Es war ein Sitzungsmarathon am Montagabend, bei dem die Emotionen der Stadträte hochkochten.

Fast drei Stunden wurde diskutiert und debattiert. Ein Thema war die Gestaltung der Freianlagen im Nordpark II und III. Landschaftsarchitektin Irene Burkhardt vom Münchner Büro Burkhardt/Engelmayer stellte ihre Planung vor, ein erster Vorentwurf. Dabei hatte sie auch eine Kostenaufstellung, die manchen zum Kopfschütteln animierte. Sind es doch fast 1,634 Millionen Euro brutto, was sie für die Gestaltung der Außen- sowie Verkehrsanlagen (Straßen und Wege) veranschlagte. Die Planungskosten sind darin nicht enthalten. Einige Kosten fallen eventuell noch raus. Es wird im Norden ein komplett neues Stadtviertel geschaffen. Neben dem Skater- und Freizeitpark befinden sich Firmenansiedlungen, in die denkmalgeschützten Backsteingebäude der Bahn zieht die Technische Hochschule mit einer Forschungsstation ein und dahinter steht der zweiteilige Bau der Berufsfachschule für Musik und der Fachakademie für Sozialpädagogik. Klar ist man sich, dass der Charakter des ehemaligen Bahngeländes erhalten bleiben soll, wenn es auch einen Park ähnlichen Charakter bekommen werde. Die Planungen von Irene Burkhardt wurden mit den Schulen und der Bahn abgestimmt. Ein Weg, der der Bahn gehörte, konnte im Einvernehmen verlegt werden, so dass man jetzt frei von Nutzungsrechten der DB sei. Um die hohen Masten, die dort stehen, werde eine Schutzzone errichtet. Sie werden nicht versetzt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. Dezember 2017.