Afghanistan-Konferenz Es geht nicht ohne die Taliban

Die Taliban-Führung gibt sich bei den Gesprächen mit den USA und dem von Deutschland organisierten Treffen in Doha bisher kompromissbereit. Foto: AP/dpa

Als der damalige SPD-Chef Kurt Beck im Jahr 2007 gefordert hat, es müsste mit moderaten Taliban über die Zukunft Afghanistans verhandelt werden, erntete er Häme: Typisch Provinzpolitiker, keine Ahnung von der Welt, hieß es überall. Heute lacht niemand mehr.

Die USA führen seit einem Jahr direkte Gespräche mit den Islamisten, welche die Nato von der Macht in Kabul vertrieben hat, und auf Initiative Deutschlands und Katars haben sich Vertreter der afghanischen Konfliktparteien nun zwei Tage lang in Doha zusammengesetzt. Zu einem privaten Treffen, wie es heißt. Schließlich verhandeln die Taliban offiziell nicht mit der verhassten Regierung in Kabul. Darum ist es mit Vorsicht zu genießen, wenn nun von einer Erklärung die Rede ist, nach der die Gewalt am Hindukusch reduziert werden und es keine zivilen Opfer mehr geben soll. 

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