Blaulicht

Das Rätsel um Malina (20): Die Suche läuft weiter


Bislang verliefen sämtliche Maßnahmen bei der Suche nach der vermissten Malina Klaar ergebnislos.

Bislang verliefen sämtliche Maßnahmen bei der Suche nach der vermissten Malina Klaar ergebnislos.

Von Redaktion idowa

Weiterhin fehlt jede Spur von der aus Regensburg vermissten Studentin Malina Klaar (20). Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, aber keine heiße Spur. Auch die Suchmaßnahmen verliefen allesamt negativ. Doch von aufgeben kann nicht die Rede sein.

"Offenbar keine größeren Suchmaßnahmen nach Malina" titelte der BR am Montag online. Eine Aussage, die laut Polizeisprecher Albert Brück "völlig falsch rüberkommt". Denn die Suche nach der vermissten Malina läuft auch weiterhin auf Hochtouren. Dazu gehört auch, dass größere Suchmaßnahmen weiterhin in Betracht gezogen werden. "Die weitere Vorgehensweise werden die Kollegen noch abklären. Fakt ist, dass es keinen Sinn machen würde, jetzt noch einmal Taucher an die selbe Stelle wie in der vergangenen Woche zu schicken. Fakt ist aber auch, dass wir entsprechend reagieren werden, sollten sich neue Hinweise ergeben", so Brück weiter. Demzufolge sei laut Brück "alles offen".

Zwischenzeitlich gab es einen Hinweis aus dem Raum Schwandorf, die vermisste Studentin sei im Bereich der tschechischen Grenze gesichtet worden. Doch auch dieser Hinweis brachte bislang kein Licht ins Dunkel. Albert Brück widerspricht allerdings auch hier Meldungen, die Vermisstensuche im benachbarten Tschechien wäre ungleich schwieriger. "Die Zusammenarbeit mit den Kollegen läuft reibungslos ab. Eine Grenzüberschreitung der Vermissten wäre also mitnichten ein Hindernis bei der Suche", berichtet Brück.

Nach wie vor liegen den Ermittlern keinerlei Hinweise auf eine etwaige Straftat in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Malina Klaar vor. Trotzdem wird wie gewöhnlich insbesondere auf Facebook von Privatpersonen wild spekuliert. Alles andere als hilfreich für die Ermittler. "Wir halten uns an Fakten und gehen jedem konkreten Hinweis nach. Mit der Verbreitung von Gerüchten ist allerdings niemandem geholfen. Wir beobachten dieses Phänomen dementsprechend kritisch", äußert sich der Polizeisprecher.

Auch für die Familie und Angehörigen der vermissten Malina Klaar sind derlei Spekulationen in diesen ohnehin schon schweren Stunden zweifelsfrei eine zusätzliche Belastung. Albert Brück: "Wir haben einen engen Kontakt zur Familie und haben psychologische Betreuung angeboten. In diesem Punkt sind wir aber nur Vermittler."