Augsburg Augsburger Wassermanagement-System gehört seit Juli zum Weltkulturerbe

Ursprung der meisten Augsburger Kanäle: Das Lech-Stauwehr am Hochablass ist seit über 750 Jahren wesentlicher Bestandteil der Augsburger Wassernutzung. Foto: Ulrich Traub

Wenn von Augsburg die Rede ist, dauert es meist nicht lange, bis die Sprache auf die Fugger kommt. Das wird im Folgenden anders sein.

Und auch Bertolt Brecht und die Augsburger Puppen werden keine tragende Rolle spielen. Im Mittelpunkt wird das Wasser stehen und wie die Stadt seit Jahrhunderten damit umgeht. Nun hat das Augsburger Wasser sogar den Weltkulturerbetitel erhalten. Oder um es korrekt zu formulieren: das Augsburger Wassermanagement-System. Es geht ums blaue Gold, dessen tägliche Dauernutzung wir für so normal halten, dass nicht selten das Bewusstsein dafür verloren geht, wie begrenzt dieser Rohstoff in anderen Weltregionen ist. In Augsburg beginnt die Geschichte der Wassernutzung schon zu römischer Zeit. Für den Welterbeantrag gab aber das Jahr 1276 sozusagen den Startschuss. Seit diesem Datum ist die Existenz von Kanälen belegt, die stetig ausgebaut und verlängert bis heute Wasser aus dem Fluss Lech durch die Stadt führen. An diesen seit jeher regulierten und deshalb vor Hochwasser geschützten Wasserläufen siedelten sich die Handwerker an, deren Maschinen durch Wasserräder angetrieben wurden.

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