Oberliga-Playoffs

Beim Deggendorfer SC ist nun wieder alles offen

Mit 3:5 unterliegt die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin bei den Füchsen Duisburg und gleicht dabei dreimal einen Rückstand aus. In der Viertelfinal-Serie steht es 1:1 nach Siegen.

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Nach dem souveränen Auftaktsieg vor heimischen Fans hieß es für die die Deggendorfer, in Duisburg in der Serie nachzulegen, was aber nicht gelang.

Nach dem souveränen Auftaktsieg vor heimischen Fans hieß es für die die Deggendorfer, in Duisburg in der Serie nachzulegen, was aber nicht gelang.

Der Deggendorfer SC hat sich am Sonntagabend in Spiel zwei des Oberliga-Viertelfinales geschlagen geben müssen. Vor 1.616 Zuschauern in der Alleato Arena Duisburg unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den heimischen Füchsen am Ende mit 3:5.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte in Spiel zwei auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Niklas Pill und Philipp Wachter.

Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für den DSC: Gerade einmal 38 Sekunden waren gespielt, da brachte Sandis Zolmanis seine Farben per Abstauber mit 1:0 in Front. Die Deggendorfer ließen sich von diesem frühen Gegentor allerdings keineswegs aus der Bahn werfen und schlugen nur zwei Minuten später zurück. In eigener Unterzahl war es Brett Humberstone, der mit einem präzisen Schuss Füchse-Keeper Leon Willerscheid im langen Eck zum Ausgleich überwand. In der Folgezeit hatten die Niederbayern etwas mehr von der Partie, während die Hausherren per Konter gefährlich blieben. In der 16. Minute gingen die Füchse erneut in Führung. Dieses Mal war es Philippe Sanche, der mit einem präzisen Schuss Timo Pielmeier im kurzen Eck überwand. Mit diesem Spielstand ging es auch das erste Mal in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Deggendorfer den besseren Start und glichen in der 23. Minute durch Dylan Jackson zum 2:2 aus. Die Partie wurde nun zusehends ruppiger und der DSC fand sich gleich mehrfach auf der Strafbank wieder. Als Luca Zitterbart in der 32. Minute nach einem Stockcheck vorzeitig unter die Dusche musste, nutzten die Füchse das folgende Überzahlspiel in der 35. Minute durch Sandis Zolmanis zum 3:2. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel kam der DSC in der 44. Minute erneut zum Ausgleich. In Überzahl war es Luke Weilandt, der Willerscheid mit einem abgefälschten Schuss zum 3:3 überwinden konnte. Die Deggendorfer nutzten das Momentum, hatten nun etwas mehr von der Partie und tauchten einige Male gefährlich vor dem Duisburger Tor auf, ohne jedoch zählbaren Erfolg zu verbuchen. Kurz vor Ende der Partie gelang den Füchsen der Lucky Punch. Der in diesem Moment viel zu frei stehende Carter Popoff traf in der 59. Minute zum 4:3 Führungstreffer. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos und Popoff erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:3, was gleichermaßen auch den Endstand darstellte. Weiter geht es am Dienstag, 24. März, mit Spiel drei der Serie wieder in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.

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