Harter Brexit

BMW rechnet mit Produktionsrückgang

Autobauer erwartet auch sinkende Verkaufszahlen in Großbritannien - Bayerische Wirtschaft pessimistisch


Der erste vollelektrische Mini wird in Großbritannien hergestellt. BMW spürt bereits den bevorstehenden Brexit.

Der erste vollelektrische Mini wird in Großbritannien hergestellt. BMW spürt bereits den bevorstehenden Brexit.

Von Hubert Obermaier und mit Material der dpa

BMW erwartet für den Fall eines harten Brexit sinkende Verkaufs- und Produktionszahlen. Nach dem Austritt der Briten aus der EU blieben die Handelsbeziehungen "in der Übergangsphase bis Jahresende erhalten. Zusätzliche Maßnahmen sind daher in dieser Zeit nicht geplant", teilte BMW am Mittwoch in München mit. Sollte bis dann aber kein Deal ausgehandelt werden, "würden umgehend die WTO-Tarife gelten. In der Folge käme es zu Preiserhöhungen und damit auch zu einem Volumen- und Produktionsrückgang." Derweil sieht die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) beim Brexit allmählich schwarz.

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