Kirchroth/Pemba Bei über 200 Patienten "Probe gebohrt"

Begeisterung sieht zwar anders aus, aber Zahnpflege muss sein. In Zukunft wird auf der tansanischen Insel Pemba viel Wert auf die Prophylaxe gelegt. Foto: Josef Gold

Der gemeinnützige Kirchrother Verein "Connecting Continents" hat eine Zahnarztpraxis auf der zu Tansania gehörenden Insel Pemba eröffnet.

Der Verein betreibt bereits seit zwölf Jahren eine "Secondary School" mit über 300 Schülern und 20 einheimischen Angestellten direkt im Herzen der Insel Pemba. Tansania zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas und ist deshalb auf nachhaltige Hilfe angewiesen. Josef Gold aus Kirchroth und die Haibacher Zahnärztin Dr. Mimi Blien haben auf dem Schulgelände bei ihrem letzten Besuch im November eine Zahnarztpraxis eröffnet.

Es ist schon erstaunlich, wie die Kommunikation auf der Insel funktioniert. Die Insel Pemba ist etwa 120 Kilometer lang und 25 Kilometer breit, hat etwa 400.000 Einwohner, niemand weiß es genau. Gehört zu Tansania, einem der ärmsten Länder in Afrika. Wie ein Lauffeuer hat es sich verbreitet, dass eine deutsche Zahnärztin auf Pemba Zähne zieht, ohne dass man Schmerzen verspürt. So kam es, dass Dr. Mimi Blien mit ihrer Zahnmedizinischen Fachassistentin Ilona Weiß innerhalb von zehn Arbeitstagen 251 Patienten aus ganz Pemba behandeln konnte. Mit dabei war auch die angelernte einheimische Zahnärztin Time aus Pemba.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 05. Dezember 2017.

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