Landshut Trotz Kompromiss: Stadt fällte Klosterholzpappeln

...und eines ohne Pappeln. Die Stadt hatte sich kurzfristig für die Fällung entschieden. Foto: privat

Die heftig diskutierten Klosterholzpappeln sind Geschichte. Nachdem man sich im Bausenat vor einer Woche zum Kompromiss durchgerungen hatte, die 60 Jahre alten Bäume auf zehn bis 15 Meter zu kappen, sind sie am Freitag doch gefällt worden. Die Kappung der Bäume habe sich laut Baureferent Johannes Doll "bei genauer Prüfung als nicht praktikabel erwiesen" ließ die Stadt in einer entsprechenden Mitteilung wissen.

Die Diskussion hatte sich angesichts der Gefahr herabfallender Äste an der Haftungsfrage entzündet. Auf Seiten der Baumschützer herrscht Frust und Enttäuschung.

Viele Anwohner hatten sich für den Erhalt der Bäume eingesetzt, es gab eine Bürgereingabe für den Erhalt mit mehr als 200 Unterschriften - in das Verfahren wurden diese letztlich aber nicht einbezogen. Um "die Gefahr von weiteren Astbrüchen auszuschließen", habe sich die Stadt zur Fällung der Bäume entschlossen. Kathy Mühlebach-Sturm vom Bund Naturschutz spricht von einem "Schlag in die Magengrube". Es sei betrüblich, dass man in Teilen des Stadtrats und der Verwaltung völlig ignoriert habe, dass die Sensibilität der Bevölkerung gegenüber Bäumen gewachsen sei. Dass die Bäume nun gefällt worden seien, sei "einfach nur entsetzlich - ich bin fassungslos".

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. Februar 2018.

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