ihrem Zielort angelangt, verbotswidrig eine „Corona-Party“ mit Alkohol und Grillgut. Außerdem postete einer der Herren noch ein Gruppenselfie im Internet.

Sonntag, 22. März, 12.03 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 42 positive Fälle (Stand: 22. März, 0 Uhr, Quelle: RKI).

Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden ab 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

Das Landratsamt Kelheim weist nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Sonntag, 22. März, 11.53 Uhr: Länderbahn will Betrieb trotz Corona weitgehend aufrechterhalten

Die Länderbahn kann nach eigenen Angaben trotz der Coronavirus-Pandemie den Betrieb weitgehend aufrechterhalten. Am Montag gebe es beispielsweise beim Alex-Süd wenige krankheitsbedingte Ausfälle, teilte das Unternehmen am Sonntag in Dresden mit. Lesen Sie hierzu auch "Länderbahn hält Zugverkehr aufrecht"

Sonntag, 22. März, 9.58 Uhr: Nur wenige Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

Die Polizei meldet vereinzelte Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung in Bayern. Generell seien die Menschen diszipliniert und würden sich an die Auflagen halten, ergaben Nachfragen bei den Polizeipräsidien am Sonntagmorgen. Bei den Verstößen handelte es sich um Einzelfälle.

Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr: 49 Fälle im Landkreis Deggendorf 

Von Freitagmittag bis späten Samstagabend meldet das Gesundheitsamt Deggendorf weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis Deggendorf. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 49.

 

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