Antrieb und Klimaschutz Diesel und Benziner sind keine aussterbende Art

Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV: Die Nachfrage nach Elektroautos ist in Deutschland weiterhin verhalten. Der Energieverband BDEW wirbt nun mit einem bundesweiten Aktionstag für die Elektromobilität. Foto: dpa

In der aktuellen Diskussion um Klimaschutz und Weltenrettung geraten die bundesdeutschen Realitäten schnell ins Hintertreffen. Das gilt besonders für die Zukunft des Autofahrens.

Wie groß der Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, verdeutlicht eine neue Umfrage der Stromwirtschaft zur Elektromobilität. Nur ein Viertel der Deutschen kann sich demnach vorstellen, in den nächsten fünf Jahren ein Auto mit Batterieantrieb zu kaufen. Genauso groß ist der Anteil derer, die sagen, dass sie sich niemals ein E-Auto werden zulegen. Dazwischen liegt ein Mittelfeld, das den Kauf eines Vehikels ohne klassischen Verbrennermotor irgendwann in fernerer Zukunft für denkbar hält. Derzeit ist der Anteil von E-Autos auf den Straßen winzig. Und ob sich das schnell bessert, ist fraglich. Der Autoexperte Stefan Bratzel hat in Simulationen ausgerechnet, dass auch 2030 der Anteil der Verbrenner an den Neuwagen noch mindestens 40 Prozent betragen wird. "Realistisch sind 50 Prozent", sagte Bratzel im Gespräch mit unserer Zeitung. Er ist Chef des Center of Automotive Management von der Fachhochschule Bergisch Gladbach. "Aus unserer Sicht ist der Verbrenner nicht sofort tot."

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