30 Jahre Mauerfall Zu selbstverständlich

10. November 1989: Die Mauer ist gefallen. Eine Fahrzeugkolonne schiebt sich in Richtung West-Berlin vorbei am Checkpoint Charlie. Foto: dpa Archiv

30 Jahre sind eine lange Zeit. Da wird im Rückblick viel verklärt und manch anderes vergessen. Das ist leider auch der Fall, wenn es um den Mauerfall, den Zusammenbruch der DDR und die Wiedervereinigung geht.

Mittlerweile ist auch eine ganze Generation nachgewachsen, die diese Sternstunde der deutschen Geschichte nicht mehr erlebt hat - und vor allem nicht die 40 Jahre Diktatur, die ihr im Osten Deutschlands vorangegangen sind. Und das hat Folgen: Freiheit und Demokratie sind für zu viele Menschen zu selbstverständlich geworden.

Die DDR war ein Unrechtsstaat, daran kann es keinen Zweifel geben. Dass diese Tatsache heutzutage sogar von höchsten Repräsentanten des Staates infrage gestellt wird, muss einem schon zu denken geben. Natürlich darf man das SED-Regime nicht auf eine Stufe mit dem Nationalsozialismus stellen - aber systematisches staatliches Unrecht wie in der DDR darf und muss man auch als solches benennen. Offensichtlich ist vielen jungen, aber auch älteren Menschen heute nicht mehr bewusst, wie in der DDR die Wirklichkeit ausgesehen hat: Die Menschen durften nicht frei reisen. Sie durften ihre Volksvertreter nicht frei wählen.

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