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Lothar Matthäus empfiehlt dem FC Bayern Kai Havertz statt James


Lothar Matthäus würde lieber Kai Havertz als James beim FC Bayern sehen.

Lothar Matthäus würde lieber Kai Havertz als James beim FC Bayern sehen.

Von Bernhard Lackner

Lothar Matthäus macht sich in der AZ für einen Transfer von Kai Havertz von Bayer Leverkusen stark - James will den FC Bayern wohl verlassen.

München - Es sind Michael-Ballack-Werte, die Kai Havertz (19) in dieser Saison bei Bayer Leverkusen erreicht hat: 17 Tore und vier Vorlagen gelangen dem Offensivjuwel in der Bundesliga, in solche Sphären stieß bei Bayer zuletzt Ikone Ballack vor, der einst torgefährlichste Mittelfeldspieler Europas.

Ballacks Weg führte von Leverkusen aus schließlich zum FC Bayern - ob es ihm Havertz nachmachen wird? Sky-Experte Lothar Matthäus jedenfalls rät den Münchnern dringend zu einer Verpflichtung des Nationalspielers.

Für Matthäus "ist Havertz der Spieler der Saison"

"Er ist flexibel einsetzbar und übernimmt mit seinen 19 Jahren schon viel Verantwortung", sagt Matthäus in der AZ. "Der FC Bayern muss sich jetzt um diesen Spieler kümmern. Für mich ist Havertz der Spieler der Saison."

Die Bayern beobachten Havertz schon länger, Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler schloss einen Wechsel in diesem Sommer aus. Klar ist: Havertz (Marktwert: 65 Millionen Euro laut transfermarkt.de) wäre sündhaft teuer.

AZ-Info: Noch keine Entscheidung bei James

Aber eben auch die logische Alternative, falls Bayern die Option bei James Rodríguez (27) in Höhe von 42 Millionen Euro nicht zieht. Laut Sky soll der Kolumbianer intern bereits signalisiert haben, dass er München verlassen will. Nach AZ-Informationen ist aber noch keine Entscheidung über James' Zukunft gefallen.

Ein Trainerwechsel könnte für eine Wende in dieser Personalie sorgen. Doch Matthäus würde einen Havertz-Transfer bevorzugen. "Havertz wäre nicht nur ein Ersatz für James, er wäre für den FC Bayern sogar der bessere Spieler", sagt er: "Ich mag James und seine Spielweise. Aber Havertz ist die Zukunft, und der FC Bayern muss in die Zukunft investieren."

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