Straubing Zählaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar

Kernbeißer Foto: Hubert Born

Der Landesbund für Vogelschutz fordert auf, Wintervögel zu zählen.

Ab kommenden Freitag ruft der LBV zusammen mit seinem bundesweiten Partner NABU (Naturschutzbund Deutschland) bereits zum 13. Mal zur "Stunde der Wintervögel" auf. Dabei lassen sich neben den häufigen Vögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, auch zusätzliche Wintergäste aus dem kälteren Norden und Osten beobachten. Die Naturschützer sind gespannt, ob sich nach dem erwiesenen Vogelsterben in der Agrarlandschaft auch ein Rückgang der Singvögel im Garten abzeichnet. Denn indem die Teilnehmer zwischen dem 5. und 7. Januar eine Stunde lang die Vögel vor ihrem Fenster zählen und dem LBV melden, helfen sie als Bürgerforscher, wichtige Daten zur Verbreitung der häufigen heimischen Vogelarten zu erheben. "Wir wollen nun herausfinden, ob die Anzahl der Vögel auch im Siedlungsraum spürbar abnimmt oder ob unsere Gärten und Grünflächen in Städten und Dörfern als Lebensraum für Vögel immer bedeutsamer werden", erklärt Martina Gehret, LBV-Beauftragte für Citizen Science. "Wir können und müssen unbedingt verhindern, dass der Vogelschwund dort ebenso zuschlägt wie in der freien Landschaft."

Mit Spannung erwartet der LBV das Abschneiden des Stars, Vogel des Jahres 2018, um mehr über mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf sein Zugverhalten zu erfahren. Eigentlich ist er ein Zugvogel, der die kalte Jahreszeit im Mittelmeerraum verbringt. Gerade in milden Wintern wie in diesem Jahr spart er sich jedoch den gefährlichen Flug in den Süden und bleibt immer häufiger in Bayern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. Januar 2018.

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading