Oberliga Süd
Deggendorfer SC lässt Lindau Islanders keine Chance

Roland Rappel
Wie gegen Bad Tölz hatten es die Deggendorfer - hier Jaroslav Hafenrichter (in rot) - auch in Lindau nicht einfach vor dem gegnerischen Tor, doch erzielten sie sechs Treffer.
Der Deggendorfer SC hat am Sonntagabend einen deutlichen Auswärtserfolg am Bodensee gefeiert. Vor 609 Zuschauer in der Lindauer BPM-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die heimischen Islanders am Ende deutlich mit 6:2.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit dem Team vom Bodensee auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten Philipp Wachter und Jan Bednar. Der DSC kam mit viel Dampf aus der Kabine und erspielte sich gleich in der ersten Minute die ein oder andere gute Möglichkeit, jedoch scheiterte man früh an Islanders-Keeper Filimonow. Wie es richtig geht, zeigten die Hausherren auf der Gegenseite. In der zweiten Minute, praktisch mit dem ersten Torschuss, kamen die Lindauer zum 1:0 durch Damian Schneider.
Die Deggendorfer blieben allerdings auf dem Gaspedal, erhöhten die Schlagzahl und glichen schließlich in der 15. Minute aus. Nach einem Schuss von Petr Stloukal staubte Dylan Jackson zum 1:1 ab. Etwas kurios dann das 1:2: Eigentlich schien das Drittel bereits beendet, doch Harrison Roy traf praktisch in letzter Sekunde mit einem Schuss aus der Drehung zur erstmaligen Führung. Im zweiten Abschnitt mussten die Deggendorfer in der 25. Minute den Ausgleich schlucken. Nach einem schnell vorgetragenen Konter traf Lindaus Noah Kane mit einem ansatzlosen Schuss aus dem Handgelenk ins lange Eck zum 2:2. Doch das Fratkin-Team ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schlug knapp vier Minuten später im Powerplay zurück. Vom Bully weg bediente Ty Jackson seinen frei stehenden Bruder Dylan, der mit einem satten Schuss zum 2:3 traf. Zwar gab es in der Folgezeit noch Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten in diesem Abschnitt jedoch nicht mehr fallen.
Im Schlussdrittel legte der DSC - allen voran die Topformation - noch eine weitere Schippe obendrauf. Zunächst komplettierte Dylan Jackson, erneut auf Zuspiel seines Bruders Ty, in der 45. Minute seinen Hattrick zum 2:4, ehe fünf Minuten später Ty Jackson auf 2:5 stellte. Damit war der Torhunger der Zwillinge immer noch nicht gestillt: In der 54. Minute traf Ty Jackson, auf Vorarbeit von Brett Humberstone, in eigener Unterzahl zum 2:6. Dies war gleichermaßen auch der Endstand nach 60 gespielten Minuten.
Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am Freitag, 13. Februar, mit dem Niederbayernderby auswärts bei den EHF Passau Black Hawks. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.












