Gäubodenvolksfest
Lampionfahrt fällt doch nicht ins Wasser - oder?
Der Wasserstand der Donau ist schon wieder gesunken. Der Pegel beim Herzogschloss stand am Mittwochabend bei 72 Zentimetern. Viel Regen oder Hochwasser wegen Schneeschmelze ist bis zur geplanten romantischen Lampionfahrt nicht zu erwarten. Die Kultveranstaltung ist aber noch nicht abgesagt. Am Mittwochabend trafen sich Vertreter der Ausstellungs GmbH, der Wasserwacht, des Katastrophenschutzes, der Freiwilligen Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei. Daniel Winklmaier, Leiter der Ausstellungs GmbH, erklärt zum Redaktionsschluss optimistisch: „Die Lampionfahrt kann in Absprache mit den Einsatzdiensten höchstwahrscheinlich durchgeführt werden.“ Man erwarte keine großen Veränderungen des Wasserstands in den nächsten Tagen. Die Situation wird allerdings bis zum Montag laufend weiter bewertet.
Also ist eine Absage der Lampionfahrt, je nach Gegebenheiten, noch im Bereich des Möglichen. Schwierig ist der Wasserstand weniger für die Kajakfahrer, sondern für die begleitenden Einsatzboote, die einen gewissen Tiefgang benötigen. Die diesjährige Lampionfahrt ist früh im Volksfestablauf geplant. Am ersten Montag des Gäubodenvolksfestes, 10. August, wird ab 20.15 Uhr das Freie Fanfarenkorps Straubing spielen. Die rund 40 beleuchteten Boote sollen ab 21.10 Uhr, nach dem bekannten Böllerschuss, an den Zuschauern mit Musikbegleitung vorbeiziehen. Anschließend ist ein Niederfeuerwerk geplant. Auch heuer soll es wieder ein Sicherheitskonzept geben, das Raum für 12.000 Zuschauer lässt. Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig einen Lieblingsplatz zum Zuschauen zu sichern.













