Landkreis Landshut

39 Lastwagen bringen rund 51.000 Päckchen von Landshut nach Osteuropa


Unter den Blicken vieler Schaulustiger setzte sich der Hilfskonvoi am zweiten Weihnachtsfeiertag in Bewegung. (Foto: bb)

Unter den Blicken vieler Schaulustiger setzte sich der Hilfskonvoi am zweiten Weihnachtsfeiertag in Bewegung. (Foto: bb)

Seit mittlerweile 21 Jahren stellen die Johanniter kurz nach Weihnachten einen großen Hilfskonvoi für Osteuropa auf die Beine. Rund 51 000 Päckchen, verladen auf 39 Lkw, wurden am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Landshuter Altstadt auf den langen Weg nach Rumänien, Albanien oder Bosnien-Herzegowina geschickt. Jedes Paket beinhaltet Lebensmittel wie Nudeln, Kosmetikartikel wie Seife und Waschmittel, aber auch Schokolade, um vor allem den Kindern eine kleine Freude zu bereiten. "Das ist ein großartiges Zeichen der Solidarität", lobte Dekan Siegfried Stelzner, der gemeinsam mit Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur den 80 Lkw-Fahrern den geistlichen Segen für ihre Reise erteilte.

Die Fahrer genauso wie die Begleiter von den Johannitern sind allesamt ehrenamtlich unterwegs, viele haben sich dafür sogar eigens Urlaub genommen. Die Trucks wurden zum größten Teil kostenlos von den Speditionen zur Verfügung gestellt. Auch wenn man, wie es ein Fahrer ausdrückte, in Rumänien "niemanden vor dem Hungertod retten" müsse - die Freude unter den Beschenkten wird auch in diesem Jahr in Osteuropa wieder riesengroß sein.

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Begleitet von vielen guten Wünschen der Schaulustigen setzte sich der Hilfskonvoi am Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages in Bewegung. (Foto: Bernhard Beez)

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Bilden ein Fahrer-Gespann: Sohn Maximilian und Vater Martin Speck. (Foto: Bernhard Beez)

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Unter den Blicken vieler Schaulustiger setzte sich der Hilfskonvoi am zweiten Weihnachtsfeiertag in Bewegung. (Foto: bb)