2. Bundesliga Gelungener Abschluss des Jahn-Jahrs 2017

Grund zum jubeln: Der Jahn siegt gegen Arminia Bielefeld und freut sich über das erfolgreiche Jahn-Jahr 2017. Foto: Sascha Janne

Der SSV Jahn Regensburg setzt zum Abschluss des Kalenderjahres 2017 noch einmal ein Ausrufezeichen. Gegen Arminia Bielefeld gewann die Beierlorzer-Elf mit 3:2. Der Jahn hat jetzt erst einmal Winterpause und blickt zurück auf das erfolgreiche Jahr.

Was war das für ein Jahr für den SSV Jahn Regensburg. Eine gute Drittligasaison mit dem Aufstieg nach den Relegationsspielen gegen 1860 München wurde sogar noch gekrönt von einer starken Bilanz zur Winterpause in der 2. Bundesliga. Momentan steht die Jahn-Elf auf Tabellenplatz acht. Mit sechs Punkten Abstand zum Relegationsplatz hat die Truppe von Chefcoach Achim Beierlorzer ein gutes Polster geschaffen, um die angestrebte Marke von 40 Punkten nach Saisonende zu schaffen.

Auch das letzte Saisonspiel im Kalenderjahr konnte gewonnen werden. Eine überzeugende Leistung der Regensburger sicherte den 3:2-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld im ersten Rückrundenspiel der Saison. „Wir wollten Wiedergutmachung betreiben“, gab Torwart Philipp Pentke zu, denn der Jahn hatte im ersten Saisonspiel gegen Bielefeld unglücklich durch einen individuellen Fehler mit 1:2 verloren. "Das war ein kampfbetontes Spiel. Aber das wussten wir aus dem Hinspiel, dass Bielefeld so spielt. Da hatten wir noch etwas gut zu machen. Das war ein verdienter Sieg. Ärgerlich sind bloß die beiden Gegentore", sagte der sichtlich erleichterte Innenverteidiger Marvin Knoll, der im Hinspiel noch das späte Gegentor verschuldet hatte.

Torschütze Gimber mit starker Vorstellung

Ein verdienter Sieg für den Jahn. Dies sah auch Torschütze Benedikt Gimber so, der wieder einmal auf der "Sechs" randurfte: "Wir haben ein frühes Gegentor gefangen, dann aber eine schnelle Antwort gegeben und eine super Mentalität an den Tag gelegt und dann auch verdient gewonnen." Gimber selbst spielte eine starke Partie, nicht nur wegen seines Tores. Dafür gab’s auch Lob vom Trainer: "Benedikt hat heute gezeigt, dass er gut auf der Sechs spielen kann. Er hat viel Spielwitz gezeigt und ist oft in die Box gegangen."

Auch Sargis Adamyan machte ein starkes Spiel und war auf der Außenbahn kaum aufzuhalten. "Wir haben heute alles gegeben. Wir wollten heute noch einmal unbedingt den Sieg vor Weihnachten und das ist uns gelungen." Adamyans Gegenspieler hatte ihn überhaupt nicht im Griff und wurde noch in der ersten Hälfte ausgewechselt.

Verletzungen trüben die Stimmung

Doch das Spiel hatte nicht nur Positives zu bieten. Der Jahn bezahlte den Sieg teuer, denn sowohl Marc Lais, sowie Jonas Nietfeld mussten verletzt ausgewechselt werden. Wie schwer deren Verletzungen sind, ist noch unklar. Klar ist nur, dass Lais schon angeschlagen in die Partie gegangen war. Trainer Beierlorzer äußerte sich dazu: "Bei Marc war es schon vor dem Spiel klar, dass es eine sehr enge Geschichte wird. Sein Außenband im Sprunggelenk war angerissen. Wir haben alles versucht, er hat sich gut gefühlt in den Trainingseinheiten. Wenn natürlich dann genau das Gleiche noch einmal passiert, war es klar, dass wir ihn rausnehmen mussten." Für ihn kam schon in der vierten Minute Asger Sörensen. Außerdem holte sich Adamyan die fünfte gelbe Karte ein und wird im nächsten Spiel fehlen.

Nach dem Wechsel spielte der Jahn mit Marvin Knoll, Sebastian Nachreiner, Benedikt Gimber und Asger Sörensen mit vier etatmäßigen Innenverteidigern. Das machte es den gegnerischen Angreifern schwer, durchzukommen. "Vier Innenverteidiger haben uns schon gut in die Karten gepasst. Asger Sörensen und Benedikt Gimber haben das auf der Doppel-Sechs sehr gut gemacht", lobte Beierlorzer.

Knoll: "2017 - Das bislang schönste Jahr"

Für Marvin Knoll war 2017 das schönste Jahr seit seiner Ankunft beim Jahn: "Was für ein Jahr. Mit dem Aufstieg und allem drum und dran. Jetzt kommt 2018 und da wünsche ich mir vor allem, dass dieser Verein die Klasse hält. Das hätten wir uns verdient." Auch Gimber freute sich über die erfolgreiche Hinrunde, warnte jedoch auch: "Das ist nur die halbe Miete. Wir müssen wieder genau so hart arbeiten, um den Klassenerhalt zu holen."

Die Jahn-Elf geht somit in die Winterpause, ehe nach Neujahr schon wieder die kurze Vorbereitungszeit beginnt. Der Jahn wird nicht ins Trainingslager fliegen, sondern vor Ort trainieren. Ob es Transfers geben wird, konnte von Vereinsseite noch keine Aussage getätigt werden. "Wir schauen uns um. Wenn Top-Spieler auf dem Markt sind, die zu uns passen, wären wir nicht professionell wenn wir uns nicht erkundigen würden", sagte zuletzt Achim Beierlorzer.

 
 

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