Schreckliches Zugunglück passierte vor 90 Jahren

Trümmer türmten sich mehrere Meter hoch

Vier Personen starben


Die letzten vier Wagen des Güterzugs, teilweise mit Langholz, teilweise mit Pflastersteinen und Säcken voller Sägespäne beladen, wurden auf einer Strecke von 20 Meter durch den furchtbaren Anprall der schweren Schnellzuglokomotive ineinander geschoben und zu einem mehreren Meter hohen Berg aufgetürmt.

Die letzten vier Wagen des Güterzugs, teilweise mit Langholz, teilweise mit Pflastersteinen und Säcken voller Sägespäne beladen, wurden auf einer Strecke von 20 Meter durch den furchtbaren Anprall der schweren Schnellzuglokomotive ineinander geschoben und zu einem mehreren Meter hohen Berg aufgetürmt.

Von Redaktion Wörth

Bei Minus 30 Grad und Nebel ist der D-Zug 155 in Richtung Regensburg am 30. Januar mit 80 Kilometern in der Stunde im Bereich der Bahnstation Sünching unterwegs. Um 1.50 Uhr geschieht das Unglück: Der Schnellzug fährt mit vollem Tempo auf den Güterzug 7037 auf. Vier Fahrgäste finden dabei den Tod. Die Verletzten werden ins Bezirkskrankenhaus Sünching eingeliefert und dort versorgt. Zu dem Unglück ist es gekommen, weil der Lokomotivführer des Schnellzugs das rote Haltezeichen in Radldorf nicht beachtete, auch das Haltesignal kurz vor dem Bahnhof in Sünching nicht gesehen hatte und außerdem eine Weiche falsch gestellt war.

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