Als Landwirt mehr geschätzt werden Dingolfinger BBV-Präsident Heidl über die Arbeit während Corona

Heidl vollzieht derzeit den Spagat zwischen Verbands- und Hofarbeit. Foto: Monika Bergbauer

Wenn Walter Heidl nun etwas mehr auf dem Hof in Rahstorf zu sehen ist als gewöhnlich, ist auch das eine Auswirkung von Corona. Nicht, dass er deshalb die Aufgaben als Bayerischer Bauernpräsident vernachlässigt.

Nachdem auch er derzeit zuhause bleibt, versucht Heidl, beides zu kombinieren. Allerdings mit wenig Wirkung für den heimischen Betrieb. Denn anders als sonst hat er jetzt zuhause immer sein Handy mit dabei und Nachrichten, Anrufe oder Mails gehen viele ein und werden sofort bearbeitet.

DA: Sie arbeiten derzeit ausschließlich von zuhause aus. Ist das Pensum aktuell weniger?

Walter Heidl: Keinesfalls. Es ist vielmehr ein anderes Arbeiten. Aber man gewöhnt sich allmählich daran, es hilft ja nicht. Ganz bewusst sagt der Bauernverband in Bayern und Deutschland Sitzungen und Veranstaltungen ab. Das ist das Gebot der Stunde. Dafür finden zahlreiche Video- und Telefonkonferenzen statt. Beispielsweise sind in der Karwoche beim DBV eine Verbandsrats- und eine Vorstandssitzung geplant. Beides findet jetzt voraussichtlich als Video-Konferenz statt. Auch die monatlichen Termine in der Sozialversicherung in Kassel laufen derzeit über Telefon- oder Videokonferenz. Das bedeutet natürlich auch allerhand organisatorischen Aufwand, weil es Neuland ist.

DA: Aber auch der direkte Kontakt zu den Bauern fehlt?

Heidl: Ja, leider. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt, bei mir zum Beispiel Kreisbauerntage in Eichstätt und Traunstein (...)

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