Rote Raben Vilsbiburg

Die Roten Raben Vilsbiburg verlieren klar gegen Vorjahresmeister Dresden


Foto: pm

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Von Redaktion idowa

Den Roten Raben ist die Revanche für das Play-off-Finale der letzten Bundesliga-Saison nicht gelungen. Beim amtierenden Meister Dresdner SC unterlagen die Vilsbiburgerinnen am Samstag mit 0:3 (15:25, 23:25, 21:25).

Nach einem schwachen 1. Satz lieferten die Gäste dem hochkarätig besetzten Titelverteidiger vor 2.714 Zuschauern in der Margon-Arena im 2. und 3. Abschnitt einen beherzten Kampf, wurden dafür jedoch nicht belohnt und mussten am Ende ohne Satzgewinn die Heimreise antreten. Als wertvollste Raben-Spielerin wurde Liana Mesa Luaces ausgezeichnet, die mit Abstand die meisten Punkte (15) für ihr Team sammelte.

Dresden kam besser aus den Startlöchern dieses Bundesliga-Schlagerspiels und dominierte den 1. Satz souverän - über 8:4 und 16:10 marschierten die Sächsinnen zum 25:15. Im 2. Durchgang bot sich ein anderes Bild: Nun punkteten Meister und Pokalsieger auf Augenhöhe, mehrfach wechselte die Führung, mit Ausnahme der Frühphase hatte kein Team mehr als zwei Punkte Vorsprung. Hauchdünn mit 25:23 sicherte sich der DSC auch diesen Abschnitt.

Die Roten Raben, ab Mitte des 2. Satzes mit Linda Helterhoff für Keylla Fabrino Ramos im Zuspiel, waren nun mittendrin im umkämpften Geschehen und ließen weiterhin nicht locker. Im 3. Abschnitt führte zunächst Dresden mit 8:6, später Vilsbiburg mit 16:15. Dann jedoch machten die Gastgeberinnen vier Punkte am Stück, und auch zwei Auszeiten von Raben-Coach Jan de Brandt kurz hintereinander konnten den Favoriten nicht mehr stoppen. Kristina Mikhailenko schnürte mit einem cleveren Angriffsball zum 25:21 den Satz und das Match zu.

Jan de Brandt analysierte, dass sein Team immer noch zu wenig konstant agiere. Und er monierte "zu viele einfache individuelle Fehler, daran müssen wir arbeiten". Positiv hielt der belgische Cheftrainer fest, "dass wir im 2. und im 3. Satz die Möglichkeit hatten zu gewinnen". Das ist gegen die wohl bestbesetzte deutsche Mannschaft eindeutig ein Aspekt, auf dem man aufbauen kann.

Das eng getaktete November-Programm sieht für die Roten Raben bereits am kommenden Mittwoch, 20 Uhr, das Achtelfinalspiel im DVV-Pokal beim Zweitligisten DSHS SnowTrex Köln vor. Drei Tage später - am Samstag, 8. November, um 19 Uhr - folgt in der Ballsporthalle das Bundesliga-Match gegen den Köpenicker SC.