Landesliga Mitte

Rosenkranzler lassen gegen Kareth zweimal den Ausgleich zu


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Von dme

Unter allen Umständen wollte der SV Neukirchen beim Heiligen Blut den ersten Sieg des Jahres. Die erste Viertelstunde gehörte den Gastgebern, die sich drei Chancen erspielten.

Bei starkem Wind gingen die Hausherren früh durch Michael Rank nach Vorarbeit von Adam Vokac in Führung (6.). Kareth stand tief, kam nur selten vor den Kasten der "Rosenkranzler”. Eine durch den Wind begünstigt direkt verwandelte Ecke brachte den Gästen den 1:1-Ausgleich, den Maximilian Röhrl erzielte (24.). Dabei machte SVN-Keeper Daniel Adamovic keine glückliche Figur.

Auch im zweiten Abschnitt waren zunächst die Kicker aus dem Wallfahrtsort am Drücker. Nach Zuspiel von Rank am Strafraum zog Adam Vlcek ab und traf per Flachschuss in die lange Ecke zum 2:1 (62.). Aber wieder konnten die Gäste nach einem tollen Flügellauf von Maximilian Röhrl. der den eingewechselten Stefan Gineiger bediente, ausgleichen (78.). Turbulent waren die Schlussminuten, weil sich Kareth's Keeper Thomas Rachner an der Schulter verletzte und nach ausgeschöpften Wechselkontingent Feldspieler Andreas Martin zwischen die Pfosten musste. Ein Kopfball von Michael Bachl in der 94. Minute, der knapp vorbeiging, hätte den Hausherren beinahe noch den Sieg beschert.

"Für uns ist der Punkt einfach zu wenig. Aber wir haben heute auch nicht gut gespielt”, stellte Neukirchens Spielertrainer Thomas Iglhaut fest: "Wir sind mit dem letzten Aufgebot angetreten, haben uns den Punkt verdient und können damit gut leben”, so TSV-Coach Sepp Schuderer.