Altdorf Grundschule: Halteverbot heißt Halteverbot

In der Einbuchtung der Grundschul-Bushaltestelle gilt absolutes Halteverbot. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Foto: gg

Schülerlotse Peter Pucknus und seine Kollegen haben morgens alle Hände voll zu tun. Kurz bevor der Unterricht in der Grundschule beginnt, eilen noch einige Eltern heran, stellen sich vor oder hinter den Schulbus und lassen ihre Kinder im Halteverbot aussteigen. Die Schülerlotsen appellieren dann an die Vernunft, werden dafür jedoch teils harsch angegangen.

Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Seemann, der diesmal zur Verstärkung anwesend war, warnt vor diesem Parkverhalten. Die Entschuldigung "Ich will nur mein Kind schnell rauslassen" lasse er im Halteverbot nicht gelten. Für Busse und Autos werde so der Verkehr unübersichtlich und gefährlich, weil Kinder zwischen den Fahrzeugen hervorlaufen könnten. Eine besondere Gefahr beobachtet der Schülerlotse, wenn die Kinder ihren Eltern beim Loslaufen noch hinterherwinken und dabei nicht auf die Straße schauen.

Seemann verweist auf die alternativen Parkmöglichkeiten in der Böhmerwald- und der Dekan-Wagner-Straße und kündigt an, die Kontrollen zu erhöhen. "Die Kinder werden in der Verkehrserziehung bestmöglich geschult" weiß Schulleiterin Renate Schuller und wünscht sich mehr Respekt für die Schülerlotsen.

Interaktive Grafik über die Verkehrssituation an der Grundschule

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