Jubiläums-Interview

100 Jahre 1. FC Miltach: Wie "Milta'" einst für Furore sorgte

Mit dem Landesliga-Aufstieg 1985 begann die Goldene Ära, die in zwei denkwürdigen Relegationsspielen 1988 gipfelte und mit dem DFB-Pokalspiel 1990 gegen den 1. FC Nürnberg (1:3) einen der vielen Höhepunkte hatte.


Am 17. Juni 1988, dem Tag der Deutschen Einheit, unterstützte gefühlt der halbe Bayerwald den 1. FC Miltach - diesmal in dunklen Trikots - im entscheidenden Relegationsspiel gegen Schwaben Augsburg.

Am 17. Juni 1988, dem Tag der Deutschen Einheit, unterstützte gefühlt der halbe Bayerwald den 1. FC Miltach - diesmal in dunklen Trikots - im entscheidenden Relegationsspiel gegen Schwaben Augsburg.

Spätestens an jenem Novembertag im Jahre 1987 wusste jeder Anhänger der SpVgg Fürth, wo Miltach liegt. Der ruhmreiche Klub aus Franken war in die Landesliga abgestiegen, und die örtliche Presse hatte im Vorfeld der Saison gespottet, dass ein künftiger Gegner der Kleeblätter auch das "Kuhdorf" Miltach ("Wo liegt das eigentlich?") sei. Als die Fürther dann vor 3000 Zuschauern mit 0:3 aus dem Miltacher Regentalstadion geschossen wurden, lachte in Franken niemand mehr über die Dorfelf aus dem Landkreis Cham. "Milta'", das gallische Dorf aus dem Bayerwald, hatte die vermeintlich Großen das Fürchten gelehrt.

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