Wie kommen Freiburger Studenten dazu, eine Studie über eine geplante Bundesstraße in Niederbayern zu machen?

Der Grund: Die Professorin der drei Master-Studenten lebt zwar unter der Woche in Freiburg, hat ihren Wohnsitz aber in Adlkofen und verfolgt die Planungen der Straße nicht zuletzt deshalb, weil sie selbst betroffen ist. Die Ergebnisse der Studie sollen nun der Gemeinde dienen, beispielsweise als Argumente für nötige Lärmschutzmaßnahmen. Die "Studie", die am Montagabend in der Gemeinderatssitzung in Adlkofen vorgestellt wurde. besteht aus drei Master-Arbeiten von Studenten der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Uni Freiburg. Das Bindeglied, über das die Studenten an ihre Themen für die Arbeiten kamen, ist Prof. Dr. Barbara Koch, die an der Uni Freiburg eine Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme innehat. Sie wohnt in Adlkofen und wäre mit ihrem Haus mehr von der Variante 1b betroffen. Der Gemeinderat lehnt wegen größeren Nachteilen für den gesamten Gemeindebereich vor allem die Variante 1c ab. Prof. Koch betonte, dass sie keinerlei Einfluss auf die Studienergebnisse genommen habe.

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