Anträge an Gemeinde gestellt

Stefan Schrödl als Vorsitzender bestätigt

Mehr Teilnahme an Feuerwehrübungen gewünscht


Stefan Schrödl (links) und das neu gewählte Führungsteam werden das Vereinsleben aktiv mitgestalten.

Stefan Schrödl (links) und das neu gewählte Führungsteam werden das Vereinsleben aktiv mitgestalten.

Die Freiwillige Feuerwehr wird weiterhin von Stefan Schrödl geführt, der bei den Neuwahlen auf der Jahreshauptversammlung im Dorfhaus in seinem Amt bestätigt wurde. Schrödl blickte in der Versammlung auf die vergangenen Monate zurück.

In Zusammenarbeit mit den Donauschützen wurde das Dorffest auf die Beine gestellt. Beteiligt haben sich die Floriansjünger an mehreren Gründungsfesten, unter anderem am 50-jährigen Jubiläum der Donauschützen. Die Christbaumversteigerung war ein Highlight und sorgte für ein Plus in der Kasse. Schrödl hob hervor, dass zum Verein zwei Mitglieder im Alter von 94 Jahren zählen, die bereits seit 60 Jahren der Wehr treu sind. Insgesamt gehören 120 Jugendliche, Frauen und Männer dem Verein an, davon 31 Aktive.

Im Rahmen der Aktionswoche fand eine Großübung mit fünf Feuerwehren statt, die von der Frengkofener Wehr geleitet wurde.

Im Rahmen der Aktionswoche fand eine Großübung mit fünf Feuerwehren statt, die von der Frengkofener Wehr geleitet wurde.

Auf Vorstandsebene sei man stets bemüht, sich konstruktiv mit den Nachbarwehren und Vereinigungen auszutauschen, meinte der Sprecher und verwies auf das stets offene Ohr der Gemeinde.

Wenige bei der Übung

Schrödl, der gleichzeitig auch den Posten des Kommandanten innehat, bedauerte, dass zu den Monatsübungen nur wenige Aktive kommen und auch bei der Teilnahme an den Festen war das Interesse nicht allzu groß. "Nur durch regelmäßiges Üben ist ein effektives Handeln im Ernstfall gewährleistet. Im Notfall müssen die Handgriffe sitzen", so Schrödl. Im Jahr 2018 wurden die Kräfte zu zwei Einsätzen alarmiert, wobei hier der zweite Kommandant Andreas Schrödl gefordert war. Er selbst sei beruflich durch Schichtarbeit zu eingeschränkt, um überall vor Ort zu sein, bemerkte der Vereinschef, der zudem Termine der Landkreisführung oder Schulungen wahrnimmt.

Mit von der Partie war man bei der großen Waldbrandübung im Thiergarten bei Bach. Die Aktionswoche wurde von der Frengkofener Wehr am Anwesen Hof ausgerichtet. "Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens mit vermissten Personen", hieß dabei der Einsatzbefehl für die Wehren aus Frengkofen, Bach, Demling, Donaustauf und Sulzbach. Für dieses Jahr kündigte Schrödl verstärkte monatliche Übungen an. Im Frühjahr wird eine Leistungsprüfung durchgeführt. Einige Einladungen zu Gründungsfesten gingen bereits ein.

Jugendliche bei Übungen der Aktiven einbeziehen

Die fünf Jugendlichen möchte Schrödl bei den Übungen einbeziehen. Eine eigene Kindergruppe regelmäßig zu betreuen, sah Schrödl aufgrund der Personalsituation als schwierig an, da es ja schon im allgemeinen Vereinsgeschehen problematisch sei, jemanden zum Mitmachen zu finden. Bei der nächsten Ausschusssitzung werde man hierzu noch beraten.

Die Kassierin Jennifer Pallauf stellte beim Kassenbericht die Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Der Punkt Neuwahlen wurde nach den mahnenden Worten Schrödls dennoch erfolgreich durchgeführt. Erster Vorsitzender bleibt Stefan Schrödl, sein Stellvertreter wurde Otto Maier. Die Kasse führen wird weiterhin Jennifer Pallauf, Schriftführerin bleibt Ramona Seidl. Die Kassenprüfer sind Franz Singer und Johann Thanner. Neu als Jugendwart wurde Alfred Fichtl gewählt. Die Beisitzerriege setzt sich aus Michael Hof, Willi Huber und Günther Priesnitz zusammen.

Neue Schutzanzüge beantragt

Der Vorsitzende gab bekannt, dass bei der Gemeinde ein Antrag auf Übernahme der Versicherung für den Sprinter gestellt wurde. Kosten fürs Tanken und für Reparaturen trage die Wehr selbst. Ferner wurde gemeinsam mit den Gemeindewehren aus Bach und Demling die Neubeschaffung von Schutzanzügen beantragt, beide Punkte stehen in der am heutigen Donnerstag stattfindenden Sitzung auf der Tagesordnung. Der zweite Bürgermeister, Dr. Andreas Eibl, sicherte der Wehr die Unterstützung der Gemeinde zu. Er appellierte an die Anwesenden, sich vermehrt im freiwilligen Engagement einzubringen, denn ohne dieses Mitwirken funktioniere ein Verein nicht.