Tegernheim/Regensburg

Menschlicher Schädel im Wald gefunden - Kripo ermittelt


Polizeibeamte bei der Absuche des Waldstücks in Tegernheim (Kreis Regensburg). Dort hatten Waldarbeiter wenige Tage zuvor den skelettierten Schädel eines Menschen gefunden.

Polizeibeamte bei der Absuche des Waldstücks in Tegernheim (Kreis Regensburg). Dort hatten Waldarbeiter wenige Tage zuvor den skelettierten Schädel eines Menschen gefunden.

Von Redaktion idowa

Waldarbeiter machten bereits am Donnerstag, 9. Februar 2017, einen grausigen Fund in einem Waldstück am Keilsteiner Hang in Tegernheim (Kreis Regensburg). Dort entdeckten sie den bereits skelettierten Schädel eines Menschen. Bislang steht die Polizei noch vor einem Rätsel.

Nach der Entdeckung alarmierten die Waldarbeiter sofort die Polizei. Die Kripo Regensburg hat seither die Ermittlungen übernommen, tappt aber noch im Dunkeln. Auch eine großangelegte Absuchaktion des umliegenden Geländes am Mittwoch, 15. Februar, brachte keine neuen Erkenntnisse. Von der Aktion erhoffte man sich, weitere zu dem Schädel zugehörige menschliche Überreste zu finden. Gefunden wurden allerdings nur verschiedene kleinere Knochenfragmente, die jetzt auf ihre genaue Herkunft untersucht werden.

Rechtsmedizinische Untersuchungen sollen nun Aufschluss darüber geben, ob diese kleinen Knochenstücke von einem Menschen oder von einem Tier stammen. Auch der gefundene Schädel wird dort genau unter die Lupe genommen. Nach den Untersuchungen erhofft man sich genaue Rückschlüsse darauf, wie alt der jeweilige Mensch zum Zeitpunkt des Todes war, wie lange der Schädel schon in dem Waldstück lag und wie der Mensch ums Leben kam.

Was hat sich in dem Waldstück bei Tegernheim ereignet? Stand jetzt, schließen die Ermittler ein Gewaltverbrechen noch aus. "Der Schädel hatte keine augenscheinlichen Verletzungsmerkmale, aber auch hier erhoffen wir uns genauere Aufschlüsse durch die Rechtsmedizin", so Polizeisprecher Marco Müller gegenüber idowa. Abgleiche mit polizeibekannten Vermisstenfällen finden aktuell noch statt. Derzeit sind jedoch keine Zusammenhänge erkennbar.