Nur nicht nachlassen!

FC Bayern Basketball: Warum das Vorjahr eine Warnung ist


Als Topscorer hart bedrängt: Bayerns Derrick Williams (unten) gegen Braunschweig.

Als Topscorer hart bedrängt: Bayerns Derrick Williams (unten) gegen Braunschweig.

Von Sven Geißelhardt

Im Vorjahr stolperten die Basketballer nach ihrem Auftaktsieg - das soll heuer nicht passieren.

München - Die Vorsaison als Warnung: Nach dem klaren 70:59 zum Playoff-Auftakt gegen die Löwen Braunschweig spricht wenig dafür, dass die Basketballer des FC Bayern in dieser Viertelfinalserie stolpern könnten. Zu überlegen war der Auftritt des Teams von Trainer Dejan Radonjic gegen die Niedersachsen letztlich.

Das Gleiche dachte man allerdings auch im Mai 2018. Damals gewannen die Bayern als Hauptrundenerster das erste Viertelfinale gegen die Frankfurt Skyliners mit 85:72, standen dann aber nach zwei knappen Niederlagen vor dem Aus, ehe sie sich doch noch mit 3:2-Siegen durchsetzten und später den Meistertitel holten.

"Playoffs haben ihre eigenen Regeln"

Nach dem Auftakterfolg heißt es also: Nur nicht nachlassen, Bayern! "Playoffs haben ihre eigenen Regeln. Und eine überragende Saison bringt uns gar nichts, wenn am Ende nicht der Titel rausspringt", hatte Kapitän Danilo Barthel vor dem Playoff-Start in der AZ gewarnt. Tatsächlich gab es im Audi Dome Anzeichen, die zu Wachsamkeit im Bayern-Team führen sollten: Der Fokus ging zwischendurch immer mal wieder verloren, es gab viele unnötige Ballverluste, so dass Braunschweig im Spiel blieb.

Bei Spiel zwei am Freitag (20.30 Uhr) in Braunschweig könnten sich derlei Nachlässigkeiten rächen. Die Löwen haben 13 ihrer 17 Heimspiele dieser Saison gewonnen, besiegten unter anderem die Topteams aus Berlin und Bamberg. Und so meinte auch Braunschweigs Trainer Frank Menz am Samstag nach dem Spiel: "Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel, daheim haben wir die letzten Monate nicht oft verloren."

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