Aktuelle Statistik Hier gibt's in Ostbayern die meisten "Rindviecher"

Rinder werden sowohl für ihr Fleisch als auch für ihre Milch von vielen Menschen geschätzt. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa

Die Kuh ist im Freistaat Bayern fast so etwas wie ein Kulturgut, Rinder in allen Formen sind aus dem Landschaftsbild kaum wegzudenken. Vor allem in Oberbayern und im Allgäu bilden die "Rindviecher" einen wichtigen Wirtschaftszweig. Aber wie sieht es in Ostbayern mit den Beständen aus? idowa hat mal nachgerechnet.

In Bayern gab es im Mai 2020 insgesamt rund 3 Millionen Kühe in etwa 42.000 einzelnen Haltungen, rein rechnerisch kommt also auf etwa jeden vierten der rund 13 Millionen Bayern eine Kuh. Etwa 1,1 Millionen Tiere im Freistaat werden dabei laut aktueller Zahlen des Landesamts für Statistik (LfStat) alleine für die Milchproduktion gehalten. 

Auf Ebene der Regierungsbezirke ist Oberbayern mit einigem Abstand Spitzenreiter der "Rindviecher-Statistik": Rund 885.000 Kühe wurden hier im Mai diesen Jahres in etwa 13.500 Betrieben gezählt, wobei davon etwa 346.000 allein die Milchkühe ausmachen. Wie die Statistik zeigt, ist dafür vor allem der Landkreis Rosenheim mit seinen fast 130.000 Tieren in knapp 2.000 Betrieben verantwortlich. Es folgt Schwaben mit etwa 644.000 Kühen in rund 8.800 Betrieben, von denen allein rund 260.000 in den Kreisen Ost- und Unterallgäu gehalten werden.

Landkreis Cham Spitzenreiter in Ostbayern

Der Regierungsbezirk Niederbayern landet auf dem dritten Platz. Hier zeigt die Statistik im Mai 2020 etwa 430.500 Kühe, die in etwa 6.500 Haltungen leben – etwa 137.000 davon für die Milchproduktion. Die Oberpfalz bot laut Statistik etwa 403.000 Rindern in etwa 5.300 Haltungen eine Heimat, wobei 155.000 davon Milchvieh waren. Die fränkischen Regierungsbezirke folgen recht abgeschlagen: Ober-, Mittel und Unterfranken kommen zu dritt nur auf etwa 600.000 Tiere.

In der Rangliste der Landkreise in der Region Ostbayern heißt der Spitzenreiter Cham: Rund 101.000 Rindviecher in knapp 1.500 Haltungen gab es hier laut Statistik im Mai, wobei etwa 37.000 davon Milchkühe waren. Es folgt der oberbayerische Landkreis Erding mit etwa 86.000 Kühen, davon 24.300 Milchkühe, in rund 900 Haltungen. Stadt und Landkreis Landshut landen mit etwas über 67.000 Tieren in 777 Haltungen auf Platz drei – hier lag der Anteil der Milchkühe bei etwa 16.000. Der Landkreis Straubing-Bogen kommt inklusive der Stadt Straubing auf rund 35.000 Kühe, die in knapp 600 Haltungen leben – 14.000 davon wurden hier zur Milchproduktion gehalten. Etwa 33.000 Rinder, rund 10.800 davon Milchkühe, in 430 Betrieben gab es im Mai 2020 im Landkreis Regensburg. Interessant: Für die Stadt Regensburg zeigt die Statistik genau eine Rinderhaltung, allerdings mit unbekannter Anzahl an Tieren. 

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